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Ich persönlich mag Efeu nicht besonders gerne, aber es war hier am Haus von den Besitzern eingepflanzt und als unser Garten vor drei Jahren „abstürzte“ ergab es sehr wenig Sinn noch besonderes zu ändern – zumal Jahr für Jahr versprochen wurde, dass sich etwas an der Situation ändert.

Nun, geändert haben sich die Massen von Efeu, die nun durch den gesamten Bereich kriechen. Absolut widerstandsfähig und resistenz gegen menschliche „Abholzversuche“ und stöbernde Katzen. Eine mehrjährige Pflanze, die den Eindruck vermittelt, als würde sie sich überall „reinfressen“ und haften bleiben. Da ein Efeu über 400 Jahre werden kann, möchte ich mir nicht vorstellen, was in dieser Zeit wuchern kann.

Wer mehr von ihm haben möchte, der kann ihn durch Stecklinge vermehren.

Auch das Brauchtum hat so seine Efeu-Ranken, beispielsweise soll in Westfalen am 3. Fasten-Sonntag Mädchen den Nachbarn Efeukränze bringen. Diese wurden wohl über dem Herd aufgehängt um so den Frühling zu bestechen. Als Orakelpflanze soll Efeu am 24. Februar – Matthias – verwendet worden sein. Überliefert ist, dass nach die Mädchen bei Fackelschein tanzten und dabei Efeukränze ins Wasser warfen. Hinter ihrem Rücken mussten sie versuchen, einen Kranz zu fassen. Der Efeukranz bedeutete Glück in der Liebe, es sollte noch in demselben Jahr Hochzeit sein. Der Strohkranz zeigte dagegen Unglück an. Ebenso wurde mit Efeublättern in der Andreasnacht orakelt. Man warf zwei Efeublätter in eine Schale mit Wasser, so dass sie auf der Oberfläche schwammen. Waren die Blätter am nächsten Morgen zusammengetrieben, dann sollte es noch in diesem Jahr Hochzeit geben. Trieben sie getrennt voneinander, dann musste man noch länger warten.

Mehr davon bei http://de.wikipedia.org/wiki/Efeu


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