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Ficus Benjamini

Ficus Bejamini – mal für mich das Glück schlecht hin, mal der Frust ohne Ende. Die einen gedeihen superprächtig, werden über die Jahre 1,70 m groß, die anderen, nun die verlieren ihre Blätter und wollen einfach nicht mehr.

Derzeit habe ich bei mir 3 Pflanzen

1,70 m hoch – wirft kaum Blätter ab steht kühl

1,50 m hoch – wirft kaum Blätter ab, steht nahezu kalt

1,20 m hoch – warf vor einem Jahr alle Blätter ab weil sie zu dunkel stand, nun erholt sie sich an einem anderen Ort und bekommt wieder Blätter.

In den Räumlichkeiten, in denen diese Maulbeergewächse stehen sind keine Heizkörper. In den Jahren zuvor, als ich manch eine Pflanze nicht durch die Jahre brachte standen diese immer in Räumen mit Heizkörpern. Es wirkt auf mich gerade so, als würden sie Kühle besser vertragen als eventuelle Heizungsluft.

Gut tut ihm wohl auch wenn und dass er feste Standorte hat, die nicht ständig verändert werden. Ein zu häufiger Standortwechsel schadet dem Ficus benjamina und er reagiert darauf mit Blattverlust.

Grundsätzlich kann er im Sommer im Freien stehen. Ich selber praktiziere es nicht mehr, da mir immer die Blätter verbrannten, egal, wann oder wo ich die Pflanze aufstellte. Egal, ob Schatten oder Sonne: es tat ihm nicht gut.

Empfohlen wird ihn zu beschneiden, was ich bisher nur bei der Pflanze mit totalem Blattverlust getätigt habe. Es scheint ihr gut bekommen zu sein 😉

Gießen sollte man sie erst dann, wenn die Erde komplett getrocknet ist. Bei zu viel Feuchtigkeit verabschieden sich oft die Blätter.

Vermehren kann man/frau sie durch Kopfstecklinge. Wichtig ist, dass dieser Kopfsteckling über einen Blattknoten verfügt.

Gut nur, dass meine Katzen keinerlei Interesse an ihnen haben. Der vorhandene Milchsaft kann Allergien und Hautreizungen auslösen oder verstärken, unter anderem durch insbesondere im Laub und Milchsaft enthaltene phototoxisch wirksame Furocumarine, die im Zusammenhang mit Bärenklau, insbesondere Riesenbärenklau, Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum) traurige Berühmtheit erlangt haben. Das Laub kann bei Verzehr außerdem zu Magenverstimmungen führen. Für Haustiere sind teilweise noch viel stärkere, toxische, Wirkungen beschrieben.


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