Mein kleiner Garten im großen Deutschland

Pflanzen, Blumen und vieles rund um den Hobbygarten

March
2012
26

Sie wird auch Rote Kokardenblume genannt. Eingepflanzt habe ich sie Ende März 2012.

Sie stammt aus den südlichen USA und es gibt sie in vielen Farbschattierungen. Die Sorte ‘Burgunder’ blüht einfarbig rot und hat mich deshalb sehr angesprochen. Für einen eventuellen Strauße ist sie bestimmt toll. Sie ist eine Beetstaude und sollte, wenn sie gut anwächst, ein Dauerblüher mit mehr als 5 cm großen Blüten werden.

Wichtig ist ein Rückschnitt im Oktober, damit die Überwinterung keine Schäden hinterlässt und sich rechtzeitig neue Triebe für nächstes Jahr bilden können.

Pflanzen-Steckbrief:
überwiegend im Staudenbeet
Wuchshöhe: 40 bis 70 cm
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Blütenfarbe: rot
Standort (Licht): sonnig
Standort (Boden): normal, feucht
Frosthärte: frosthart (kein Winterschutz nötig)
Herkunft: Züchtung/Auslese.

Die Wildformen finden sich in den südliche Bundesstaaten der USA.

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Posted in Stauden on March 26th, 2012 | No Comments
March
2012
26

2012 und wieder eine Riesenfreude an dieser tollen Lenzrose. Bereits im Januar war sie am aufblühen, so lange bis der eisige Februar mit Minus 20 Grad über die Dauer von drei Wochen alle Blüten vernichtet hat. Auf diesem Bild ist sichtbar, wie gut und toll sie sich erholt hat, nachdem ich alle braunen Blätter und Blüten abgeschnitten habe. Trotz Eiseskälte und nahezu keiner Blüte und keinem gesunden Blatt ist sie nun Ende März 2012 ein Dauerblüher.

Hier sieht man/frau einmal mehr, dass dieses eine Pflanze aus dem Fachhandel war und ist.

Einfach nur eine Freude für mich ist jeden Tag aufs Neue im Jahr 2011 diese Hybride. Diese Lenzrose - auch irrtümlich oftmals Christrose genannt - blüht nun seit rund 3 Wochen und wird immer herrlicher.


Hier hat es mich fast umgehauen, als ich die Orientalis-Hybride ‘Schmetterlingsrüsche JP’ Größe II - Lenzrose in Händen hielt. Eine eigene Auslese der Staudengärtnerei Jürgen Peters, in meinen Händen hielt.

Der weiße Untergrund mit vielen roten Punkten und grün-weißen vergrößerten Nektarien (Rüsche) scheint sehr wüchsig und blühwillig zu sein. Eine herrliche Pflanze - und das sogar bereits bei der Ankunft, wie muss sie dann in einigen Jahren aussehen?

Sie freuen sich über eine gute Düngergabe, welche aus Naturdüngern bestehen sollte wie: Hornspäne, abgelagerten Kuh- oder Pferdemist, bei Geflügelmist sollte man vorsichtiger sein, es könnten Wurzelverbrennung entstehen und die Pflanzen dadurch schädigen.
Düngen sollte man jedenfalls zwei mal im Jahr, das heißt einmal im Februar/März, wenn sie blühen und neue Blätter treiben, das zweite Mal im Juli/August, wenn die Pflanzen neue Wurzeln bilden um für die Knospen des Frühlings genügend Nährstoffe zu haben.

Ebenfalls sollte die Möglichkeit einer leichten Bewässerung vorhanden sein, bei Frost, wenn die Blätter und Blüten durchhängen, oder in zu heißen Tagen im Sommer.

Preis: 12,50 Euro

Blütenfarbe: weiß, rote Punktierung, starke Nektarien
Blühzeit: Januar, Februar, März
Höhe: 50-60 cm
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch, durchlässig, eher kalkig, nährstoffreich, keine Staunässe
Verwendung: Solitär, Gehölzrand, Garten, Binenweide
Familie: Ranunculaceae
Herkunft: Züchtung, Staudengärtnerei Jürgen Peters

Posted in Lenz- und Christrosen on March 26th, 2012 | No Comments
March
2012
26

So sieht meine Engelstrompete aus, die ich gut über den Winter 2011/2012 gebracht habe. Im letzten Jahr habe ich sie zu früh ins Freie gesetzt, ein kurzer Frost und aus war es mit den Blütenhoffnungen. Die Blätter - und auch neue Äste - haben sich entwickelt, aber keine Blüten mehr. Vor den Eisheiligen kommt sie also nicht ins Freie…

Sie stand in einem kühlen Raum, relativ an dunkler Stelle, je frühlingshafter es geworden ist, desto mehr habe ich versucht sie in Fensternähe unter zu bringen. Gegossen habe ich sehr sporadisch.

Obwohl ständig irgendwo gesehen haben mich diese Pflanzen seither nicht angesprochen. Nun, auf dem Mühlengelände, könnte ich mir vorstellen, dass solche “baumartigen” Gewächse (die im Kübel haltbar sind) recht hübsch aussehen könn(t)en.

Seit Mitte April 2010 steht dieses Modell im Freien, wurde aber bei unter 5 Grad in den geschützten Keller gestellt.

Sie sind giftig, auch wenn sie nicht so aussehen, diese robusten und baumähnlichen Pflanze mit riesigen, bis zu 30 cm langen duftenden Trompetenblüten.

Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse Solanaceae und hat den volkstümlichen Namen ‘Stechapfel’. Es gibt verschiedene Arten, von denen die bekanntesten Datura arborea und Datura suaveolens sind. Sie alle stammen aus Mittel- und Südamerika.

Ich werde ihr auf dem Mühlengelände im Sommer den von ihr benötigten vollsonnigen, geschützten Platz anbieten können. Sie steht direkt neben einem Trinkwasserbrunnen, so dürfte es mir möglich sein, sie an heißen Tagen eventuell morgens und abends zu gießen.

Da sie sehr viele Nährstoffe verbraucht wird sie wohl häufig mit Dünger versorgt werden, das aber nur bis Mitte August um ihr ab da langsam klar zu machen, dass ihre Blüteperiode demnächst dem Ende zu geht.

Abgeblühte Trompeten werde ich wie auch sonst üblich abschneiden und dann hoffen, dass sie bis zum Frostbeginn schubweise ständig neue Blüten bekommt, wie das wohl ansonsten üblich ist.

Für den Winter muss ich mir noch den idealen Standort überlegen, aufgrund ihrer Größe (die sie mit viel Glück bis dahin erreicht hat) wird das nicht so ganz einfach werden.
Sie muss vor den ersten Frösten in einen hellen und kühlen Raum kommen bei Temperaturen von 8 bis 10° C. Jetzt heisst es dann sparsam gießen und hoffen, dass sie nicht zu warm steht und bereits im Winter “Frühjahrsgefühle” bekommt.

Mal sehen, wie und ob die Pflanze durchkommt und wie sehr oder weit entfernt sie von der gelieferten “Vorstellung” der Verpackung sein wird.

Posted in Blumen on March 26th, 2012 | No Comments
March
2012
26

Im Frühjahr 2012 hat diese schnee- und frostbeständige Lenzrose, wie auf dem Bild zu sehen ist, ihrem Namen absolut alle Ehre gemacht, die man/frau/pflanze sich machen kann. Sie war bereits im Januar bereit mir ihre Blüten zu schenken. Dann kam der frostige Februar, der dauerhaft über den ganzen Monat minus 20 Grad servierte.

Weder die Blätter noch die Blüten nahmen Schaden. Und gerade so, als wäre nichts geschehen legen sie nun Ende März so richtig los. Einfach nur herrlich..

Herrlich erscheint sie Anfang März 2011 diese lilafarbene Lenzrose.

So etwas wunderschönes habe ich selten gesehen: Torquatus-Hybr. ‘Schneeeule JP’ - Lenzrose
eigene Auslese, diese Blüte hat viele Unterschiede je nach Blühreife, weiß im Kontrast mit rosa und grüner Mitte sowie dunkler Blütenrückseite. Ich gebe ja zu, der Preis von € 12,50 lässt erst einmal stocken.

Aber: die Pflanzen kommen nicht nur blühend und super verpackt, innerhalb schnellster Zeit vom Staudenshop Alpine-Peters, sondern sind kräftig und wenn sie sich nach ein paar Tagen erholt haben, so wirkt es, als wären sie schon ewig bei uns zuhause. Wirklich ein herrlicher Anblick, oder?

Blütenfarbe: rose-weiß, gefüllt
Blühzeit: Januar, Februar, März
Höhe: 40 cm
Lichtverhältnisse: halbschattig-Schatten
Bodenverhältnisse: frisch, durchlässig, eher kalkig, nährstoffreich, keine Staunässe
Verwendung: Solitär, Gehölzrand, Garten, Binenweide
Familie: Ranunculaceae
Herkunft: Züchtung, Staudengärtnerei Jürgen Peters. Mit Sicherheit einer der - wenn nicht sogar der - “Fachmann” für Helleboruspflanzen. Dort gibt es auch regelmässig in der Staudengärtnerei Helleborusausstellungen (aber auch andere sehenswerte Ausstellungen von Blühpflanzen aller Art/en).

Im Shop gibt es ca. 2200 Artikel mit Zusatzinformationen und Bildern über Christrosen und die hauseigenen Züchtungen.

Posted in Lenz- und Christrosen on March 26th, 2012 | No Comments
February
2012
22

Innerhalb von ca. 3 Wochen nach Aussaat streben sie bereits mit einigen Zentimetern Höhe der Sonne entgegen.

Nach dem Verblühen bilden sich aus den Blüten Kapseln, in welchen sich viele Samen befinden. Vorsichtig habe ich die Kapsel geöffnet und den Inhalt in Anzuchterde verteilt. Etwa 1 cm Erde auf die Samen und nach einigen Tagen bei Zimmertemperatur von 20 Grad und hellem Stand waren die ersten Keimlinge zu entdecken.

Ich habe sie dann etwas kühler, aber immer noch hell gestellt, so wachsen sie nun munter weiter.

Lange habe ich sie “übersehen”, diese tolle altmodische Bauerngartenpflanzen, die so stolz und stark in die Höhe wachsen.

Der Winter bereitet ihnen keine Probleme und sie benötigen keinen Frostschutz. Das liegt daran, daß sie ursprünglich in Höhenlagen von bis zu 2000 Meter vorkommen. Somit sind sie flexibel genug sich auch auf unsere - mittlerweile harten Winter - einzustellen.

Schade, daß sie nur zu den kurzlebigen Stauden gehören, was 2-3 Jahre sein können und plötzlich sind die Ursprungspflanzen weg.

Ein Trost aber: Da sie sich reichlich selbst aussäen (und ich selber auch gehörig nachhelfe im sammeln und verteilen der Samen), fällt das aber nicht unbedingt auf.

Wobei jedoch der Nachwuchs nicht so aussehen muss wie die Mutterpflanze. Das Mendelsche Gesetz schlägt hier zuweilen zu.

Akeleien sind ziemlich robust und wählen sich bei der Selbstaussaat die seltsamsten Plätze. Einige von meinen stehen an “furztrockenenâ€? Stellen im Garten und gedeihen dort trotzdem. In halbschattig-gehölzrandigem Gelände sehen sie aber passender aus und fühlen sich auch wohler.

Akelei samt sich willig im Garten aus, du kannst sie ab März/April im Garten im Freiland oder in Töpfen aussäen, nur ca. 0,5 cm mit Erde bedecken. Wenn die Pflanzen ca. 5 cm groß sind, einzeln in Töpfe pikieren (vereinzeln) und wenn sie dann im Spätsommer groß genug sind, pflanze sie an den endgültigen Platz im Garten. Sie blühen dann im darauffolgenden Frühjahr ab April. Akelei wächst überall, sowohl sonnig bis schattig, benötigt aber einen nicht zu trockenen Boden.

Erst im zweiten Jahr kann ich mich an ihren Blüten erfreuen. Im ersten Jahr nämlich bildet sie bis zum Herbst (wie alle Stauden) eine Blattrosette, um dann ab dem 2. Jahr anfangen zu blühen. Besonders langlebig sind sie bei mir nicht, so ca. 7 Jahre, dann verschwinden sie. Aber dadurch, dass sie sich willig aussamen, habe ich hoffentlich immer reichlich Nachwuchs an Jungpflanzen.

Bisher wächst bei mir Aquilegia vulgaris plena ‘Black Barlow‘ (eine gefüllte Akelei) und ich hoffe, die Aquillegia Crimson die ich im Herbst 2011 gepflanzt habe macht mir dieses Jahr die Freude der Blüte.

Posted in Blumen on February 22nd, 2012 | No Comments
January
2012
29

2010 gepflanzt, 2011 weitergewachsen und 2012 die Chance auf Blüten :-)

Mein korsicher Nieswurz ist erst jetzt, zwei Jahre nach dem Einpflanzen - Anfang Januar 2012, bereit mir Blüten für mein Auge anbieten zu wollen (oder zu können).

Ich habe jedoch mehrfach gelesen, dass diese Pflanzen wohl ihre Zeit benötigen um sich anzusiedeln, heimisch zu fühlen und zu blühen.

Ende Januar scheint er fast vor dem explodieren zu sein. Ich hoffe mal, dass die erwarteten kalten Tage, die uns bis minus 11 Grad bringen sollen ihn nicht daran hindern zu erblühen.

Obwohl eigentlich erst in Richtung März diese Blüten zu erwarten sind hat der supermilde Winter 2011/12 und meine Erwartungsfreude ihn wohl “überredet”. Beide Pflanzen bieten rote/lilafarbene Blüten, die jedoch noch geschlossen sind.

Der Nieswurz ist auch als Christrose bekannt. Bei diesem Exemplar konnte ich auf Grund der wunderschönen Farbe nicht widerstehen mich in sie zu “verlieben”. Jetzt hoffe ich natürlich, dass bei diesem (noch nicht blühenden) Pflänzchen mich auch wirklich ein pink bzw. rot erfreut.

Ich kenne nämlich von vielen Pflanzen die Tatsache, dass aus den Samen nicht die Mutterfarbe entsteht sondern viele anderen Abwandlungen. Mal sehen, vielleicht erlebe ich noch in diesem Jahr die entsprechende “Überraschung”.

Der Korsische Nieswurz benötigt einen humosen bis lehmigen Gartenboden mit einem hohen PH Wert. Er verträgt die Sonne und auch die Trockenheit sehr gut. Die Pflanze gehört zu den frühe blühenden Pflanzen in Jahr und ist winterhart.

Helleborus argutifolius hat überwinternde Stengel mit apfelgrünen Blüten. Spitz gezähnte Blätter in sattgrüner Farbe umranden die anspruchslose Pflanze.

2,99 EUR incl. 7 % UST exkl.Versandkosten beim Team Nr. 01 wo er im Dezember in das Pflanzenangebot übernommen wurde.

Posted in Lenz- und Christrosen on January 29th, 2012 | No Comments
December
2011
27

Ich hatte mich schon immer gewundert, dass meine in Oberginsbach vermehrten Christrosen sich immer erst gegen Februar/März zur Blüte entschließen. Ich war schon am Überlegen, ob es sich gar um eine ganz andere, nur ähnliche, Pflanze handelt.

Nunmehr habe ich aber sehr oft gelesen, dass auch die
Helleborus niger eine Alpenpflanze der östlichen Kalkalpen darstellt. Aber auch dort, wo sie als Frühblüher aktiv ist, blüht sie erst ab etwa Anfang April mit der Schneeschmelze. Ein Grund, warum sie “Schneerose” oder “Lenzrose” genannt wird.

Da sie aber auch im wärmeren Flachland erst im Vorfrühling zur Blüte erwacht wird mir einiges klarer. Ich habe im Dezember ein Pflänzlein geschenkt bekommen, welches aber wohl Probleme mit -21 Grad hatte - auch wieder ein Gedanke, der erklärt, dass diese arme Pflanze in Gewächshäusern mit geregelten Temperaturen zum Blühen gebracht wurde und nunmehr mit der realen Natur überfordert ist.

Gelesen habe ich, dass auch diese vorgezogenen Pflanzen handelt, sondern sie einfach durch Licht- und Temperatursimulation zu Frühblühern gemacht wurde. Im nächsten Jahr (falls sie es überlebt) also auch frühestens im Februar beginnen wird die weißen Knospen zu zeigen.
Die auch als Lenzrose bekannte Schneerose (Helleborus niger), Nieswurz (Helleborus niger) ist ausgesprochen giftig.

2011 haben sie Anfang Dezember begonnen sich ans Tageslicht hoch zu arbeiten. Dank des extrem milden November und Dezember haben sie rund eine Woche vor Weihnachten Blüten entfaltet.

Posted in Lenz- und Christrosen on December 27th, 2011 | No Comments
November
2011
4

auch genannt Garten-Chrysantheme.

Eine Winteraster, winzige, aber sehr zahlreiche gefüllte Blütchen, im Aufblühen habe ich eine weiß- und eine rotblühende Pflanze erstanden. Diese Sorte sei langjährig erprobt und dauerhaft.

Sie lieben nährstoffreichen, wasserdurchlässigen Boden und stehen am liebsten in sonnigem, guten Gartenboden. Ich habe sie nun, Anfang November 2011, eingepflanzt und eine ca. 5 cm hohe Mulchschicht darüber gegeben.

Es handelt sich bei ihr um eine der besten Schnittblumen die es gibt, die Blüten halten sich meist wochenlang in der Vase; schön im Spätherbst/Winter auch mit Kiefernzweigen. Ihr Wert für Tiere ist sehr groß, da unzählige Insekten und Schmetterlinge sich bei Sonne auf ihren letzten Blüten erfreuen.

Familie: Asteraceae
Blütenmonat: 9-10-11
Farben bei mir: rot und weiß
Höhe: 60 - 80 cm
Vermehrung: vegetativ

Laut Staudenfarm sollten sie dann in ihrer Blüte so aussehen:



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Posted in Blumen on November 4th, 2011 | No Comments
November
2011
2

Bei einer meiner Christrose kann ich seit der letzten Woche entdecken, daß sie neu austreibt und wohl Blütenblätter ans Tageslicht wollen. Das ist das, was ich an ihnen so liebe: wenn der Rest der Natur sich verabschieden will, dann kommen sie ans Tageslicht. Meine Lenzrosen kommen dann ab Februar dazu.

Was aber zuweilen zu beachten ist bei diesen sehr umgänglichen Pflanzen, die auch starker Kälte trotzen können, dass viele in Gewächshäusern hochgezogene Topfpflanzen eben doch nicht soooo unempfindlich sind, wie man/frau meint.
Im Balkonkasten oder Topf müssen die Wurzelballen vor dem Durchfrieren geschützt werden. Was bei mir mit Reisig passiert(e).
Oft sind sie nicht winterhart, die kleinen Töpfchen mit Christrosen, die ab November angeboten werden. Oftmals haben sie (was ich selber schon sehen konnte) im Juli angefangen zu blühen, natürlich wurden dann die Blüten entfernt, diese Pflanzen sind im Gewächshaus angetrieben und im Gegensatz zu Freiland-Pflanzen sehr empfindlich.

Bitte immer daran denken: so schön sie auch ist, sie ist hochgiftig und manch ein Menschenleben ging auf ihre Kosten….. Genannt wird sie übrigens auch: Christrose, Brandwurzel, Christblume, Feuerwurzel, Frangenkraut, Gillwurz, Schneeblume, Schneerose, Schwarze Nieswurz, Weihnachtsrose oder Winterrose.

Posted in Lenz- und Christrosen on November 2nd, 2011 | No Comments
September
2011
19

Während 2011 die Gladiole Frizzled Coral Lace super gewachsen ist, so sind die beiden anderen Sorten etwas “verkümmert”. Es könnte daran liegen, dass sie einen kleineren Topf bekommen haben. Im nächsten Jahr also für eine Packung Gladiolen (12 - 20 Stück einen Topf von 40/50 cm).

Den richtigen Weg schöne Gladiolen aus den Zwiebeln zu gewinnen habe ich noch nicht bekommen. Pflanze ich im Garten an, so ist es zu wenig Sonne, wenn überhaupt, dann kommen die Pflanzen sehr graziel und klein.

In Kübeln funktioniert es, aber nicht alle Pflanzen werden so stämmig, wie ich es mir wünschen würde.

Leicht zu erkennen, daß diese schönen, hohen Pflanzen schöner werden, je besser man/frau ihren Wünschen gerecht wird. Bei Gladiolen gibt es kleine Pflanzen von rund 50 cm Höhe, aber auch Höhen von 1,50 m werden erreicht, je nach Sorte und Lichtbedingungen.
Sie bevorzugen lockeren, nährstoffreichen, etwas feuchten Boden und müssen bei Trockenheit ausreichend bewässert werden. Der Blütenstand dieser Schwertblumen erinnert an eine Ähre und umfasst bis zu 20 Blüten, die eng nebeneinander stehen.

Da sie nicht winterhart sind sammle ich sie nach der (manchmal erfolgenden ;-) Blüte als Zwiebel wieder ein, sortiere sie in kleine Kartons und lagere sie frostfrei und trocken in meinem Keller. Ab Mitte April bis Anfang Juni können die Knollen etwa 15 Zentimeter tief in die Erde gepflanzt werden. Zur Blüte gelangen die Schönen etwa Anfang Juni, spät gepflanzte zeigen bis in den Oktober hinein ihre ganze Pracht. Aufgrund der ungleichmässigen Licht-/Wasserverhältnisse im Frühjahr/Sommer 2011 beginnt nun, im August 2011, mein erstes Exemplar zu blühen.



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Posted in Knollenpflanzen on September 19th, 2011 | No Comments