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Hexen, Kürbisse und Herbstimmung

Anfang Oktober 2013 können wir uns nachmittags nicht beklagen, da sind im günstigsten Falle schon mal 18 Grad zu erreichen. Nachts jedoch sind die Autoscheiben bereits – zumindest bei mir – eingefroren. Langsam also wird es Zeit sich auf Herbst einzustellen, die Palmen und andere Großpflanzen ins Haus zu bringen und mich demnächst mit den Pflanzen zu beschäftigen, die überwintern sollen.

Dazu gehören meine Begonien sowie Geranien oder Gerbera.

Begonnen mit der Dekoration habe ich schonmal ­čśë

Im September 2010 sind wir gerade mal bei fröhlichen 15 Grad und für Holzheizer wie für mich wird es Zeit wieder Brennmaterial zu besorgen. Beim Aufräumen meines Holzlagers bin ich mit viel „Frust“ auf den kleinen Grill gestoßen, der bereits im Frühjahr von einem freundlichen Holzlieferanten als Zielscheibe verwendet wurde.

Munter vor sich hinrostend wollte ich ihn nun zum Sperrmüll vorbereiten….

Was aber ein richtiges Hexenhaus ist, das hat auch seine Hexe … in diesem Fall Kürbisse kochend, die aus meinen Zierkürbissen auf den Mühlsteinen „geborgen“ wurden. Ob dieser ausgediente Grill nun weiterhin farblich in Brauntönen zur Hexe bleiben wird oder wie dieser obige alte Milchkübel in silber gespritzt wird, das ist noch offen…

Begonia Picotee

Es hat einige Zeit gedauert, bis die Begonia Picotee Pflanzen bereit waren ihr grün gen Himmel zu strecken. Alle drei Knollen haben Blätter entwickelt. Wobei nur eine Pflanze im August 2013 begonnen hat zu blühen. Eventuell haben die anderen Knollen nicht genügend Licht bekommen um zum Blühen zu gelangen… Mit viel Glück kann dieses ja noch passieren. Sie sehen recht schön aus, diese Begonien, von denen es mir hoffentlich auch gelingt sie zu überwintern.


Geranien, Lobelien, Petunien & Co. – die üblichden Balkonpflanzen also – konnten mich bisher nicht begeistern. Durch Zufall sah ich dann doch ein paar schöne Sorten von Hängebegonien. Nachdem der Test des Überwinterns funktionierte, werde ich nun langsam doch ein Fan dieser Balkonkastenpflanzen.

Verführt hat mich das Bild der Verpackung auf der Picotee 5/6. Ich habe sie in einem Raiffeisenmarkt erstanden. Die Qualität der Samen dort hebt sich bei weitem über die der üblichen Verkaufsstellen wie Supermärkte ect. pp. Sicherlich auch der Preis, aber der Frust auf ein „aufgehen der Frucht“ zu warten und dann enttäuscht zu werden, der liegt wesentlich höher als der Kaufpreis für Pflanzen oder Samen.

Die drei Knollen in der Packung habe ich eine Nacht gewässert und am nächsten Tag in einem Balkonkasten eingesetzt. Zwischen jeder Knolle sind Lobelien gepflanzt. Erstaunt hat mich (wobei ich mir die trockenen Knollen nicht betrachtet habe) dass bereits jetzt ca. 1 cm Stiel aus der Knolle heraussieht. Gute Chancen also für die Begonia Picotee zur schönen Pflanze zu werden.

Sie sollte dann eine warme orangegelbe Blütenfarbe besitzen, die durch einen roten Rand geziert wird. Ihre Wuchshöhe dürfte ca. 20 cm betragen.

Kulturhinweise:
Standort: Halbschatten, Schatten, mäßig feucht
Blütezeit: Juni bis Oktober
Aussaatort: Freiland, Vorkultur in Töpfen

In Zukunft, da die Knollen überwintert werden, kann ich diese ab Mitte Januar – Ende März in Töpfen mit guter Torferde im Haus vorziehen. Dabei werden die Knollen nur flach mit Erde bedecken und Töpfe in einen frostfreien Raum gesgtellt. Nachdem sich die ersten Triebe zeigen werden dann die Töpfe in einem hellen warmen Raum platziert. Die Erde ist mäßig feucht zu halten. Wegen ihres üppigen Wuchses sollten Begonien im Laufe des Sommers wiederholt gedüngt werden. Freiland-Auspflanzung: Die vorkultivierten Pflanzen werden ab Mitte Mai an Ort und Stelle, wenn keine Frostgefahr mehr vorhanden ist, gepflanzt. Knollenbegonien lieben Halbschatten und Schatten. Bei sonnigem Standort fleißig gießen.

Noch stehen bei mir aber die Zwiebeln im Balkonkasten innerhalb des Hauses, da der April 2013 noch recht unberechenbar ist.

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