Mein kleiner Garten im großen Deutschland

Pflanzen, Blumen und vieles rund um den Hobbygarten

Januar
2014
14

Bereits im Oktober 2013 habe ich die Originalpflanze aus dem Beet in einen Topf gesetzt und ins helle Schlafzimmer gestellt, welches jedoch nicht allzu kühl ist.

Zuvor hatte ich der Andenbeere Trieblinge abgenommen und diese in Erde gesetzt. Alle sind angewachsen und munter geschossen. Deshalb habe ich im Januar 2014 die ca. 30 cm hohen Trieblinge wieder gehörig gekürzt und diese Spitzen in Erde gesetzt.

Jetzt, am zweiten Tag nach dem Einpflanzen, sind sie noch gehörig schlapp und es wird sich zeigen, ob die wenige Wintersonne und das Wohnzimmerfenster (rund 20 Grad) zum anwurzeln genügt. Schön wäre es, dann könnte ich im kommenden Frühjahr/Sommer Andenbeeren ohne Ende verschenken.

Diese Nachtschattengewächse können, wie ich bei meinem Kumpel sah, riesig werden, wenn sie früh genug ins Freie gestellt werden. Bei ihm hat sie mindestens die Wuchshöhe von 1,50 m erreicht, der Umfang dürfte auch über 1 m gelegen haben. Genau richtig also für meine lange Garteneinfahrt.Zumal direkt in Richtung Brunnen, denn austrocknen sollten diese Pflanzen nicht. Dadurch, daß die Pflanze sich mit eigenem Blütenstaub bestäubt ist auch davon auszugehen (wenn ich die Andenbeeren überwintern kann) daß es wieder Früchte gibt.

Da die Blätter faustgroß werden können kann auch über diese Blätter Wasser verdunstet werden, somit also ist ihr Bedarf an Wasser auch entsprechend groß. Düngen ist bei dieser Pflanze, die nährstoffarmen Boden liegt, nicht angebracht.

Ich würde diese gesunden Kapstachelbeeren gerne auch zur Dekoration nutzen, und nicht nur zur Gesunderhalten. Auch wenn sie reich sind an Provitaminen A, aber auch Vitamin B und Vitamin C. Dennoch haben 100g Kapstachelbeeren 76 kcal. Also Kalorienbomber der gesunden Art.

Falls die Pflanzen nicht anwurzeln, kann ich mir immer noch überlegen, ob ich hier Samen der Andenbeere bestellen möchte.

Posted in Anzucht und Saat on Januar 14th, 2014 | Kommentare deaktiviert
MĂ€rz
2012
23

ist leider sehr schwer möglich.

Denn es gibt da die Mendelschen Gesetze. Bei keiner Pflanze weiß ich, nach welcher Regel von Mendel sie ihre Farben vererben.

Um eine Farbe zu erhalten müsste man/frau eigentlich zwei Pflanzen der selbigen Gattung und selbiger Farbe untereinander bestäuben.
In Folge die Samen beider wieder aussäen und abwarten, welche Farbe heraus kommt.

Das aber würde bedeuten, mindestens 1 Jahr bis zum sichtbaren Resultat. Danach müsste man/frau immer wieder mit den neuen der gewünschten Farbe weiter züchten.

Hinzu käme, um Inzucht zu vermeiden, müssten sehr viele Zuchtexemplare wachsen. Wieviele, das weiß ich leider nicht. Desweiteren sind oftmals Zuchtblumen anfällig und haben die Tendenz ihre hochgezüchteten Eigenschaften nach paar Generationen zu verlieren.

Genau so funktioniert übrigens die Züchtung von Rosen, und weil das so lange dauert, sind die Ergebnisse dann auch so teuer!

p.s.: weiterer Faktor: die Veränderungen der Blütenfarbstoffe hängen ebenfalls vom ph-Wert ab.

Posted in Anzucht und Saat on MĂ€rz 23rd, 2012 | No Comments