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Lenzrose Picotee Double Ellen

Hoffentlich sieht die gefüllte Lenzrose Picotee Double Ellen später auch so aus, wie im Gartenkatalog, aus dem sie bestellt wurde. Sie besitzt eine barock anmutende Blütenform sowie eine Zeichnung, die bisher nur ganz selten in unseren Gärten zu finden ist.

Ihr botanischer Name lautet Helleborus orientalis mit der Farbe rosa. Ihr Standort sollte halbschattig sein, damit sie mehrjährig blühen kann, da sie winterhart ist. Ihre Blütezeit ist von Februar–April, wobei die Pflanzzeit von Januar–Dezember durchgehend erfolgen kann. Der Pflanzabstand sollte sein 40–50 cm, so dürfte sich eine Wuchshöhe/Wuchslänge von 30–40 cm erzielen lassen, sie ist Immergrün und eignet sich auch als Schnittblume.

Gekauft wurde sie im September 2017 und wird in den ersten beiden Oktoberwochen an den Stand im Freien gewöhnt um dann an ihren endgültigen Platz zu kommen.


Ich bin gespannt, ob die gefüllte Christrose Black Swan tatsächlich auch bei der Blüte sich als „luxuriöse Züchtung mit einmaliger, nachtschwarz-kaminroter Farbe“ darstellt. Es soll sich um einen Winterblüher handeln, der auf Grund der Farbe besonders wirkt. So sollen die perfekt geformten Blüten im winterlichen Garten noch auffälliger ins Auge fallen, da sie nicht, wie bei älteren Sorten, in Richtung Boden neigen, sondern schön aufrecht stehen bleiben.

Leider werden die gefüllten und farbigen Christrosen zumeist im Herbst verkauft, wo noch keine Blüten sichtbar sind. Somit kann sich ein Ratespiel entwickeln, welches über mehrere Jahre dauert, da eine Christrose nicht unbedingt direkt nach der Pflanzung blüht sondern zuweilen mehrere Jahre benötigt um die Blüte zu entfalten.

Die gefüllte Christrose Black Swan soll von Dezember bis März blühen. Dabei soll sie ca. 30-40 cm hoch werden. Diese mehrjährige, winterharte Stauden-Pflanze soll pflegeleicht & robust sein. Liefergröße im 9×9 cm-Topf.

Erhalten habe ich sie in den letzten Septembertagen. Sie stehen nun im Regen bei ca. 5 – 15 Grad und werden demnächst an ihren regulären Standort verbracht.


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Namenstage im Oktober

01. 10. Ludwin, Theresia, Remigius, Werner, Allowin, Giselbert
02. 10. Jakob
03. 10. Ewald, Ludgar, Niketius, Udo, Irmgard
04. 10. Franz, Aurea
05. 10. Flavia, Meinolf, Galla, Attila, Placido
06. 10. René, Adalbero, Bruno
07. 10. Gerold, Rosa, Georg, Justina
08. 10. Simeon, Gunther, Demetrius
09. 10. Dionysius, Sibylle, Günther, Abraham, Sara, Johannes, Sibylle, Arnuald
10. 10. Gereon, Viktor, Jakob, Tuto, Kassius, Florentius
11. 10. Bruno, Quirin, Brun, Edelburga, Jakob
12. 10. Maximilian, Edwin, Gottfried, Bernhard
13. 10. Theophil, Eduard, Andreas, Reginbald, Koloman, Sintbert, Aurelia, Lubentius, Gerald
14. 10. Kalixtus, Burkhard, Hildegund, Alan, Fortunata
15. 10. Teresa, Aurelia
16. 10. Gallus, Bertrand, Gerhard, Margareta, Hedwig, Gallus
17. 10. Ignatius, Anselm
18. 10. Lukas, Gwenn
19. 10. Isaak, Jean, Paul, Petrus
20. 10. Wendelin, Vitalis
21. 10. Clementine, Ursula
22. 10. Cordula, Corinna, Salome, Kordula, Ingobert, Blandina
23. 10. Jakobus, Johannes, Richmut, Oda, Severin, Ignatius
24. 10. Antonius, Albert
25. 10. Crispin, Krispin, Ludwig, Daria, Chrysanth
26. 10. Armand, Wigand, Amandus, Witta, Josephine
27. 10. Wolfhard
28. 10. Simon, Alfred, Judas
29. 10. Berengar, Narzissus, Margarete
30. 10. Dietger
31. 10. Wolfgang, Notburga, Quintin


Wundervolle Beeren zeigen sich nun in Hülle und Fülle. Zusammen mit den leuchtenden Farben des Herbstlaubes verschönen Sie Ihnen die notwendigen Arbeiten im Garten. Das Wetter kann bisweilen sonnig und warm sein, doch kann es in diesem Monat auch schon Nachtfrost geben.

Garten allgemein

Pflegen, aufräumen und säubern

Winterharte Pflanzen auf den Winter vorbereiten, indem Sie sie zurückschneiden und, wenn nötig, Winterschutz anbringen.

Markieren Sie mit Stöckchen (eventuell mit farbigem Draht daran, zur Erinnerung an die Farbe, die Sie dort haben möchten) die kahlen Stellen in Ihrem Beet.

Verblühte Blumen und überflüssiges Laub zurückschneiden und zum Kompostieren bringen.

Verblühte Sommerpflanzen (einjährige) entfernen.

Unkraut jäten.

Sammeln Sie abgefallenes Laub, um Ihre Pflanzen, Rosen und Sträucher damit zu schützen. Eine ca. 10 cm dicke Lage ist ausreichend, um den Wurzelballen zu schützen.

Steingartenpflanzen reagieren häufig empfindlicher auf Feuchtigkeit als auf Kälte. Decken Sie die empfindlichsten Sorten evtl. ab.

Befestigen Sie neue Ausläufer der Kletterrose. Klemmen Sie den Zweig nicht ab, indem Sie ihn hinter das Klettergerüst biegen, sondern binden Sie die jungen Zweige lose an die Vorderseite des Klettergerüstes.

Pflanzen

Laubabwerfende Sträucher, Rosen und Bäume jetzt pflanzen.

Winterharte Pflanzen, die zu groß geworden sind, eventuell ausgraben, schneiden und die jüngsten (äußeren) Triebe neu pflanzen.

Neu gekaufte, winterharte Pflanzen in die Blumenbeete pflanzen. Der Boden ist jetzt noch warm genug, um die Wurzeln ausreichend wurzeln zu lassen.

Blumenzwiebeln in die Beete und zum Beispiel in Töpfe pflanzen.

In großen Körben und Töpfen ist Etagenbepflanzung eine Empfehlung für monatelange Farbe. Hierfür werden die am spätesten blühenden Zwiebeln als erstes gepflanzt, mit einer Schicht Erde bedeckt, gefolgt von Zwiebeln aus einer früheren Blühperiode. Dies ist zu wiederholen, bis der Korb oder Topf voll ist.

Das Zierbeet auffüllen mit winterblühenden Pflanzen. Winterfarben bekommen Sie z.B. durch Pflanzung von Zierkohl, winterharten Stiefmütterchen und Beeren tragenden Sträuchern.

Grünbleibende Sträucher, Koniferen und Kletterpflanzen dürfen diesen Monat noch (um-) gepflanzt werden.

Bei größeren Sträuchern, Bäumen und Koniferen, die Sie in der nächsten Saison umpflanzen möchten, jetzt die Wurzeln rund herum abstechen. In die jetzt entstandene Rinne streuen Sie Torfmull.

Rasen

Harken Sie das Laub zusammen und verteilen Sie es zwischen die winterharten Pflanzen in den Beeten.

Für schnelleres Kompostieren und ein noch besseres Resultat streuen Sie immer wieder eine dünne Lage Blätter über den Rasen und gehen Sie mit dem Rasenmäher darüber. Das abgemähte Gras deponieren Sie zusammen mit dem Blatthäcksel im Kompostierer oder Sie verteilen es auf den Beeten.

Vor allem in dieser Zeit ist Ihr Rasen empfindlich gegen die Larven der Langbeinmücke. Diese fressen die Wurzeln an. Streuen Sie rechtzeitig ein Schnakenmittel, um großen Schaden zu verhindern.

Ihr Rasen kann auch unter verschiedenen Pilzkrankheiten leiden, z.B. unter dem Hexenring. Als erste Vorzeichen erkennt man Kreise von stark wachsendem Gras. Im Spätsommer und im Herbst erscheinen Ringe von Sporen tragenden Pilzen. Hexenringe kann man gut mit Moosvernichter bekämpfen. Das Eisensulfat, welches darin enthalten ist, tötet auch den Hexenring.

Sommerzwiebeln ausgraben

Sofern Sie es noch nicht getan haben, Gladiolen herausholen und die Knollen auf einem trockenen Platz trocknen.

Dahlien, Canna’s und Knollenbegonien können jetzt noch prächtig blühen. Nach dem ersten Nachtfrost ist es aber an der Zeit, auch diese herauszuholen. Schütteln Sie die Erde ab und entfernen Sie eventuell beschädigte Teile. Auf einem geschützten Platz trocknen lassen.

Sobald die Sommerzwiebeln und Knollen trocken sind, wickeln Sie diese in eine alte Zeitung und bewahren sie frostfrei auf.

Kübelpflanzen

Im Prinzip fallen alle Pflanzen in Töpfen, Containern und Kübeln unter den Begriff Kübelpflanzen. Auch Zimmerpflanzen, die Sie im Sommer nach draußen gestellt haben. Einige ausgewachsene Kübelpflanzen können mit etwas Extra-Schutz bis -12° C draußen bleiben.

Legen Sie hierfür den Topf mit einer Lage Noppenfolie aus (oder, weniger schön, packen Sie den Topf damit ein). Bringen Sie eine Lage Mulch oder Stroh rund um die Wurzeln an.

Eine zweite Möglichkeit ist, die Töpfe und Pflanzen mit Rohrmatten zu umwickeln.

Die dritte Möglichkeit für diese Pflanzengruppe ist, sie gut in die Erde einzugraben.

In Form geschnittener Buchsbaum und Liguster können ruhig draußen überwintern. Vergessen Sie nicht, ab und zu Wasser zu geben. Die Blätter geben immer noch Feuchtigkeit ab, besonders bei praller Wintersonne. Bei sehr strengem Frost können Sie die Sträucher vorübergehend ebenfalls mit Noppenfolie schützen.

Bringen Sie die echten (subtropischen) Kübelpflanzen, wie Oleander, Hibiskus und Zitrusbäumchen, in einen frostfreien Raum im Haus oder in ein frostfreies Gewächshaus.

Pelargonien (geranium), Fuchsien und Punica etwas zurückschneiden und auf einen trockenen, kühlen und hellen Platz stellen. Nur Wasser geben, um Austrocknung zu verhindern.

Gemüsegarten

Sie können nun schon mit dem Pflanzen von diversen Obstbäumen beginnen. Auch in einem kleinen Stadtgarten kommen z.B. Spalierbäume entlang einer Gartenmauer oder eines Zaunes gut zur Geltung und nehmen wenig Platz ein.

Niedrig bleibende Obstbäume wie eine „gerade Schnur“ wachsen lassen. Hierfür pflanzen Sie schmale Obstsäulen mit einem langen Hauptast mit zahlreichen kurzen Seitentrieben (nicht länger als 30 cm). Wenn Sie verschiedene Obstsorten im Abstand von 50 cm pflanzen, erhalten Sie eine sehr schmackhafte und besondere Abtrennung.

An eine Südmauer können Sie sogar in gemäßigten Klimazonen Pfirsiche, Aprikosen und Weintrauben pflanzen.

Der Oktober ist sehr gut geeignet, um Kiwis anzupflanzen. Nach dem Pflanzen schneiden Sie die Pflanze kräftig zurück. Im Frühjahr werden sie mit kräftigen, jungen Trieben belohnt. Um Kiwis ernten zu können, müssen Sie normalerweise sowohl eine weibliche als auch eine männliche Pflanze nebeneinander pflanzen. Die Kiwisträucher, die wir anbieten, sind zweigeschlechtlich!

Es ist immer noch Erntezeit für Äpfel, Birnen und einige späte Pflaumen. Sammeln Sie Fallobst sofort auf, um Schimmelbildung und die dadurch verursachten Krankheiten zu verhindern. Bewahren Sie die Früchte auf einem etwas dunklen, kühlen Platz auf.

Frei gewordene Beete können umgegraben werden. Frischer und halbzersetzter organischer Mist kann am Ende dieses Monats ausgebracht werden.

Graben Sie Schnittlauch, Petersilie und andere frostempfindliche Kräuter aus, pflanzen Sie sie in einen Topf und stellen Sie diesen in die Küche. So haben Sie den ganzen Winter herrlich frische Kräuter zur Hand.

Teich

Befestigen Sie an der Oberfläche Ihres Teiches ein Netz, um abfallende Blätter aufzufangen. Gefällt Ihnen das nicht, müssen Sie fast täglich die abgefallenen Blätter mit einem Kescher abfischen.

Zeit für großes Saubermachen. Um Bodenübersäuerung während der Wintermonate zu verhindern und um Algenbildung im zeitigen Frühjahr zuvorzukommen, ist es wichtig, dass im Herbst eine Großreinigung im Teich stattfindet. Abgestorbene Pflanzenteile und Blätter müssen entfernt werden.

Ebenfalls ein Zuviel an Wasserpflanzen. Dies ist gutes Material für den Komposthaufen. Seien Sie vorsichtig, lassen Sie das Pflanzenmaterial, das Sie entnehmen, ein paar Stunden auf dem Rand des Teiches liegen. Viele Tierchen, die sehr wichtig für das Gleichgewicht im Teich sind, finden gerade zwischen dieser Art Pflanzen einen Unterschlupf. Wenn Sie das Laub einige Zeit liegen lassen, haben die Tierchen die Chance, in den Teich zurückzugleiten.

Achten Sie vor allen Dingen gut auf den Grund des Teiches. Wenn viel Bodensatz von halbzersetztem, organischen Material auf dem Grund liegt, müssen Sie diesen auch entfernen.

Mit einem harten Besen fegt man den Rand des Teiches sauber.

Der Herbst ist eine gute Zeit, um Pflanzen umzutopfen und zu dichte Pflanzenmassen auszudünnen. Alte Wasserpflanzen können Sie teilen und anschließend die besten Teile wieder einpflanzen.

Es ist zu empfehlen, Wasserlilien, die in Körben wachsen, mit einer neuen Lage Nährstoffsubstrat zu versorgen. Bringen Sie auch gleichzeitig über dem Boden des Teiches eine neue Lage Bodensubstrat ein.

Bei Einbruch des Winters ist ein richtiger Wasserhärtegrad wichtig. Sie müssen einen Wert von 10 bis 12 pH-Wert haben. Vor allem im Herbst ist das wichtig, denn dann haben wir es im Teich mit einer zunehmenden Menge von CO2 zu tun. Das kommt vor allem durch den abnehmenden Wuchs der Wasserpflanzen. Bei einem guten pH-Wert wird das überflüssige CO2 durch das Calcium gebunden.

Zuviel CO2 führt zu Sauerstoffmangel. Auf jeden Fall dann, wenn im Teich noch eine große Menge organischen Materials vorhanden ist, wird dieses durch bakteriellen Abbau freigesetzt. Mit Hilfe eines Belüftungssets sorgen die Luftbläschen nicht nur für Sauerstoff im Wasser, es erweist auch seine Dienste, wenn es friert. An der Stelle, wo die Luftbläschen aus dem Wasser steigen, wird kaum Eisbildung auftreten.

Viele Teichpflanzen, wie Muschelpflanzen (Pistia stratiotes) und Wasserhyazinthen müssen herein geholt werden. Sie können sie gut in einem Aquarium oder in einer geräumigen, mit Wasser gefüllten, Schale überwintern. Die Pflanzen benötigen auf jeden Fall ausreichendes Licht.

Im Haus

Nicht nur im Garten können Sie Zwiebeln pflanzen, auch die frühe Aufzucht im Haus ist eine schöne Beschäftigung.

Wenn schon im Dezember in Ihrem Haus Blumenzwiebeln blühen sollen, pflanzen Sie dann Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln so, dass ihre „Nasen“ das gleiche Niveau haben wie die Erde im Topf oder in der Schale. Krokusse müssen einige Zentimeter unter dem Boden sein und Narzissen müssen mit ihrer Nase gut ein paar Zentimeter darüber sein.

Zwiebeln für einmaligen Gebrauch können sogar nur auf Wasser aufgezogen werden.

Stellen Sie die Töpfe oder Schalen auf einen dunklen und kühlen Platz (ca. 12° C). Nach ca. 8 Wochen werden die meisten Zwiebeln Triebe gebildet haben.

 


Lange habe ich nach Informationen gesucht, wie es denn sein kann, dass mein über 10 Jahre alter Mandarinenbaum nun auch drei Zitronen trägt.

Eventuell liegt es an der Veredelung. Diese drei Zitronen sind nämlich an einem separaten starken Ast. Dieser Ast trug (soweit ich es weiß) nie Früchte. Seit rund 2 Jahren bekommt die Pflanze regelmässig Citrusdünger – ob das etwas aktiviert hat??

Bei Rosen gibt es das veredeln recht oft. Ein Wurzelstock mit einem Stück Stamm verbunden, in meinem Fall dem einer Orange. Der Baum wird mit einem schrägen Schnitt abgetrennt und durch einen neuen Stamm und eine neue Krone eines anderen Baums ersetzt. Das Ganze wird zusammengebunden, so dass der obere Trieb weiter wachsen kann. Ich habe mir sagen lassen, dieses heisst „gepfropft“. Der Haupt-Wurzelstock und Stamm des unteren Baums, werden ergänzt um beispielsweise gegen Pilzkrankheiten oder extreme Kälte resistenter zu machen. Auch wird gesagt, dass so früher Früchte geerntet werden, denn es dauert wohl normalerweise ungefähr zwischen acht und zehn Jahren, bis man von einem Zitronenkern Früchte tragen könnte.

Das ist nun aber keine Mischung / Kreuzung sondern eine Zitrone bleibt Zitrone und eine Orange eine Orange. Der gepfropfte Teil ist wie ein Zusatz, er gehört eigentlich nicht auf die Pflanze, wird aber von dem unteren Baum mitversorgt. So kann es wohl kommen, dass der untere Teil Triebe entwickelt und somit eine zweite Krone bildet, an dem dann, Orangen hängen. Bei Rosen soll dieses recht häufig sein: da würden dann wenn die Neuaustriebe nicht abgeschnitten werden, diese über den eigentlichen Trieb hinaus wachsen und die Krone überdecken.

 


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Blühende Schefflera

Bisher war mir – die schon seit Jahrzehnten Schefflerapflanzen besitzt – nicht klar, dass diese auch blühen können. Nun beginnt doch tatsächlich eine Schefflera, bei mir seit 8 Jahren und von einem Bekannten selber gezogen, zu blühen. Schon komisch, eigentlich ist meine „Bude“ total dunkel dennoch gibt es bei mir lauter exotisches: einen Mandarinenbaum, der nach über 10 Jahren nicht nur Mandarinen, sondern auch Zitronen beginnt zu tragen – eine Dattelpalme die blüht und noch allerelei anderes.

Diese exotische Pflanze hat wohl in diesem Sommer bei mir optimale Verhältnisse angetroffen: und dass, obwohl wir weit weg sind von Tailand, in unserem Hohenlohe. Selten scheint diese Pflanze zu blühen, und wenn, dann nur in höherem Alter.

Um Blüten zu erhalten müssen eigentlich folgende Voraussetzungen geschaffen sein:

tropisch warmes Klima (warmer Standort + regelmäßig mit Wasser besprühen sind hilfreich)
sehr heller Standort (ideal ist ein Fensterplatz)

– hohe Luftfeuchtigkeit
– keine Zugluft
– ausreichend Nährstoffe
– dauerhaft mäßig feuchtes Substrat

Nicht klar bin ich mir, ob ich die Blüten augehen lassen soll. Jede Blüte kostet Kraft. Trotz Dünger könnte sein, dass sie nach der Blüte mickrig wird oder gar eingeht. Sie könnte Haar- pardon Blattausfall bekommen und ein „Gestrüp“ werden.

Wie Ihr seht, ist die Blüte unauffällig – plötzlich standen da mehrere Triebe und ich dachte zuerst schon an einen Schädlingsbefall. Rings um die drei Triebe haften kleine, kugelartige Gebildet. Sie sind also ebenso unscheinbar wie radiärsymmetrisch – voller weißer Staubbeutel und grüner Staubfäden; ausgestattet mit fünf bis elf Kronblättern und einem traubenförmigen, aber länglichen Blütenstand. Sie sondern einen klebrigen Film ab – also nichts, was unbedingt an Pflanzen sein muss, damit sie schön sind und uns erfreuen!

Sollte ich mich fürs erblühen lassen entscheiden so werde ich nach den Fruchtständen die Pflanze beschneiden. Erst wenn die Beeren abfallen würde ich sie dann zurückschneiden, was bei einer Schefflera auch ein ganz weiter und großer Rückschnitt sein darf. Schefflera arboricola düngen.


Haben Sie im Juni noch nichts für die Düngung getan, kann das jetzt noch erfolgen. Düngen Sie in Ihren Pflanzenbeeten.

(Zier)Sträucher und Hecken brauchen jetzt auch Düngung. Geben Sie Heckengehölzen eine höhere Dosis, da diese dicht zusammenstehen und stärker miteinander konkurrieren.

Regelmäßiges Gießen oder Wässern sind in diesem warmen Monat ohne viel Regen Voraussetzung für ein üppiges Wachstum und einen prachtvollen Blütenstand. Sorgen Sie dafür, dass der Boden niemals zu sehr austrocknet. Wassertropfen funktionieren wie ein Vergrößerungsglas und können Brandflecken auf dem Rasen, aber vor allem auf Blumen und Blättern verursachen. Außerdem verdunstet mittags das meiste Wasser sofort, mehrere Gründe also, während der frühen Nachmittagsstunden nicht zu sprengen. Früh am Morgen (am besten gegen Schnecken) oder am späten Nachmittag sind der beste Zeitpunkt.

Indem Sie den Garten morgens wässern, beschränken Sie die Chance, dass Pilzkrankheiten wie der Mehltau und Welke-Erkrankungen bei Klematissorten entstehen.

Der Garten sollte besser zweimal pro Woche eine längere Zeit über gewässert werden, als täglich ein paar Minuten. Bei einem kurzen und dadurch oberflächlichen Wässern dringt das Wasser kaum in den Boden ein und erreicht die Wurzeln praktisch nicht.

Entfernen Sie verblühte Blumen an Staudengewächsen so schnell wie möglich, die Aussicht auf eine zweite Blüte ist so am größten.

Verblühte Rosen auch entfernen, Samenbildung (Hagebutten) laugt die Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Rose mit etwas (Rosen)Dünger, so erholt sie sich schneller.

Erst wenn die letzten Blumen verblüht sind, können Sie die Blütentraube bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abknipsen.

Binden Sie hochwachsende Pflanzen rechtzeitig an. Ein unerwarteter Regenschauer kann sie so umknicken.

Denken Sie beim Anbinden auch an die schnell in die Höhe wachsenden Dahlien, Gladiolen und Kanna. Praktisch sind dabei verstellbare Stützgitter. Wie hier – fast unsichtbar bei der Zamiopalme.

Verteilen Sie eine Schicht Mulch rund um Rhododendren und Azaleen. Diese wurzeln oberflächlich und können dadurch schnell austrocknen.

Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Sorgen Sie dafür, dass vor Ihrer Abreise alle verblühten Blütenköpfe und Samenkapseln von den blühenden Pflanzen entfernt sind. So haben Sie auch bei Ihrer Rückkehr Aussicht auf eine üppige Blumenpracht. Wenn Sie die Samen nicht entfernen und diese reifen, ist die Chance groß, dass Ihre Pflanze die restliche Saison nicht mehr blühen wird.

Pflanzen

Pflanzen, in Töpfen gezogen (sogenannte Containerpflanzen), können das ganze Jahr über gepflanzt werden.

Tauchen Sie, bevor Sie die Containerpflanzen pflanzen, den Wurzelballen in einen Eimer mit Wasser und warten Sie, bis sich dieser vollgesogen hat. Achtung: Niemals in einen zu nassen Boden einpflanzen.

In diesem Monat können Sie mehrjährige Pflanzen wie Vergissmeinnicht, Jungfer im Grünen, Löwenmaul, Stockrosen und Glockenblumen aussäen. Diese werden oft als einjährige Pflanzen angeboten, aber da sie sich selbst aussäen, können Sie diese meistens im nächsten Jahr in Ihrem Garten wiederfinden.

Haben Sie im Juni schon gesät, können die Sämlinge jetzt in einem zeitlichen „Beet“ ausgepflanzt werden, bevor sie ihren endgültigen Platz bekommen.

Ab Anfang Juli bis September können Sie herbstblühende Stauden wie die Herbstzeitlose (Colchicum) pflanzen.

Schneiden

Blühende Zierhecken können sofort nach der Blüte geschnitten werden. Schneiden Sie die ausgeblühten Zweige bis kurz über einem neuen Trieb zurück. Gibt es keine jungen Triebe, dann kurz bis über dem Boden abschneiden.

Verblühte Rosen auch entfernen, Samenbildung (Hagebutten) laugt die Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Rose mit etwas (Rosen)Dünger, so erholt sie sich schneller.

Erst wenn die letzten Blumen verblüht sind, können Sie die Blütentraube bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abknipsen.

Die jungen Triebe der Glyzinie auf ungefähr 15 cm zurückschneiden.

Neue Triebe der Traube können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden. Die jungen Blätter können Sie, aufgerollt, mit einem Stück Käse dazwischen, auf dem Grill herrlich rösten. Möchten Sie noch den ganzen Sommer über diesen Leckerbissen genießen, schneiden Sie dann nicht alle jungen Triebe gleichzeitig weg.

Möchten Sie große Trauben, entfernen Sie dann ungefähr die Hälfte aller Trauben. Eine Traube pro Zweig ist im Allgemeinen eine gute Wahl. Entfernen Sie an den restlichen Trauben die kleinsten Weintrauben (Korinthen).

Steht der Lavendel in voller Blüte, schneiden Sie dann ein paar Zweige zum Trocknen heraus. Getrocknete Lavendelblüten in einem Leinensäckchen duften herrlich zwischen Ihrer Wäsche.

Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai und Juni sogenannte Wasserschöße. Dies sind gerade nach oben wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schnitteingriffen können ganze „Perücken“ entstehen. Diese Triebe entziehen viel Wasser und viele Nährstoffe, die der Baum besser gebrauchen könnte. Juli ist ein guter Monat, diese wegzuschneiden.

Entfernen Sie überzählige Früchte von Apfel, Birne und Pflaume. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen Früchte. So werden die übriggebliebenen Früchte größer.

Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit zusätzlichen „Vitaminen“ in Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Ergänzungsstoffe aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wachstumsperiode Erkrankungen und Pilzbefall vor.

Dieser Monat ist der ideale Zeitpunkt, Schwertlilien (Iris Germanica) zu verjüngen. Graben Sie dazu die Pflanze aus und schneiden Sie die jungen, gesunden Teile ab. Bevor Sie die Pflanze erneut auspflanzen, schneiden Sie einen Teil der Blätter ab, so verhindern Sie überflüssige Verdunstung. Pflanzen Sie die jungen Wurzelstöcke in kalkreichen, trockenen Boden mit den Wurzeln in südliche Richtung und pflanzen Sie die Wurzelstöcke so, dass die Hälfte aus dem Boden
herausragt.

Rasen

Der Rasen sollte auch in diesem Monat wieder regelmäßig gemäht werden. In einer langen Sonnenperiode sollte das Gras nicht zu kurz gemäht werden. Es könnte sonst zu schnell versengen (gelblich verfärben).

Düngen Sie die Grasfläche monatlich, so erzielen Sie ein schönes Resultat. Düngen Sie an einem etwas trüben Tag ohne Sonne. So verhindern Sie gelbliche Verfärbungen.

In einer lang anhaltenden Schönwetterperiode sollten Sie Ihren Rasen regelmäßig wässern. Einmal pro Woche mehrere Stunden lang ist wirksamer als täglich eine Viertelstunde.

Pflege in der Urlaubszeit
Mähen Sie das Gras vor Ihrer Abreise sehr kurz, aber niemals kürzer als 2/3 der Graslänge. Sollten Sie das dennoch tun, leidet das Gras zu sehr darunter und droht zu verdorren. Wässern Sie den Rasen in solchem Maße, dass der Boden bis zu einer Tiefe von 10 cm gut feucht ist.

Kübelpflanzen

Gießen Sie alle Pflanzen in Töpfen, Schalen oder Kübeln täglich und bei sehr warmen Wetter morgens und abends.

Eine Ausnahme von der Regel sind Fettpflanzen (succulenten) wie die Hauswurz und subtropische Pflanzen wie die Palmlilie (Yucca) und die Zwergpalme (Chamaérops), diese können ruhig einen Tag ohne Wasser auskommen.

Vergessen Sie beim Gießen nicht Ihre ‚hanging baskets‘ . Diese trocknen noch schneller aus. Wenn beim „basket“ seitlich keine blühenden Pflanzen herauswachsen, können Sie den ‚basket‘ jeden Tag in einen großen Eimer oder Plastikkübel voll Wasser eintauchen.

Da die Körbe hängen, ist die Verdunstung groß. Die Körbe sollten deshalb minimal einmal pro Tag gut gegossen oder in Wasser eingetaucht werden.

Verwenden Sie, wenn möglich, Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne aufgewärmt wurde. Ihre Pflanzen erschrecken sehr vor eiskaltem Leitungswasser.

Die Engelstrompete kann, je nachdem wo sie überwintert hat, schon im Juni, aber sicher im Juli blühen. Pflanzen Sie diese imponierende Pflanze in einen möglichst großen Kübel, denn je mehr Platz die Wurzeln haben, um so üppiger wird die Pflanze blühen. Geben Sie immer etwas Lehm dazu oder verwenden Sie Spezialerde, die das Wasser gut festhält.

Versorgen Sie alle Kübelpflanzen und alle Pflanzen in Töpfen oder Kästen wöchentlich mit einem flüssigen Düngemittel oder geben Sie etwas Dünger auf die Blumenerde.

Versorgen Sie die ‚hanging baskets‘ wöchentlich mit in Gießwasser aufgelöstem Düngemittel, vor allem Einjährige wachsen sehr schnell und brauchen deshalb viel Düngung. Dies gilt übrigens auch für einjährige Pflanzen in Töpfen und Kästen.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Pflanzen in Kübeln sind sehr empfindlich für Austrocknung, da ihre Wurzeln nur einem kleinen Gebiet Wasser entziehen können. Diese Pflanzen können Sie am besten an einer schattenreichen Stelle im Garten ein Stück eingraben. Auch Zimmerpflanzen, die schon vor dem Sommer draußen standen, können so den Urlaub überstehen.

Gemüsegarten

Pflücken Sie die ersten Aprikosen und Pfirsiche, kurz bevor sie wirklich reif sind.

Haben Sie Kürbisse oder Flaschenkürbisse ausgesät, halten Sie diese im Zaum, denn sie wuchern ziemlich. Ist das Wetter etwas trüber, helfen Sie dann der Pflanze beim Bestäuben. An einer Pflanze blühen sowohl weibliche wie männliche Blumen. Nehmen Sie eine männliche Blume, entfernen Sie die Blütenblätter und streichen Sie leicht über die Stempel der weiblichen Blumen. Diese können Sie übrigens an einem kleinen Fruchtknoten unter der Blüte erkennen.

Bei sehr feuchtem Wetter können die auf der nassen Erde liegenden Kürbisse faulen. Legen Sie zum Schutz etwas Stroh, oder weniger schön, aber sehr effektiv, ein Stück Styropor unter die Früchte.

Neue Triebe der Traube können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden. Die jungen Blätter können Sie, aufgerollt, mit einem Stück Käse dazwischen, auf dem Grill herrlich rösten. Möchten Sie noch den ganzen Sommer über diesen Leckerbissen genießen, schneiden Sie dann nicht alle jungen Triebe gleichzeitig weg.

Möchten Sie große Trauben, entfernen Sie dann ungefähr die Hälfte aller Trauben. Eine Traube pro Zweig ist im Allgemeinen eine gute Wahl. Entfernen Sie an den restlichen Trauben die kleinsten Weintrauben (Korinthen).

Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai und Juni sogenannte Wasserschöße. Dies sind gerade nach oben wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schnitteingriffen können ganze „Perücken“ entstehen. Diese Triebe entziehen viel Wasser und viele Nährstoffe, die der Baum besser gebrauchen könnte. Juli ist ein guter Monat, diese wegzuschneiden.

Entfernen Sie überzählige Früchte von Apfel, Birne und Pflaume. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen Früchte. So werden die übriggebliebenen Früchte größer.

Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit zusätzlichen „Vitaminen“ in Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Ergänzungsstoffe aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wachstumsperiode Erkrankungen und Pilzbefall vor.

Haben Sie Ihren Nutzgarten gedüngt, umgegraben etc., können Sie ab Anfang Mai bis Mitte Juli mit der Aussaat von diversem Sommergemüse beginnen. Gut geeignet sind z.B. Fenchel und, mit Blick auf den Winter, verschiedene Kohlsorten.

Haben Sie zu einem früheren Zeitpunkt in der Saison Möhren gesät, können Sie die dicksten davon jetzt ernten. Schließen Sie die frei gewordenen Löcher gut, so beugen Sie der Beschädigung durch die Möhrenfliege vor.

Kontrollieren Sie Ihr Erdbeerbeet auf Unkraut.

Versorgen Sie die Erdbeeren (auch die in einem Topf) wöchentlich mit Düngemittel (in Gießwasser) mit einem hohen Kaligehalt.

Die Erdbeeren können geerntet werden. Pflücken Sie diese mit dem Kelch, die Frucht bleibt so länger gut und die Pflanzen schimmeln nicht.

Verschiedene Kräuter wie Dill, Petersilie und Thymian können jetzt geerntet und getrocknet, oder noch praktischer, in einem Eiswürfelbehälter eingefroren werden.
Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Kontrollieren Sie Ihren Gemüse- und Obstgarten sorgfältig auf Ungeziefer und Unkraut und entfernen Sie diese. Alles Gemüse und Obst, das beinahe oder gänzlich reif ist, sollte auch entfernt werden. Es könnte während Ihrer Abwesenheit faulen und so Probleme wie Ungeziefer, Schimmelpilz und andere Erkrankungen mit sich mitbringen.

Teich

Lassen Sie für eine natürliche Wirkung den Teich und die Bepflanzung möglichst in Ruhe.

Entfernen Sie eine zu große Menge an Entengrütze mit einem Käscher. Eine Decke aus Entengrütze erstickt die anderen Wasserpflanzen. Drehen Sie den Käscher auf dem Boden um und überprüfen Sie, ob Sie keine jungen Kaulquappen oder Molche aus dem Wasser geschöpft haben, meistens kriechen diese selbst nach oben.

Legen Sie einen Stein an die sonnige Seite des Teiches. Frösche und andere kaltblütige Tiere müssen sich täglich aufwärmen und werden sich demnach gerne auf dem Stein aufhalten. Auch Schmetterlinge schätzen einen warmen Stein.

Achten Sie darauf, dass sich die Blätter der Wasserlilie nicht zu sehr ausbreiten. Da diese viel Schatten verursachen, können sie, ebenso wie die Entengrütze, die übrige Teichbepflanzung quasi ersticken.

Überprüfen Sie regelmäßig die Algenbildung und entfernen Sie die Algen, wenn nötig.

Füllen Sie den Teich im Zusammenhang mit der Verdunstung regelmäßig auf. Am besten etappenweise, damit das Teichwasser nicht zu sehr abkühlt.

Wird das Teichwasser trübe, überprüfen Sie erst, ob genügend Sauerstoffpflanzen vorhanden sind. Die Hinzugabe von Wasserflöhen kann auch schnell zum Erfolg führen.

Gießen Sie auch die Uferbepflanzung regelmäßig.

Im Haus

Die Amaryllis (Hippeastrum) wird ab Ende Juli, Anfang August ruhen. Gießen Sie die Pflanze nicht mehr und lassen Sie die Blätter absterben. Die abgestorbene Blätter können Sie entfernen. Im Dezember kann die Zwiebel erneut gepflanzt werden.

Verschiedene Kräuter können jetzt geerntet und getrocknet, oder noch praktischer, in einem Eiswürfelbehälter eingefroren werden.

Wischen Sie alle Blattpflanzen sowohl an der Ober- wie Unterseite mit lauwarmem Wasser und einem Schwamm ab.

Öffnen Sie regelmäßig die Fenster, auch Zimmerpflanzen brauchen Frischluft. Denken Sie dabei auch an die Wurzeln und lockern Sie die Erde ab und zu mit einer Gabel.

Rosenblüten, die Blüten der Kapuzinerkresse und des Gurkenkrauts und die Knospen der Gänseblümchen können Sie auch in der Küche verwenden. Rosenblüten können Sie verzuckern und als Tortengarnierung verwenden. Kapuzinerkresse und die blauen Blüten des Gurkenkrauts schmecken prima zu Salat oder Gurke. Die Knospen der Gänseblümchen können Sie einsäuern, sie schmecken dann wie Kapern.

Pflanzenpflege in der Urlaubszeit
Haben Sie keine Nachbarn oder Freunde, die Ihre Pflanzen ab und zu versorgen können? Stellen Sie in so einem Fall Ihre Pflanzen keinesfalls in die Sonne. Pflanzen in Terrakotta-Töpfen können auf zwei Ziegelsteinen in etwas Wasser in die Badewanne gestellt werden. Durch die saugende Wirkung der Steine und der Töpfe werden diese stets feucht bleiben. Die Pflanzen brauchen jedoch Licht, denn obwohl direkte Sonnenbestrahlung fatal sein kann, ist ständige Dunkelheit das auch. Stellen Sie Ihre übrigen Pflanzen zusammen und vermeiden Sie direkte Sonnenbestrahlung. Legen Sie einen durchsichtigen Plastiksack um die Pflanze, um der Wasserverdunstung so weit wie möglich entgegenzuwirken.


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