Himbeeren

Nachdem ich in diesem Jahr, Sommer 2007, schon keine Erdbeeren ernten konnte erfreute ich mich umso mehr an den Himbeeren. Hatte ich doch in diesem Jahr tatsächlich mehr als eine Handvoll und es gelang mir tatsächlich mit einem Kilo Himbeeren eigene Marmelade zu kochen.  Und es sieht so aus, als ob die Himbeeren, die ich seit Ende Mai ernten kann, noch eine Weile tragen werden.

himbeeren
Ich besitze nur rote Himbeeren – und das obwohl ich einige Pflanzen gekauft habe, auf denen stand „gelbe Himbeeren“. Liegt es wirklich an der besonderen Luft in Oberginsbach 😉 oder daran, dass in der verkauften Ware eben nicht die Ware drin war, die draufstand ….

Der Himbeerstrauch wird bis zu 200 cm groß, die Ruten sind mit kleinen Stacheln besetzt. Auf den Trieben, die an der Pflanze wachsen, sitzen wechselständig drei-, fünf- und siebenzählige gezähnte und gefiederte Blätter.

Zwischen Mai und August – 2007 bereits ab April –  bildet die Pflanze von den einzelnen Trieben abgehend rispenförmige Blütenstände mit weißen Blüten aus. Jede Blüte hat jeweils fünf Kelch- und Kronblätter und über zwanzig Staub- und Fruchtblätter. Der Boden der Blüte ist dabei stark vorgewölbt.

Die roten, bei Zuchtformen auch gelben oder schwarzen, weichen Früchte sind, anders als der Name der Pflanze suggeriert, botanisch gesehen keine Beeren (wie auch die Erdbeeren), sondern Sammelsteinfrüchte, die sich aus den einzelnen Fruchtblättern bilden. Anders als bei der Brombeere ist die Frucht nur lose an den Blütenboden gebunden und kann leicht abgezogen werden. Je nach Sorte können Himbeeren von Juni an bis zu den ersten Frösten im Spätherbst geerntet werden.

Comments are closed.



unsichtbarer Counter