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Gartenkalender November

Lange wird es nicht mehr dauern und der Winter steht vor der Türe. Nun, im November heisste es also die Zwiebeln für das Frühjahr pflanzen und die Sommerpflanzen bzw. Zwiebeln aus dem Erdreich entnehmen.

Profitipps vom Fachmann Bakker-Holland:

Solange der Frost nicht im Boden ist, kann noch immer gepflanzt werden – Schneiden Sie Rosen vor dem Winter nicht zu weit zurück
Stauden mit Kompost/Mischung aus Dünger und Torf abdecken – Zum letzten Mal Unkraut jäten – Obststräucher schneiden, sobald diese ihre Blätter verlieren (Verjüngungsschnitt) – Kübelpflanzen frostfrei halten und wenig Wasser geben – Rasen bei trockenem Wetter lüften, indem man Löcher hinein sticht.

Obwohl uns der November häufig noch einen kurzen Spätsommer beschert, muss Ihr Garten in diesem Monat doch vollkommen „winterfest“ gemacht werden. Jedoch können die meisten Aufgaben ruhig ein wenig aufgeschoben werden. Wenn das Wetter es zulässt, gibt es für den wahren Gartenliebhaber immer etwas zu genießen oder zu erledigen. Der Garten kann schließlich mit den letzten Spätsommer-Blühern noch prächtig aussehen.

Garten allgemein

Decken Sie die winterharten Pflanzen mit einer Lage Laub, Kompost oder einer Mischung aus Mist und Torf ab.

Rhododendren, Azaleen und Hortensien vor Kälte schützen.

Den Boden bei blatthaltenden Sorten so feucht wie möglich halten. Denken Sie dabei auch an die grün bleibende Hecke.

Packen Sie die Veredelungsstelle Ihrer Rosen mit Stroh oder einem Mix von Dünger und Blättern ein, oder verwenden Sie einen Rosenkragen.

Bei Stammrosen umwickeln Sie die Veredelungsstellen und die Zweige mit Stroh, oder, weniger schön aber sehr effektiv, stülpen Sie einen Plastiksack über die Stammrose und binden Sie diesen unter der Okulationsstelle zusammen. Es gibt dafür auch spezielle Rosenhauben zu kaufen.

Hohe Grassorten, z.B. Pampasgras, binden Sie zusammen und schützen Sie auch den Wurzelballen.

Stellen Sie nicht-frostbeständige Töpfe in einen frostfreien Raum.

Reinigen Sie Töpfe und Kübel und stellen Sie sie auf den Kopf.

Lassen Sie den Gartenschlauch leer laufen.

Stellen Sie den Außenwasserhahn ab.

Richten Sie Futterplätze für Vögel ein.

Pflanzen

Solange es nicht friert, können noch im November Sträucher, Rosen und winterharte Pflanzen gepflanzt werden.

Haben Sie Ihre Frühjahrszwiebeln noch nicht gepflanzt, dann können Sie es jetzt noch tun, vorausgesetzt, dass es nicht friert.

Decken Sie Ihre neu gepflanzten Sträucher, Rosen und andere Pflanzen mit einer Lage Laub, Stallmist oder anderem organischem Material ab. Das verhindert die Austrocknung des Bodens, bietet Schutz vor Frost und verbessert das Wachstum.

Geben Sie den neuen Anpflanzungen zusätzlich Wasser.

Wollen Sie nicht-frostempfindliche, Blatt verlierende Sträucher und Kletterpflanzen verpflanzen, dann warten Sie ab, bis die ersten Nachtfröste vorbei sind. Geben Sie auch diesen ausreichend Wasser.

Schneiden

Wenn Ihre Hecke zu breit geworden ist, dann können Sie sie nun kräftig zurück schneiden. Dies gilt sowohl für grün bleibende Hecken als auch für Taxus und für die meisten blattverlierenden Hecken. Es gilt nicht für Koniferen. Diese treiben meistens nicht mehr aus dem alten Holz aus.

Ein Bretter- oder Drahtzaun mit Efeu bewachsen, ist eigentlich wie eine Hecke. Schneiden Sie darum die lang gewachsenen Triebe schön dicht an dem Zaun zurück.

Blauregen (Wisteria) entlang eines Zaunes oder einer Pergola, können Sie nun auch zurück schneiden. Wählen Sie einige junge Triebe aus und binden Sie diese zusammen. Das schafft mehr Platz zum Schneiden. An den alten Zweigen schneiden Sie die Seitentriebe bis auf ca. 10 cm zurück, kurz über einem Auge.

Rasen

Entfernen Sie letzte abgefallene Blätter.

Den Rasen, bevor der Winter beginnt, noch einmal mähen und evtl. mit etwas Torf und Dünger bestreuen.

Für eine besonders schöne Rasenfläche in der nächsten Saison Ihren Rasen mit einem Vertikutierer belüften.

Sommerzwiebeln ausgraben

Standen Dahlien, Begonien und Canna im Oktober noch kräftig in Blüte und Sie haben sie aus diesem Grund noch nicht herausgeholt, dann ist es jetzt höchste Zeit. Schütteln Sie die Erde ab und entfernen Sie evtl. beschädigte Teile. Lassen Sie sie auf einem geschützten Platz trocknen.

Sobald die Sommerzwiebeln und Knollen trocken sind, diese in alte Zeitungen wickeln oder in eine Kiste mit Torfmull legen und frostfrei aufbewahren.

Kübelpflanzen

Alle frostempfindlichen Kübelpflanzen gehören nun nach drinnen, wenn Sie im kommenden Jahr wieder Ihre Freude daran haben wollen.

Stellen Sie Töpfe, z.B. mit Hostas, zusammen an eine Hausmauer (an den wärmsten Platz). Bedecken Sie sie mit einer Laubdecke und füllen Sie auch Zwischenräume aus.

Geben Sie in Form geschnittenen Sträuchern, z.B. Buchsbaum, regelmäßig Wasser.

Gemüsegarten

Sobald die Obststräucher ihr Blatt verloren haben, müssen sie geschnitten werden, ein sogenannter Verjüngungsschnitt.

Vergessen Sie nicht, auch das letzte Gemüse und Obst zu ernten.

Manche Kohlsorten können Sie stehen lassen, Zierkohl gibt Ihrem Wintergarten sogar etwas Farbe.

Junge Obstbäume können Sie am besten Mitte November in den Gartenboden pflanzen. Sind noch Blätter daran, entfernen Sie diese vor dem Pflanzen.

Teich

Abgefallenes Laub entfernen.

Alten Wuchs von den Teichpflanzen, wenn nötig, ausdünnen oder wegwerfen.

Sorgen Sie dafür, dass Ihr Teich nicht vollkommen zufriert, Fische, Frösche und andere Tierchen in Ihrem Teich benötigen Sauerstoff.

Legen Sie ein Stück Styropor oder ein paar alte Tennisbälle ins Wasser. Das verhindert vollkommenes Einfrieren. Ein Bündel Schilf wirkt ebenso.

Im Haus

Geben Sie den drinnen überwinternden Kübelpflanzen, Fuchsien und Geranien (Pelargonien) sparsam Wasser.

Ende November können Sie die ersten (im Oktober) vorgetrockneten Blumenzwiebeln ins Zimmer stellen.

Wenn Sie um den Jahreswechsel im Haus Blumenzwiebeln in Blüte haben wollen, pflanzen Sie Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln dann so, dass sie mit ihrer Spitze auf gleiche Höhe mit dem Bodenniveau in Topf oder Schale kommen. Krokusse müssen ein paar Zentimeter unter die Erde und Narzissen mit ihrer Spitze ein paar Zentimeter darüber. Decken Sie die Zwiebeln ab mit einer Lage Moos, so sieht der Kasten oder die Schale schon gleich viel attraktiver aus.

Zwiebeln für einmaligen Gebrauch können sogar nur auf Wasser gesetzt werden. Denken Sie hierbei an Hyazinthen auf einem speziellen Glas. Experimentieren Sie auch einmal mit anderen Zwiebeln.

Setzen Sie die Töpfe oder Schalen an einen dunklen und kühlen Platz (rund 12°C). Nach durchschnittlich acht Wochen werden die meisten Zwiebeln Triebe gebildet haben.


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Gartenkalender August

In diesem Sommermonat ist der Garten immer wieder ein wahres Fest voller Farben und Düfte. Benutzen Sie den Garten oder den Balkon als zusätzliches „Wohnzimmer“, um die Sonne und schwüle Sommerabende voll zu genießen!
Sollte ein Tag einmal nicht so schön sein, dann beschäftigen Sie sich mit ein paar leichten Arbeiten, damit Ihr Garten oder Balkon länger schön und üppiger ausschaut.

Garten allgemein
Regelmäßiges Wässern oder Sprengen ist in diesem warmen Monat ohne viel Regen eine Voraussetzung für einen überschwänglichen Wuchs und üppige Blühweise. Lassen Sie den Boden niemals austrocknen.

Wassertropfen wirken wie ein Vergrößerungsglas und verursachen dadurch Brandflecken auf dem Rasen, vor allem aber auf Blumen und Blätter. Gleichzeitig verdampft während der Mittagszeit das meiste Wasser, also nicht in der Mittagszeit sprühen! Der frühe Morgen oder Nachmittag ist der beste Zeitpunkt.

Wenn Sie morgens sprengen, beschränken Sie das Entstehen von Schimmelkrankheiten wie Mehltau und Clematiswelke bei Clematissorten.

Es hat einen Vorteil, wenn Sie ca. zweimal pro Woche längere Zeit sprengen als täglich nur einige Minuten. Bei kurzem und dadurch oberflächlichem Sprengen dringt das Wasser kaum in den Boden und erreicht die Wurzeln nur wenig.

Entfernen Sie regelmäßig alles Unkraut, auf von Pfaden und der Terrasse.

Schneiden Sie ausgeblühte Blüten von Stauden so schnell wie möglich ab, Sie haben dann die größte Chance für eine zweite Blüte.

Ausgeblühte Rosen entfernen, Saatbildung (Hagebutten) laugt die Rosen aus. Verwöhnen Sie die Rosen mit (Rosen-) Dünger, dann kommen sie wieder schneller zu Kräften.

Sobald die letzten Blüten verblüht sind, können Sie die Blütendolden abschneiden bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt.

Binden Sie hoch wachsende Pflanzen rechtzeitig an. Ein unerwarteter Regenguß oder eine Windböe können sie umwehen.

Denken Sie beim Anbinden auch an die jetzt schnell in die Höhe schießenden Dahlien, Gladiolen und Cannas. Praktisch sind die verstellbaren Pflanzenstützen.

Tragen Sie an den Wurzeln von Rhododendren und Azaleen eine Lage Mulch auf. Da sie oberflächig wurzeln, können sie schnell austrocknen.

Blühen einige Pflanzen in einer anderen Farbe als Sie es erhofft haben und wollen Sie diese im Herbst verpflanzen? Binden Sie dann einen bunten Draht in der Farbe der Blüten an den Stängel, denn wenn die Pflanze ausgeblüht hat, können Sie die Farbe nicht mehr erkennen. So können Sie leicht neue Kompositionen schaffen.
Urlaubsversorgung
Sorgen Sie dafür, dass alle ausgeblühten Blütenköpfchen und Saatkapseln aus Ihren blühenden Pflanzen entfernt sind bevor Sie verreisen. Auf die Art haben Sie eine größere Chance, bei Ihrer Rückkehr eine noch größere Blütenpracht vorzufinden. Wenn Sie die Saat an der Pflanze reifen lassen, ist die Gefahr groß, dass es mit der Blüte Ihrer Pflanze für den Rest der Saison vorbei ist.

Pflanzen

Die Saat, z.B. von Mohn, Rittersporn und Jungfer im Grünen kann nun schon reif sein. Sie können sie trocknen und drinnen aufbewahren bis zum kommenden Jahr, aber auch gleich im Garten verstreuen, dann haben Sie mit Sicherheit im folgenden Jahr neue üppige Blumen.

Ab Anfang Juli bis September können Sie im Herbst blühende Zwiebeln pflanzen. Denken Sie an die Herbstzeitlose (Colchicum).

Pflanzen, die in Töpfen gezüchtet wurden (sog. Containerpflanzen), können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden.

Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen pflanzen, den Ballen in einen Eimer mit Wasser, bis dieser gesättigt ist. Achtung: niemals in einen zu nassen Boden pflanzen.

Herbstastern und Herbstchrysanthemen können nun gepflanzt werden.

Im Frühjahr blühende Zwiebeln und Knollen können nun schon in den Boden. Das kann aber auch später sein, vielleicht ist nach dem Urlaub ein guter Zeitpunkt, um neue Frühjahrszwiebeln auszusuchen und neue Pläne zu machen.
Urlaubsversorgung
Versuchen Sie immer, einen Nachbarn oder Freund zu finden, der Ihren Garten oder auf Ihrem Balkon regelmäßig gießt. Ist das nicht möglich, dann geht es nicht anders, als den Garten so nass wie möglich zu machen bevor Sie in Urlaub gehen. Entfernen Sie möglichst viele ausgeblühte und noch in Blüte stehenden Blüten. Kontrollieren Sie auf Schnecken, Läuse und anderes Ungeziefer.

Schneiden

Kletterhortensien nach der Blüte flach gegen den Giebel zurückschneiden.

Schneiden Sie alle Formschnitte von Sträuchern, wie z.B. Buxus, Liguster aber auch Lavendel.

Wintergrünen Sträuchern (Hecken) und Koniferen den letzten Schnitt vor dem Winter geben.

Blatt verlierende Hecken ein letztes Mal in dieser Saison schneiden.

Ausgeblühte Rosen entfernen, die Bildung von Hagebutten laugen die Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Pflanze mit etwas (Rosen-)Dünger, dann kommt sie wieder schneller zu Kräften.

Wenn die letzten Blumen ausgeblüht haben, können Sie die Blütendolden bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abschneiden.

Neue Ausläufer von Trauben können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden.
Die jungen Blättchen können Sie, mit einem Stückchen Käse aufgerollt, herrlich auf dem Grill rösten. Wenn Sie diese Leckerei den ganzen Sommer lang genießen möchten, dann schneiden Sie nicht alle jungen Ausläufer gleichzeitig ab.

Wollen Sie große Trauben haben, dann entfernen Sie ungefähr die Hälfte aller Trauben. Eine Traube per Zweig ist im allgemeinen eine gute Wahl. Machen Sie bei den übrigen Trauben die kleinsten Beeren ab (Korinthen).

Steht der Lavendel in voller Blüte, schneiden Sie einige Zweige zum Trocknen heraus. Getrocknete Lavendelblüten, in einem Leinensäckchen, duften herrlich zwischen Ihrer Wäsche.

Schneiden Sie ausgeblühte Blüten von Dahlien, Begonien und Cannas regelmäßig ab. Das stimuliert das Durchblühen.

Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai sogenannte Wassertriebe, das sind steil in die Höhe wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schneideeingriffen können helle „Perücken“ entstehen. Diese Triebe entziehen viele Nährstoffe und Wasser, welche die Bäume besser gebrauchen können. Der Sommer ist ein guter Zeitpunkt um sie abzuschneiden.
>LI>Entfernen Sie überflüssige Früchte von Apfel- Birnen- und Pflaumenbäumen. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen Früchte. Auf diese Art werden die restlichen Früchte größer.

Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit Extra „Vitaminen“ in der Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Supplemente aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wuchsperiode Krankheiten und Schimmel vor.

Nach der Ernte von Beeren müssen die Sträucher zurückgeschnitten werden.

Rasen

Beprühen Sie bei anhaltendem schönen Wetter Ihren Rasen regelmäßig. Einmal pro Woche einige Stunden wirkt besser als täglich ein bisschen.
Der Rasen muss auch diesen Monat wieder regelmäßig gemäht werden. Bei anhaltender Sonne den Rasen nicht zu kurz mähen, da er sonst zu schnell verbrennt (wird gelb).

Düngen Sie die Rasenfläche monatlich, sie werden ein schönes Resultat sehen. Tun Sie das aber an einem etwas trüben, nicht sonnigen Tag; das verhindert gelbe Flecken.
Urlaubsversorgung
Mähen Sie das Gras, bevor Sie verreisen, schön kurz, aber niemals kürzer als 2/3 der Graslänge. Halten Sie sich jedoch nicht daran, leidet der Rasen darunter und läuft Gefahr zu versengen. Besprühen Sie den Rasen so, dass der Boden bis auf ca. 10 cm Tiefe gut feucht ist.

Kübelpflanzen

Denken Sie bei der Anschaffung neuer Kübelpflanzen auch einmal an Pflanzen, die Sie an Ihren Urlaub im Süden erinnern, z.B. eine Zwergolive, ein Feigenbäumchen und die Zwergpalme. Sogar eine Bananenpflanze kann selbst gezüchtet werden.

Geben Sie allen Pflanzen in Töpfen, Schalen oder Kübeln täglich Wasser, bei warmem Wetter morgens und abends.

Eine Ausnahme sind Töpfe mit Fettpflanzen (Succulenten), z.B. Hauswurz und subtropische Pflanzen wie Palmlilie (Yucca) und die Zwergpalme (Chamaerops), diese können gut einen Tag ohne Wasser auskommen.

Vergessen Sie beim Gießen nicht Ihre „Hanging Baskets“. Diese trocknen noch schneller aus! Vorausgesetzt, es wachsen keine blühenden Pflanzen aus den Seiten der „Hanging Baskets“, können Sie den Körben ein Tauchbad in einem großen Eimer oder Kunststoffkübel verabreichen.

Dadurch, dass die Körbe hängen, ist die Verdampfung groß und müssen mindestens einmal pro Tag gut begossen oder getaucht werden.

Gebrauchen Sie möglichst Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne erwärmt ist. Ihre Pflanzen erschrecken sehr bei eiskaltem Leitungswasser.

Geben Sie allen Kübel- und Pflanzen in Töpfen oder Kästen wöchentlich flüssigen Dünger oder streuen Sie etwas Dünger auf den Topfboden.

Geben Sie „Hanging Baskets“ wöchentlich in Gießwasser aufgelösten Dünger, vor allem Einjährige wachsen sehr schnell und benötigen deshalb viel Nährstoffe. Das gilt übrigens auch für Einjährige in Töpfen und Kästen.
Urlaubsversorgung
Pflanzen in Töpfen sind für Austrocknung sehr anfällig weil ihre Wurzeln nur ein kleines Gebiet haben, um Wasser zu entziehen. Diese Pflanzen können Sie am besten auf einen schattigen Platz im Garten ein Stückchen eingraben. Auch Zimmerpflanzen, die bereits für den Sommer draußen standen, können auf diese Art durch den Urlaub kommen.

Gemüsegarten

Neue Ausläufer der Trauben können nun bis zum 4. Blatt zurückgeschnitten werden. Die jungen Blättchen können Sie, aufgerollt mit einem Stückchen Käse, herrlich auf dem Grill rösten. Wollen Sie diese Leckerei den ganzen Sommer genießen, dann schneiden Sie nicht alle jungen Ausläufer täglich ab.

Wollen Sie große Trauben ernten, dann entfernen Sie ungefähr die Hälfte aller Traubendolden. Eine Traube per Zweig ist im Allgemeinen optimal. Entfernen Sie bei den restlichen Trauben die kleinsten Beeren (Korinthen).

Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai und Juni sogenannte Wassertriebe. Das sind gerade in die Höhe wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schneideeingriffen können helle „Perücken“ entstehen. Diese Triebe entziehen viel Nährstoffe und Wasser, die der Baum besser gebrauchen kann. Der Sommer ist ein guter Monat um sie abzuschneiden.

Entfernen Sie überflüssige Früchte von Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäumen. Es sind meistens im Wuchs zurückgebliebene Früchte. Auf diese Art werden die restlichen Früchte größer.

Verwöhnen Sie die Obstbäume in diesem Monat mit Extra „Vitaminen“ in Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Supplementen aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wuchsperiode Krankheiten und Schimmel vor.

Geben Sie Obstbäumen täglich zusätzlich Wasser.

Pflücken Sie die ersten Aprikosen und Pfirsiche bevor sie völlig reif sind.

Haben Sie Ihren Gemüsegarten gedüngt, umgegraben usw. dann können Sie mit der Aussaat diverser Wintergemüse beginnen, z.B. Winterspinat und, im Hinblick auf den Winter, diverse Kohlsorten.

Haben Sie früh in der Saison Wurzeln gesät, dann können Sie nun die dicksten ernten. Drücken Sie die frei gekommenen Löcher gut zu, das verhindert Befall der Wurzelfliege.

Kontrollieren Sie Ihr Erdbeerbeet auf Unkraut.

Geben Sie Erdbeeren (auch denen im Topf) wöchentlich einen Dünger (ins Gießwasser) mit einem hohen Kaligehalt.

Die Erdbeeren können immer noch geerntet werden. Pflücken Sie sie mit dem Grün, die Frucht hält sich länger und es verhindert Schimmel auf den Pflanzen.

Nach der Ernte müssen die alten Erdbeerpflanzen durch neue ersetzt oder die jungen Ausläufer abgeschnitten und erneut ausgepflanzt werden.

Haben Sie Kürbisse oder Kalebassen, halten Sie sie im Zaum, es sind echte Wucherer. Ist es ein trübes Wetter, helfen Sie der Pflanze beim Bestäuben. An einer Pflanze blühen sowohl weibliche als auch männliche Blüten. Nehmen Sie eine männliche Blüte, holen Sie die Blütenblättchen herab und streichen Sie leicht über die Stempel der weiblichen Blüten. Diese können Sie übrigens an einem kleinen Fruchtansatz unter der Blüte erkennen.

Bei sehr feuchtem Wetter können Kürbisse, auf der nassen Erde liegend, verfaulen. Legen Sie zum Schutz etwas Stroh, oder weniger schön jedoch sehr effektiv, ein Stück Schaumgummi unter die Früchte.

Diverse Kräuter mit Saatbildung, z.B. Dill, Fenchel, Anis, Koriander und Kümmel können nun geerntet und getrocknet werden. Kräuter, die sich besser zum Einfrieren eignen sind: Schnittlauch, Petersilie oder Salbei. Sehr praktisch sind kleine fix und fertige Portionen, eingefroren in einer Eisschale und anschließend in Tiefkühlbeutel gefüllt.
Urlaubsversorgung
Schauen Sie im Gemüse- und Obstgarten genau nach Ungeziefer und Unkraut und entfernen Sie dieses. Alles Gemüse und Obst, das fast oder völlig reif ist, muss auch geerntet werden. Dieses kann während Ihrer Abwesenheit verfaulen und kommt Ungeziefer, Schimmel und Krankheiten entgegen.

Teich
Lassen Sie Ihren Teich und seine Bepflanzung so weit wie möglich in Ruhe.

Entfernen Sie zu viel Entenflott mit einem Schöpfnetz. Eine Decke von Entenflott erstickt die anderen Wasserpflanzen. Kippen Sie das Schöpfnetz auf dem Boden aus und kontrollieren Sie, ob Sie keinen jungen Kaulquappen oder Salamander herausgeschöpft haben, meistens kriechen sie von selbst nach oben.

Legen Sie einmal einen Stein an die sonnige Seite Ihres Teiches. Frösche und andere Kaltblütler müssen sich täglich aufwärmen und sitzen dazu gern auf einem Stein. Auch Schmetterlinge schätzen so einen warmen Stein.

Halten Sie die Blätter von Wasserlilien im Zaum. Durch ihre Schattenbildung können sie, genau wie Entenflott, die übrige Teichbepflanzung gewissermaßen ersticken.

Kontrollieren Sie regelmäßig das Entstehen von Seegras, schaufeln Sie es regelmäßig heraus.

Füllen Sie den Teich bei Verdampfung regelmäßig auf. Tun Sie das in Etappen, sodass das Teichwasser nicht zu sehr abkühlt.

Ist der Teich trüb, kontrollieren Sie zuerst, ob ausreichend Sauerstoffpflanzen vorhanden sind. Zugabe von Wasserflöhen bringt auch ein schnelles Resultat.

Geben Sie auch der Außenbepflanzung regelmäßig Wasser.

Im Haus

Reiben Sie alle Blattpflanzen von oben und auch von unten mit einem Schwamm und lauwarmem Wasser ab.

Öffnen Sie regelmäßig die Fenster, auch Zimmerpflanzen benötigen frische Luft. Denken Sie auch an die Wurzeln, lockern Sie die Erde mit einer Gabel auf.

Gartenkalender Juli

Haben Sie im Juni noch nichts für die Düngung getan, kann das jetzt noch erfolgen. Düngen Sie in Ihren Pflanzenbeeten.

(Zier)Sträucher und Hecken brauchen jetzt auch Düngung. Geben Sie Heckengehölzen eine höhere Dosis, da diese dicht zusammenstehen und stärker miteinander konkurrieren.

Regelmäßiges Gießen oder Wässern sind in diesem warmen Monat ohne viel Regen Voraussetzung für ein üppiges Wachstum und einen prachtvollen Blütenstand. Sorgen Sie dafür, dass der Boden niemals zu sehr austrocknet. Wassertropfen funktionieren wie ein Vergrößerungsglas und können Brandflecken auf dem Rasen, aber vor allem auf Blumen und Blättern verursachen. Außerdem verdunstet mittags das meiste Wasser sofort, mehrere Gründe also, während der frühen Nachmittagsstunden nicht zu sprengen. Früh am Morgen (am besten gegen Schnecken) oder am späten Nachmittag sind der beste Zeitpunkt.

Indem Sie den Garten morgens wässern, beschränken Sie die Chance, dass Pilzkrankheiten wie der Mehltau und Welke-Erkrankungen bei Klematissorten entstehen.

Der Garten sollte besser zweimal pro Woche eine längere Zeit über gewässert werden, als täglich ein paar Minuten. Bei einem kurzen und dadurch oberflächlichen Wässern dringt das Wasser kaum in den Boden ein und erreicht die Wurzeln praktisch nicht.

Entfernen Sie verblühte Blumen an Staudengewächsen so schnell wie möglich, die Aussicht auf eine zweite Blüte ist so am größten.

Verblühte Rosen auch entfernen, Samenbildung (Hagebutten) laugt die Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Rose mit etwas (Rosen)Dünger, so erholt sie sich schneller.

Erst wenn die letzten Blumen verblüht sind, können Sie die Blütentraube bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abknipsen.

Binden Sie hochwachsende Pflanzen rechtzeitig an. Ein unerwarteter Regenschauer kann sie so umknicken.

Denken Sie beim Anbinden auch an die schnell in die Höhe wachsenden Dahlien, Gladiolen und Kanna. Praktisch sind dabei verstellbare Stützgitter. Wie hier – fast unsichtbar bei der Zamiopalme.

Verteilen Sie eine Schicht Mulch rund um Rhododendren und Azaleen. Diese wurzeln oberflächlich und können dadurch schnell austrocknen.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Sorgen Sie dafür, dass vor Ihrer Abreise alle verblühten Blütenköpfe und Samenkapseln von den blühenden Pflanzen entfernt sind. So haben Sie auch bei Ihrer Rückkehr Aussicht auf eine üppige Blumenpracht. Wenn Sie die Samen nicht entfernen und diese reifen, ist die Chance groß, dass Ihre Pflanze die restliche Saison nicht mehr blühen wird.

Pflanzen

Pflanzen, in Töpfen gezogen (sogenannte Containerpflanzen), können das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Tauchen Sie, bevor Sie die Containerpflanzen pflanzen, den Wurzelballen in einen Eimer mit Wasser und warten Sie, bis sich dieser vollgesogen hat. Achtung: Niemals in einen zu nassen Boden einpflanzen.

In diesem Monat können Sie mehrjährige Pflanzen wie Vergissmeinnicht, Jungfer im Grünen, Löwenmaul, Stockrosen und Glockenblumen aussäen. Diese werden oft als einjährige Pflanzen angeboten, aber da sie sich selbst aussäen, können Sie diese meistens im nächsten Jahr in Ihrem Garten wiederfinden.

Haben Sie im Juni schon gesät, können die Sämlinge jetzt in einem zeitlichen „Beet“ ausgepflanzt werden, bevor sie ihren endgültigen Platz bekommen.

Ab Anfang Juli bis September können Sie herbstblühende Stauden wie die Herbstzeitlose (Colchicum) pflanzen.

Schneiden

Blühende Zierhecken können sofort nach der Blüte geschnitten werden. Schneiden Sie die ausgeblühten Zweige bis kurz über einem neuen Trieb zurück. Gibt es keine jungen Triebe, dann kurz bis über dem Boden abschneiden.

Verblühte Rosen auch entfernen, Samenbildung (Hagebutten) laugt die Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Rose mit etwas (Rosen)Dünger, so erholt sie sich schneller.

Erst wenn die letzten Blumen verblüht sind, können Sie die Blütentraube bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abknipsen.

Die jungen Triebe der Glyzinie auf ungefähr 15 cm zurückschneiden.

Neue Triebe der Traube können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden. Die jungen Blätter können Sie, aufgerollt, mit einem Stück Käse dazwischen, auf dem Grill herrlich rösten. Möchten Sie noch den ganzen Sommer über diesen Leckerbissen genießen, schneiden Sie dann nicht alle jungen Triebe gleichzeitig weg.

Möchten Sie große Trauben, entfernen Sie dann ungefähr die Hälfte aller Trauben. Eine Traube pro Zweig ist im Allgemeinen eine gute Wahl. Entfernen Sie an den restlichen Trauben die kleinsten Weintrauben (Korinthen).

Steht der Lavendel in voller Blüte, schneiden Sie dann ein paar Zweige zum Trocknen heraus. Getrocknete Lavendelblüten in einem Leinensäckchen duften herrlich zwischen Ihrer Wäsche.

Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai und Juni sogenannte Wasserschöße. Dies sind gerade nach oben wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schnitteingriffen können ganze „Perücken“ entstehen. Diese Triebe entziehen viel Wasser und viele Nährstoffe, die der Baum besser gebrauchen könnte. Juli ist ein guter Monat, diese wegzuschneiden.

Entfernen Sie überzählige Früchte von Apfel, Birne und Pflaume. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen Früchte. So werden die übriggebliebenen Früchte größer.

Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit zusätzlichen „Vitaminen“ in Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Ergänzungsstoffe aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wachstumsperiode Erkrankungen und Pilzbefall vor.

Dieser Monat ist der ideale Zeitpunkt, Schwertlilien (Iris Germanica) zu verjüngen. Graben Sie dazu die Pflanze aus und schneiden Sie die jungen, gesunden Teile ab. Bevor Sie die Pflanze erneut auspflanzen, schneiden Sie einen Teil der Blätter ab, so verhindern Sie überflüssige Verdunstung. Pflanzen Sie die jungen Wurzelstöcke in kalkreichen, trockenen Boden mit den Wurzeln in südliche Richtung und pflanzen Sie die Wurzelstöcke so, dass die Hälfte aus dem Boden
herausragt.

Rasen

Der Rasen sollte auch in diesem Monat wieder regelmäßig gemäht werden. In einer langen Sonnenperiode sollte das Gras nicht zu kurz gemäht werden. Es könnte sonst zu schnell versengen (gelblich verfärben).

Düngen Sie die Grasfläche monatlich, so erzielen Sie ein schönes Resultat. Düngen Sie an einem etwas trüben Tag ohne Sonne. So verhindern Sie gelbliche Verfärbungen.

In einer lang anhaltenden Schönwetterperiode sollten Sie Ihren Rasen regelmäßig wässern. Einmal pro Woche mehrere Stunden lang ist wirksamer als täglich eine Viertelstunde.
Pflege in der Urlaubszeit
Mähen Sie das Gras vor Ihrer Abreise sehr kurz, aber niemals kürzer als 2/3 der Graslänge. Sollten Sie das dennoch tun, leidet das Gras zu sehr darunter und droht zu verdorren. Wässern Sie den Rasen in solchem Maße, dass der Boden bis zu einer Tiefe von 10 cm gut feucht ist.

Kübelpflanzen

Gießen Sie alle Pflanzen in Töpfen, Schalen oder Kübeln täglich und bei sehr warmen Wetter morgens und abends.

Eine Ausnahme von der Regel sind Fettpflanzen (succulenten) wie die Hauswurz und subtropische Pflanzen wie die Palmlilie (Yucca) und die Zwergpalme (Chamaérops), diese können ruhig einen Tag ohne Wasser auskommen.

Vergessen Sie beim Gießen nicht Ihre ‚hanging baskets‘ . Diese trocknen noch schneller aus. Wenn beim „basket“ seitlich keine blühenden Pflanzen herauswachsen, können Sie den ‚basket‘ jeden Tag in einen großen Eimer oder Plastikkübel voll Wasser eintauchen.

Da die Körbe hängen, ist die Verdunstung groß. Die Körbe sollten deshalb minimal einmal pro Tag gut gegossen oder in Wasser eingetaucht werden.

Verwenden Sie, wenn möglich, Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne aufgewärmt wurde. Ihre Pflanzen erschrecken sehr vor eiskaltem Leitungswasser.

Die Engelstrompete kann, je nachdem wo sie überwintert hat, schon im Juni, aber sicher im Juli blühen. Pflanzen Sie diese imponierende Pflanze in einen möglichst großen Kübel, denn je mehr Platz die Wurzeln haben, um so üppiger wird die Pflanze blühen. Geben Sie immer etwas Lehm dazu oder verwenden Sie Spezialerde, die das Wasser gut festhält.

Versorgen Sie alle Kübelpflanzen und alle Pflanzen in Töpfen oder Kästen wöchentlich mit einem flüssigen Düngemittel oder geben Sie etwas Dünger auf die Blumenerde.

Versorgen Sie die ‚hanging baskets‘ wöchentlich mit in Gießwasser aufgelöstem Düngemittel, vor allem Einjährige wachsen sehr schnell und brauchen deshalb viel Düngung. Dies gilt übrigens auch für einjährige Pflanzen in Töpfen und Kästen.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Pflanzen in Kübeln sind sehr empfindlich für Austrocknung, da ihre Wurzeln nur einem kleinen Gebiet Wasser entziehen können. Diese Pflanzen können Sie am besten an einer schattenreichen Stelle im Garten ein Stück eingraben. Auch Zimmerpflanzen, die schon vor dem Sommer draußen standen, können so den Urlaub überstehen.

Gemüsegarten

Pflücken Sie die ersten Aprikosen und Pfirsiche, kurz bevor sie wirklich reif sind.

Haben Sie Kürbisse oder Flaschenkürbisse ausgesät, halten Sie diese im Zaum, denn sie wuchern ziemlich. Ist das Wetter etwas trüber, helfen Sie dann der Pflanze beim Bestäuben. An einer Pflanze blühen sowohl weibliche wie männliche Blumen. Nehmen Sie eine männliche Blume, entfernen Sie die Blütenblätter und streichen Sie leicht über die Stempel der weiblichen Blumen. Diese können Sie übrigens an einem kleinen Fruchtknoten unter der Blüte erkennen.

Bei sehr feuchtem Wetter können die auf der nassen Erde liegenden Kürbisse faulen. Legen Sie zum Schutz etwas Stroh, oder weniger schön, aber sehr effektiv, ein Stück Styropor unter die Früchte.

Neue Triebe der Traube können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden. Die jungen Blätter können Sie, aufgerollt, mit einem Stück Käse dazwischen, auf dem Grill herrlich rösten. Möchten Sie noch den ganzen Sommer über diesen Leckerbissen genießen, schneiden Sie dann nicht alle jungen Triebe gleichzeitig weg.

Möchten Sie große Trauben, entfernen Sie dann ungefähr die Hälfte aller Trauben. Eine Traube pro Zweig ist im Allgemeinen eine gute Wahl. Entfernen Sie an den restlichen Trauben die kleinsten Weintrauben (Korinthen).

Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai und Juni sogenannte Wasserschöße. Dies sind gerade nach oben wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schnitteingriffen können ganze „Perücken“ entstehen. Diese Triebe entziehen viel Wasser und viele Nährstoffe, die der Baum besser gebrauchen könnte. Juli ist ein guter Monat, diese wegzuschneiden.

Entfernen Sie überzählige Früchte von Apfel, Birne und Pflaume. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen Früchte. So werden die übriggebliebenen Früchte größer.

Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit zusätzlichen „Vitaminen“ in Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Ergänzungsstoffe aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wachstumsperiode Erkrankungen und Pilzbefall vor.

Haben Sie Ihren Nutzgarten gedüngt, umgegraben etc., können Sie ab Anfang Mai bis Mitte Juli mit der Aussaat von diversem Sommergemüse beginnen. Gut geeignet sind z.B. Fenchel und, mit Blick auf den Winter, verschiedene Kohlsorten.

Haben Sie zu einem früheren Zeitpunkt in der Saison Möhren gesät, können Sie die dicksten davon jetzt ernten. Schließen Sie die frei gewordenen Löcher gut, so beugen Sie der Beschädigung durch die Möhrenfliege vor.

Kontrollieren Sie Ihr Erdbeerbeet auf Unkraut.

Versorgen Sie die Erdbeeren (auch die in einem Topf) wöchentlich mit Düngemittel (in Gießwasser) mit einem hohen Kaligehalt.

Die Erdbeeren können geerntet werden. Pflücken Sie diese mit dem Kelch, die Frucht bleibt so länger gut und die Pflanzen schimmeln nicht.

Verschiedene Kräuter wie Dill, Petersilie und Thymian können jetzt geerntet und getrocknet, oder noch praktischer, in einem Eiswürfelbehälter eingefroren werden.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Kontrollieren Sie Ihren Gemüse- und Obstgarten sorgfältig auf Ungeziefer und Unkraut und entfernen Sie diese. Alles Gemüse und Obst, das beinahe oder gänzlich reif ist, sollte auch entfernt werden. Es könnte während Ihrer Abwesenheit faulen und so Probleme wie Ungeziefer, Schimmelpilz und andere Erkrankungen mit sich mitbringen.

Teich

Lassen Sie für eine natürliche Wirkung den Teich und die Bepflanzung möglichst in Ruhe.

Entfernen Sie eine zu große Menge an Entengrütze mit einem Käscher. Eine Decke aus Entengrütze erstickt die anderen Wasserpflanzen. Drehen Sie den Käscher auf dem Boden um und überprüfen Sie, ob Sie keine jungen Kaulquappen oder Molche aus dem Wasser geschöpft haben, meistens kriechen diese selbst nach oben.

Legen Sie einen Stein an die sonnige Seite des Teiches. Frösche und andere kaltblütige Tiere müssen sich täglich aufwärmen und werden sich demnach gerne auf dem Stein aufhalten. Auch Schmetterlinge schätzen einen warmen Stein.

Achten Sie darauf, dass sich die Blätter der Wasserlilie nicht zu sehr ausbreiten. Da diese viel Schatten verursachen, können sie, ebenso wie die Entengrütze, die übrige Teichbepflanzung quasi ersticken.

Überprüfen Sie regelmäßig die Algenbildung und entfernen Sie die Algen, wenn nötig.

Füllen Sie den Teich im Zusammenhang mit der Verdunstung regelmäßig auf. Am besten etappenweise, damit das Teichwasser nicht zu sehr abkühlt.

Wird das Teichwasser trübe, überprüfen Sie erst, ob genügend Sauerstoffpflanzen vorhanden sind. Die Hinzugabe von Wasserflöhen kann auch schnell zum Erfolg führen.

Gießen Sie auch die Uferbepflanzung regelmäßig.

Im Haus

Die Amaryllis (Hippeastrum) wird ab Ende Juli, Anfang August ruhen. Gießen Sie die Pflanze nicht mehr und lassen Sie die Blätter absterben. Die abgestorbene Blätter können Sie entfernen. Im Dezember kann die Zwiebel erneut gepflanzt werden.

Verschiedene Kräuter können jetzt geerntet und getrocknet, oder noch praktischer, in einem Eiswürfelbehälter eingefroren werden.

Wischen Sie alle Blattpflanzen sowohl an der Ober- wie Unterseite mit lauwarmem Wasser und einem Schwamm ab.

Öffnen Sie regelmäßig die Fenster, auch Zimmerpflanzen brauchen Frischluft. Denken Sie dabei auch an die Wurzeln und lockern Sie die Erde ab und zu mit einer Gabel.

Rosenblüten, die Blüten der Kapuzinerkresse und des Gurkenkrauts und die Knospen der Gänseblümchen können Sie auch in der Küche verwenden. Rosenblüten können Sie verzuckern und als Tortengarnierung verwenden. Kapuzinerkresse und die blauen Blüten des Gurkenkrauts schmecken prima zu Salat oder Gurke. Die Knospen der Gänseblümchen können Sie einsäuern, sie schmecken dann wie Kapern.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Haben Sie keine Nachbarn oder Freunde, die Ihre Pflanzen ab und zu versorgen können? Stellen Sie in so einem Fall Ihre Pflanzen keinesfalls in die Sonne. Pflanzen in Terrakotta-Töpfen können auf zwei Ziegelsteinen in etwas Wasser in die Badewanne gestellt werden. Durch die saugende Wirkung der Steine und der Töpfe werden diese stets feucht bleiben. Die Pflanzen brauchen jedoch Licht, denn obwohl direkte Sonnenbestrahlung fatal sein kann, ist ständige Dunkelheit das auch. Stellen Sie Ihre übrigen Pflanzen zusammen und vermeiden Sie direkte Sonnenbestrahlung. Legen Sie einen durchsichtigen Plastiksack um die Pflanze, um der Wasserverdunstung so weit wie möglich entgegenzuwirken.

Gartenkalender Dezember

Guter Tipp: Weihnachtsschmuck aus dem Garten, wie z.B. Stechpalme, Efeu, Koniferen oder Hagebutten, Scheinbeere und Monarda.
Schützen Sie empfindliche Pflanzen und Rosen vor Frost.
Solange es nicht friert, können alle Baumsorten geschnitten und Zwiebeln gepflanzt werden.

Teich teilweise eisfrei halten.
Weintrauben zurückschneiden.
Die Wasserzufuhr für den Außen-Wasserhahn abdrehen.
Schnittwunden mit Wundmittel abdecken.


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Gartenarbeiten im März

Einjährige Blumen

Ende Februar bzw. Anfang März beginnt bei mir der Erwerb von Samen und die Aussaat, teilweise im Freien, teilweise in Töpfen im Haus. Am Besten eignen sich dafür unempfindliche Einjahresblumen wie Kornblumen, Mohn, Ringelblumen, Rittersporn, Schleifenblume und ähnliche, die keine Anzucht am Zimmerfenster oder im Kleingewächshaus erfordern.

Ich achte dabei jedoch auf Anzuchterde und auf die Bodentemperaturen. Bei weniger als 5° C liegen die Samen jedoch im Boden ohne zu keimen. Es muss also deutlich wärmer sein um erfolgreich Pflanzen vorzuziehen.
Bei der Anzucht im Freiland ist ist eine sorgfältige Vorbereitung des Beetes wichtig – je lockerere und luftiger der Boden ist, desto schneller erwärmt sich die Erde und und die Samen können schneller keimen.
Die Aussaat erfolgt in Reihen von 15 – 20 cm Abstand. Je feiner der Samen ist, desto flacher sollte gesät werden.

Der Samen ist danach mit einer feinen Erdschicht zu bedecken und leicht anzudrücken. Sobald die die Sämlinge ein paar Blätter entwickelt haben, werden diese im Abstand von von 4 – 5 cm vereinzelt. Je größer und stärker die Pflanzen werden, desto häufiger müssen sie in neue Anzuchterde und Töpfe gepflanzt werden.

Zeitgleich kann nun die Vorzucht von Einjahrsblumen, die im Frühbeet oder Kleingewächshaus – notfalls auch auf der Fensterbank – vorkultiviert werden. Größere Samen sät man der Einfachheit halber gleich in kleine Töpfe, damit man sich somit den Pikiervorgang spart. Für feinere Sämereien nimmt man Saatschalen, sät dünn aus und pikiert, sobald die kleinen Sämlinge zu fassen sind. Dabei ist ausreichend Platz während der gesamten Anzuchtzeit wichtig, damit die jungen Pflanzen gedrungen wachsen können. Reichlich Licht und gebremste Wärme sind weitere Voraussetzungen für eine kerngesunde Entwicklung.


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Gartenkalender Februar

Gartenkalender FEBRUAR vom Fachmann Bakker-Holland

Obwohl es im Februar noch ordentlich frieren kann, betrachten viele Gartenliebhaber diesen Monat als Eröffnung der Frühjahrssaison. Sobald das Thermometer nicht mehr täglich unter den Gefrierpunkt sinkt, können Sie die Ärmel hochkrempeln.

Garten allgemein

Entfernen Sie Unkraut, es ist nun noch überschaubar.

Düngen Sie die Beete, Sträucher und vor allem die Rosen, z.B. mit getrocknetem Kuhdünger (Körner).

Kletterpflanzen können Sie nun wieder hochbinden oder leiten.

Sand- und Lehmboden können Sie durch Mulch verbessern (halb verrottetes organisches Material), indem Sie ihn über der Oberfläche verteilen.

Räumen Sie alle Zweige und Blätter, welche als Frostschutz gedient haben, weg.

Pflanzen

Nahezu alle grün bleibenden und Blatt verlierenden Pflanzen können nun gepflanzt werden. Etwas Nachtfrost ist nicht schlimm.

Blatt verlierende Sträucher und winterharte Pflanzen können Sie nun umpflanzen.

Sorgen Sie bei leichtem Frost dafür, dass der Wurzelballen nicht austrocknet.

Ist der Boden in Ihrem Garten noch sehr nass, dann warten Sie noch etwas mit dem (Um-) Pflanzen.

Rasen

Lassen Sie Ihren Rasen noch etwas in Ruhe. Nur wenn Pfützen darauf stehen, müssen Sie etwas unternehmen. Stechen Sie an diesen Stellen mit einer Forke einige Löcher in den Boden, damit das Wasser einsickern kann.

Kann man von übermäßigem Mooswuchs reden, streuen Sie dann etwas Eisensulfat (Moosvernichter).

Kübelpflanzen

Immer noch sparsam gießen und regelmäßig lüften.

Für die meisten Kübelpflanzen ist der Februar ein günstiger Zeitpunkt zum Umtopfen.

Nehmen Sie hierfür saubere (größere) Töpfe und Blumentopferde mit Lehm, das hält das Wasser.

Zitrusbäumchen und Pflanzen wie Bougainvillea’s , nur umtopfen, wenn sie für den Topf zu groß geworden sind.

Schneiden

Nur bei anhaltend frostfreiem Wetter können Bäume, Sträucher, Efeu, spät blühende Clematis, geschnitten werden.

Schneiden Sie leicht „blutende“ Bäume, wie Birke und Ahorn, kurz nach dem Austrieb.

Abgestorbene Blätterreste müssen nun auf jeden Fall entfernt werden.

Gemüsegarten

Bei günstigem Wetter können Sie nun die ersten Obststräucher pflanzen.

Besitzen Sie ein Treibhaus, dann können Sie das erste Gemüse und Geranien säen.

Bei frostfreiem Wetter dürfen Obstbäume vorsichtig geschnitten werden.

Teich

Kontrollieren Sie bei strengem Frost regelmäßig , ob Ihr Teich noch eine Öffnung in der Eisdecke hat.

Hacken Sie niemals mit einem Beil ein Loch ins Eis, die Fische überleben den Schreck oftmals nicht.

Entfernen Sie bei Schneefall den Schnee von der Eisfläche, andernfalls fällt nicht genug Licht ins Wasser.

Im Haus

Experimentieren Sie einmal mit der Riesenzwiebel einer Amaryllis. Setzen Sie sie auch einmal in eine Glasvase, gefüllt mit schönen Steinchen oder Muscheln und Wasser. Noch effektvoller ist es, wenn Sie zwei gleiche Vasen nebeneinander stellen.


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Garten im Mai

Was bietet sich im Mai alles an zu tun in Garten und Balkonkasten?
Der erste zarte Hinweis: die erfreuliche Zeit des Rasenmähens beginnt. Ob Lust oder Unlust, jetzt geht es hier los.

Wer sich in Sachen Obst bedingen möchte:
Erdbeeren

Nun beginnt die Zeit der Erdbeerblüten – bei Frösten über Nacht kann es nicht schaden, diese mit Folien abzudecken. Wichtig für die Entwicklung kräftiger Beeren ist es den Erdbeerpflanezen bei wärmeren Temperaturen reichlich Wasser zu geben, pro Woche bis zu 30 Liter pro Quadratmeter. Blätter und Blüten sollten beim gießen trocken bleiben bzw. bis zum Abend abgetrocknet sein um die Bildung von Grauschimmel gar nicht erst entstehen zu lassen.

Ein wirkungsvoller Schutz vor Pilzbefall ist das Einpflanzen in schwarze Folie oder das Mulchen mit grober Holzwolle, Stroh oder Holzhobelspäne, unter und zwischen die Erdbeerpflanzen. Das Mulchmaterial darf nicht zu fein sein, damit es möglichst wenig Feuchtigkeit aufnimmt. Auf so gemulchten Flächen treten weniger Schnecken und Drahtwürmer auf und die Früchte bleiben trocken und sauber.

Himbeeren und Brombeeren
Himbeer- und Brombeersträucher sollten nun eine Mulchschicht oder alternativ eine Untersaat mit Weißklee erhalten auf diese Art und Weise bleibt der Boden gleichmäßig feucht und die Blüten können sich voll entwickeln.

Obstbäume
bzw. deren Blüten sollten jetzt unbedingt vor Frost geschützt werden. Die ist bei kleinen Gehölzen gut mit einer Stoffbahn oder den im Handel erhältlichen Fließen zu tun – bei größeren Bäumen hilft die Behandlung mit einem Baldrianblütenextrakt. Nach der Blüte hilft eine Spritzung mit Rainfarntee vor Schädlingen. Für Umveredlungen ist jetzt die richtige Zeit gekommen.

Im Freiland kann jetzt – vielleicht günstiger nach den Eisheiligen – die Aussaat beginnen von
Salat
Spinat
Mangold
Möhren
Rote Rübe
Radieschen
Rettich
Schwarzwurzeln
Grünkohl
Brokkoli
Stangenbohnen
Chicorée und
Spätsorten von Lauch. B
Bei Buschbohnen die Eisheiligen abwarten.

Zeit wird es jetzt für Blumenzwiebeln

Damit es im Garten von Juni bis Ende Oktober blüht, ist es sinnvoll, die Blumenzwiebeln so auszusuchen, dass diese abwechselnd blühen. Zwiebeln und Knollen sollten gruppenweise gesetzt werden um zu wirken. Blumenzwiebeln und Knollen pflanzt man am besten an sonniger Stelle, nur Lilien und Begonien bevorzugen halbschattige Lagen. Große Dahlienknollen können vor dem Aussetzen geteilt werden. Dann werden sie flach ausgelegt und soweit mit Erde bedeckt , dass der Stiel gerade noch über dem Boden herausragt. Hoch wachsende Sorten benötigen eine Stütze: wenn Mauer oder Zaun fehlen, helfen Stützstäbe, an denen man die Stiele festbindet. Neben Dahlien, Gladiolen und Knollenbegonien erfreuen sich auch Ranunkeln, Jakobslilien, Tigerblumen und Glücksklee immer größerer Beliebtheit.
Dahlien lege ich eine Nacht ins Wasser bevor ich sie ins Erdreich bringe.

Vorsicht, Blattläuse könnten jetzt loslegen….



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