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Fingerhut

2011 gepflanzt hat er ab Mai 2012 gezeigt dass er wieder blühen wird, was nun im Juni 2012 der Fall ist:

Der Fingerhut ähnelt sehr dem von mir so geliebten Penstermon, ist jedoch giftig. Da die meisten Gifte aber auch ihre Heilwirkung besitzen werden diese Pflanzen weltweit von Ärzten gegen Herzschwäche verordnet. Die in ihm vorhandenen Digitalisglykoside gelten als die besten herzstärkenden Mittel.

Da er aber hochgiftig ist sollte in der Naturmedizin jeder Laie einen ganz großen Bogen um dieses edle Kräutlein machen.

Deshalb möchte ich auch hier nichts zu der Anwendung vom Fingerhut sagen, außer vielleicht der Tatsache, daß er auch als Umschlag für die Heilung von Wunden eingesetzt wird. Dabei werden die Fingerhutblätter abgekocht und als Umschlag angewandt werden.

Der Fingerhut ist in Europa heimisch.

Er bevorzugt kalkfreie Böden wächst vor allem auf Waldlichtungen, an Waldrändern und auf Kahlschlägen. Auch in Gärten wird er oft als Zierpflanze angebaut.

Nicht empfehlen würde ich ihn bei Familien mit Kindern. Nicht, dass deren Neugier zu einer Vergiftung führt. Wohl fühlt er sich in nicht zu schwerer, durchlässiger Gartenerde. Er sät sich allein wieder aus und kann als schöne zweijährige Staudenpflanze bewundert werden.

Die zweijährige Pflanze bildet im ersten Jahr eine Blattrosette mit grossen spitzovalen Blättern aus. Wobei meine weiße Pflanze im ersten Jahr recht zierlich und ca. 20 cm hoch geblüht hat.

Im zweiten Jahr – also jetzt 2012 – dürfte sie höhere Stengel aus der Pfahlwurzel bildern, die kleine wechselständige Blätter tragen.

Gedanken muss ich mir dann, wenn diese Pflanze wirklich nur zweijährig ist um deren „Nachkommen“.

So werde ich also darauf achten, wenn in der Blütezeit zwischen Juni und August die Kapselfrüchte aufspringen. Sie sind behaart, zweifächrig springt zweiklappig auf. Sie soll viele Samen enthalten, die zwischen 0,7 – 1 cm lang sind.

Die Blütezeit liegt zwischen Juni und August.

Die wei0en Blüten hängen an einer Seite des Stengels und bilden eine Art Kerze. Die einzelnen Blüten haben die Form eines Fingerhutes, was der Pflanze auch den Namen gab.

Glockenblumen

Eigentlich, ja eigentlich war diese Glockenblume in der Ursprungspflanze weiß. Nunmehr sind die abgestochenen, jüngeren Pflanzen, lila. Im Vordergrund die vor einem Jahr abgestochene Pflanze, im Hintergrund (die jetzt weiße) Original- bzw. Ursprungspflanze. Auch die weiteren abgestochenen, jüngeren, Pflanzen sind lila.

Für mich lässt das den Schluss zu, daß sie ursprünglich einer verwilderten Glockenblume entstammen, die weiß war. Diese hatte in ihren Blüten gar keine Farbstoffe. So sind sie dann rein weiß.

Möglich wäre auch der ph-Gehalt oder die Substanz des Bodens. Wobei die lila wie auch die weiße Pflanze im selbigen Garten, unweit voneinander, stehen.

Ich habe diese, meine, Glockenblume als total unempfindlich und langjährig blühend erlebt. Im Frühjahr können problemlos Teile der Pflanze abgestochen und umgesetzt werden. Sie verzeiht auch längere Trockenheit und ist meines Erachtens einer der unempfindlichsten Pflanzen überhaupt.

Hilfreich ist für sie wenn ihre Blüten hochgebunden werden.
Standort, Ansprüche:

Sie lieben volle Sonne oder Halbschatten.

Nach der Blüte oder im zeitigen Frühling bei Austriebsbeginn (ab Anfang Februar bis März) etwa handhoch zurückschneiden. Glockenblumen Arten, die durch Selbstaussaat verwildern sollen, erst im Frühjahr zurückschneiden.

Winterharte Gerbera Garvinea ‚Gold-Orange‘

Sie haben es tatsächlich geschafft: sie wurden überwintert in einem absolut dunklen Keller und blühen im Mai des Folgejahres 2012 herrlich. Oder sagen wir lieber, sie beginnen herrlich zu werden.

Diese Pflanzen, die beispielsweise der Baldur Gartenversand im letzten Jahr im Verkauf hatte, hatten als ich sie bekam maximal 4 Blumen, das war im Juli 2011.

Jetzt, im Mai 2012, haben die meisten Pflanzen bereits 3 – 4 Blüten, die kurz vor dem aufgehen sind. Außer einer Pflanze, die sich von weiß in weiß rosa verändert, sind bisher alle farbecht geblieben. Es sind ca. 20 Pflanzen, die gut durch den Winter gekommen sind. Ich hätte es nicht erwartet und erfreue mich jeden Tag in meinem Garten an diesen Pflanzen. Ich habe sie auch weiterhin in großen Balkonkästen, wo sie auch Düngestäbchen bekommen. Das hat für mich den Vorteil, dass ich sie wieder leichter in den Keller bringen kann zum überwintern. Aber: nicht vergessen, die Pflanze wird größer und stattlicher und dadurch auch ihr Wurzelwerk.



www.baldur-garten.de

Auch für den Blumenkasten geeignet – ca. 3 Pflanzen für einen Balkonkasten von 1 m – so benötigen sie besonders während der Blütezeit ausreichend Feuchtigkeit, da relativ viel Wasser durch die Blätter verdunstet. Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist ideal.

Sie sind mehrjährig und winterhart … aaabbbeeerrr eben nur bis -5 Grad. Das scheint mir für einen Winter in Holland ausreichend zu sein, keinesfalls in meiner Region, wo wir auch einmal über -20 Grad zu verkraften haben.

Eine Stauden-Neuzüchtung, die auf Grund von Winterhärte für den Garten & Kübel geeignet ist. Die attraktiven Pflanzen bringen aus einer Pflanze viele wunderschöne Blütenstiele hervor, als Schnittblume verwendet werden können!
Auch das Blattwerk ist eine echte Zierde. ‚Garvinea-Stauden‘ sind pflegeleicht & robust! Bis zu minus 5 Grad Frost verträgt die Staude problemlos, wird es kälter, sollte sie mit Stroh abgedeckt werden.

Ich habe mehrere Gerbera in verschiedenen Farben in meinem Garten stehen und will versuchen sie durch den Winter zu bringen, ob mir das gelingt ??? Ebenfalls abgenommen habe ich Samen aus denen ich dann auch ab Dezember versuchen werde eine Art Frühbeet zu gestalten. Sie benötigen 20 – 25 Wochen bis sie zum blühen kommen…. wenn es dann eben klappen sollte….

Blütezeit : April-Oktober
Wuchshöhe : 40 cm
Standort : Sonne bis Halbschatten
Pflanzabstand : 40 cm
Pflegeaufwand : gering -mittel
Wasserbedarf : gering – mittel
winterharte Schnittblume
Lebensdauer : mehrjährig

Kapkörbchen

Genannt werden sie auch Kapmargerite, die Bornholm-Margerite, die eigentlich Osteospermum heißen.

Mein Modell dürfte eine Osteospermum ecklonis sein. Sie wünscht sich volle Sonne, je tiefer der Schatten desto schwächer wird die Blüte.
Anspruchslos in Sachen gießen, dankbar aber für einen gleichmäßigen feuchter Boden. Allergisch reagiert sie auf Staunässe. Es sollte also frühestens gegossen werden, wenn die Oberschicht der Erde trocken ist.
Mit Trockenheit können sie besser klar kommen als mit feuchten Füßen oder Nässe.

Wie bei den meisten Pflanzen hilft es verblühtes abzuschneiden. Stecklingen könne gezogen werden durch Weichholzstecklinge im Frühling und halbverholzte Stecklinge im Sommer, diese wurzeln oftmals leicht. Auch die Aussaat im Frühling durch Samen bei kühler Zimmertemperatur um 18 Grad zumeist erfolgreich.

Ab August beginnt ihre Ruhephase und jetzt hätten sie ganz gerne ihre Ruhe. Im Regelfall sind sie nicht so „scharf“ auf Dünger.

Zumeist sind es einjährige Pflanzen, dennoch ist es bei vielen möglich sie mehrjährig zu halten. Dazu müssen diese wie mediterrane Pflanzen im Kalthaus überwintern.

Wie Geranien sollte man/frau sie ebenfalls hell überwintern, da sie immergrüne Pflanzen sind. Meine Geranien musste ich (weil ich keine helle kühle Möglichkeit habe) im dusteren Kellergewölbe überwintern. Ein Großteil von ihnen kam auch im Folgejahr wieder.

Akelei aussäen

Innerhalb von ca. 3 Wochen nach Aussaat streben sie bereits mit einigen Zentimetern Höhe der Sonne entgegen.

Nach dem Verblühen bilden sich aus den Blüten Kapseln, in welchen sich viele Samen befinden. Vorsichtig habe ich die Kapsel geöffnet und den Inhalt in Anzuchterde verteilt. Etwa 1 cm Erde auf die Samen und nach einigen Tagen bei Zimmertemperatur von 20 Grad und hellem Stand waren die ersten Keimlinge zu entdecken.

Ich habe sie dann etwas kühler, aber immer noch hell gestellt, so wachsen sie nun munter weiter.

Lange habe ich sie „übersehen“, diese tolle altmodische Bauerngartenpflanzen, die so stolz und stark in die Höhe wachsen.

Der Winter bereitet ihnen keine Probleme und sie benötigen keinen Frostschutz. Das liegt daran, daß sie ursprünglich in Höhenlagen von bis zu 2000 Meter vorkommen. Somit sind sie flexibel genug sich auch auf unsere – mittlerweile harten Winter – einzustellen.

Schade, daß sie nur zu den kurzlebigen Stauden gehören, was 2-3 Jahre sein können und plötzlich sind die Ursprungspflanzen weg.

Ein Trost aber: Da sie sich reichlich selbst aussäen (und ich selber auch gehörig nachhelfe im sammeln und verteilen der Samen), fällt das aber nicht unbedingt auf.

Wobei jedoch der Nachwuchs nicht so aussehen muss wie die Mutterpflanze. Das Mendelsche Gesetz schlägt hier zuweilen zu.

Akeleien sind ziemlich robust und wählen sich bei der Selbstaussaat die seltsamsten Plätze. Einige von meinen stehen an “furztrockenen? Stellen im Garten und gedeihen dort trotzdem. In halbschattig-gehölzrandigem Gelände sehen sie aber passender aus und fühlen sich auch wohler.

Akelei samt sich willig im Garten aus, du kannst sie ab März/April im Garten im Freiland oder in Töpfen aussäen, nur ca. 0,5 cm mit Erde bedecken. Wenn die Pflanzen ca. 5 cm groß sind, einzeln in Töpfe pikieren (vereinzeln) und wenn sie dann im Spätsommer groß genug sind, pflanze sie an den endgültigen Platz im Garten. Sie blühen dann im darauffolgenden Frühjahr ab April. Akelei wächst überall, sowohl sonnig bis schattig, benötigt aber einen nicht zu trockenen Boden.

Erst im zweiten Jahr kann ich mich an ihren Blüten erfreuen. Im ersten Jahr nämlich bildet sie bis zum Herbst (wie alle Stauden) eine Blattrosette, um dann ab dem 2. Jahr anfangen zu blühen. Besonders langlebig sind sie bei mir nicht, so ca. 7 Jahre, dann verschwinden sie. Aber dadurch, dass sie sich willig aussamen, habe ich hoffentlich immer reichlich Nachwuchs an Jungpflanzen.

Bisher wächst bei mir Aquilegia vulgaris plena ‘Black Barlow‘ (eine gefüllte Akelei) und ich hoffe, die Aquillegia Crimson die ich im Herbst 2011 gepflanzt habe macht mir dieses Jahr die Freude der Blüte.

Gartenchrysanthemen

auch genannt Garten-Chrysantheme.

Eine Winteraster, winzige, aber sehr zahlreiche gefüllte Blütchen, im Aufblühen habe ich eine weiß- und eine rotblühende Pflanze erstanden. Diese Sorte sei langjährig erprobt und dauerhaft.

Sie lieben nährstoffreichen, wasserdurchlässigen Boden und stehen am liebsten in sonnigem, guten Gartenboden. Ich habe sie nun, Anfang November 2011, eingepflanzt und eine ca. 5 cm hohe Mulchschicht darüber gegeben.

Es handelt sich bei ihr um eine der besten Schnittblumen die es gibt, die Blüten halten sich meist wochenlang in der Vase; schön im Spätherbst/Winter auch mit Kiefernzweigen. Ihr Wert für Tiere ist sehr groß, da unzählige Insekten und Schmetterlinge sich bei Sonne auf ihren letzten Blüten erfreuen.

Familie: Asteraceae
Blütenmonat: 9-10-11
Farben bei mir: rot und weiß
Höhe: 60 – 80 cm
Vermehrung: vegetativ

Laut Staudenfarm sollten sie dann in ihrer Blüte so aussehen:



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Gladiole Frizzled Coral Lace

Im Jahr 2011 waren sie auch in den Kübeln ein Erfolg. Erstaunlicherweise, denn ich hatte noch zwei weitere Sorten Gladiolen angepflanzt – jedoch in kleineren Kübeln – die nur zu einem geringen Prozentsatz Blüten trugen. Es scheint hier also in einem 40/50 cm Topf aus Plastik die ideale Lösung gewesen zu sein.

So blühen sie Mitte September 2011 auf den Mühlsteinen.
Sie haben mich fasziniert, diese lachsroséfarbene Blüten mit cremeweißen Schlund und gerüschtem Rand. Gladiolen gedeihen in jedem Kulturboden, sofern dieser genügend Humus enthält. Mitte Mai habe ich sie in Töpfe gesetzt von rund 35 cm Höhe und 30 cm Durchmesser. So liegen sie eng an eng (normalerweise sollten die Knollen in Abständen von 20 cm und einer Tiefe von 10 cm gepflanzt werden).

Sie lieben guten, nährstoffreichen Boden und eine möglichst freie, sonnige Lage. Die Knollen müssen mit der flachen Seite nach unten gesetzt werden. Bei Trockenheit reichlich gießen. Sie freuen sich über Dünger.

Zwiebeln müssen bis zum Pflanzen an einem kühlen, trockenen und luftigen Ort gelagert werden. Nun, ich bin gespannt ob mein Fund (eine originalverpackte Packung aus dem Vorjahr) noch zur Blüte gereift.

Standort sonnig.
Blütezeit Juli – September.
Wuchshöhe 100 – 120 cm.



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