Mein kleiner Garten im großen Deutschland

Pflanzen, Blumen und vieles rund um den Hobbygarten

August
2010
30

Der Sommer ist noch nicht vorbei und es gibt noch so viel zu genießen. Das erste taubehangene Spinnennetz, farbige Beeren und Schmetterlinge, der einzigartige, herbstliche Lichtfall und der Garten steht wahrscheinlich noch in voller Blüte. Doch gibt es noch die nötigen Aufgaben, die Ihre Aufmerksamkeit verlangen.

Garten allgemein
Hohe und blühende Gartenpflanzen wenn nötig aufbinden und übermäßige Saatbildung entfernen.
Saat ernten für das nächste Jahr. Die Saat an trockener und dunkler Stelle gut trocknen lassen und danach drinnen aufbewahren in Papiertüten.
Winterharte Pflanzen auf Ungeziefer kontrollieren.
Verblühte Blüten und überflüssige Blätter zurückschneiden und zum Komposthaufen bringen.
Verwelkte Sommerpflanzen beseitigen.
Markieren Sie mit Stöckern (eventuell mit farbigem Draht dazwischen gespannt, zur Erinnerung an die Farbe, die Sie dort haben möchten) die kahlen Stellen in Ihren Beeten.
Unkraut jäten.
Das Zierbeet nach Wunsch auffüllen mit winterblühenden Pflanzen.

Frühjahrsblühende Zwiebeln jetzt auswählen und neue Pläne machen.

Möchten Sie sich neue Rosen anschaffen, dann schauen Sie sich jetzt um, im Nachbars Garten oder bei speziellen Mustergärten. Die Rosen sind jetzt am schönsten, also eine gute Gelegenheit, Ideen zu sammeln und eine Wahl zu treffen.

Binden Sie neue Ausläufer der Kletterrose jetzt fest. Klemmen Sie den Zweig nicht ab, indem Sie ihn hinter das Klettergerüst biegen, sondern binden Sie den jungen Zweig lose an die Vorderseite des Klettergerüstes.

Pflanzen
Laubabwerfende Sträucher, Rosen und Bäume jetzt pflanzen.
Winterharte Pflanzen eventuell ausgraben, teilen und die jüngsten (äußeren) Teile erneut pflanzen.
Neu gekaufte Stauden in die Blumenbeete pflanzen. Der Boden ist jetzt noch warm, wodurch schnell neue Wurzeln gebildet werden. So sind die Pflanzen gut angewurzelt bevor der Winter einfällt.

Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen einpflanzen, den Ballen erst in einen Eimer Wasser, bis er gesättigt ist. Achtung: Nie in einen zu nassen Boden einpflanzen.

Frühjahrsblühende Blumenzwiebeln pflanzen. Neben der allgemein bekannten Pflanzart im Verband (auf regelmäßigen Abstand von einander), wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen von alters her gepflanzt werden, können Sie die Zwiebeln auch auf eine natürliche Art pflanzen. Streuen Sie die Zwiebeln aus der lockeren Hand und pflanzen Sie sie wo sie gelandet sind.
Winterfarbe anbringen. Durch das Pflanzen von zum Beispiel Zierkohl, winterharten Stiefmütterchen und beerentragenden Sträuchern geben Sie Ihrem Garten auch im Winter mehr Farbe.
Grünbleibende Sträucher, Koniferen und Kletterpflanzen dürfen diesen Monat verpflanzt werden.
Bei größeren Sträuchern, Bäumen und Koniferen, die Sie nächste Saison verpflanzen möchten, jetzt die Wurzeln rund um abstechen. In die jetzt entstandene Rinne streuen Sie Torfmull.

Beschneiden
Verblühte Hortensien können Sie stehen lassen für eine schöne Wintersilhuette, aber sie können auch gepflückt und im Haus getrocknet werden.
Hecken wie Liguster, Buche oder Koniferen bekommen diesen Monat einen guten Schnitt. Schneiden Sie die Hecke konisch verlaufend. Also oben schmaler als unten.
Schneiden Sie verblühte Blüten von Dahlien, Begonien und Cannas regelmäßig ab. Dies stimuliert das Weiterblühen.

Haben Sie Schnittformen wie Buxus, Liguster oder Efeu noch nicht geschnitten, dann geht das jetzt noch. Abgeschnittene Buxuszweige können Sie auch ziehen.

Sommerblühende Heide darf jetzt zurückgeschnitten werden

Sommerzwiebeln ausgraben
Dahlien, Cannas und Knollenbegonien können jetzt noch prächtig blühen. Nach dem ersten Nachtfrost ist es jedoch Zeit, auch diese auszugraben. Schütteln Sie die Erde ab und entfernen Sie eventuell beschädigte Teile. An einem geschützten Platz trocknen lassen.
Sobald die Sommerzwiebeln und Knollen trocken sind, diese in eine alte Zeitung wickeln und frostfrei bewahren. Echte Begonienliebhaber bewahren die getrockneten Knollen mit der hohlen Seite nach oben in Kisten mit trockenem Torfmull.

Rasen
Der Spätsommer ist die Zeit, um Ihren Rasen gründlich zu pflegen oder einen neuen Rasen anzulegen.
Entfernen Sie hässliche Stücke, indem Sie die Sode großzügig ausstechen, diese Stelle können Sie neu einsäen.

Das Gras wöchentlich mähen und bei langer Trockenheit regelmäßig gut sprengen.
Harken Sie die abgefallenen Blätter zusammen und verteilen Sie sie zwischen den Stauden im Beet.
Für schnelleres Kompostieren und ein noch besseres Resultat streuen Sie immer wieder eine dünne Lage Blätter über den Rasen und gehen Sie mit dem Rasenmäher darüber. Das abgemähte Gras, zusammen mit dem Blatthäcksel, deponieren Sie auf dem Komposthaufen oder verteilen Sie im Beet.
Geben Sie vor dem Winter ein letztes Mal Dünger für einen möglichst grünen Grasteppich im Winter.
Moosbildung können Sie jetzt auch gut anpacken. Mit einem Vertikutierer lösen Sie das Moos, auch können Sie Eisensulfat streuen. Danach können Sie erneut einsäen. Für Stellen, wo das Moos ständig wiederkommt, kaufen Sie am besten spezielle Grassaat für den Schatten.

Kübelpflanzen
Im Prinzip fallen alle Pflanzen in Töpfen, Containern und Kübeln unter den Begriff Kübelpflanzen. Auch Zimmerpflanzen, die Sie den Sommer über nach draußen gestellt haben. Vorausgesetzt, dass der Nachtfrost nicht zu früh einsetzt, können Sie die Töpfe ruhig draußen stehen lassen.
Geben Sie regelmäßig Wasser und, solange die Pflanzen blühen, wöchentlich Dünger.
Vergessen Sie beim Wasser geben Ihre ‘Hanging Baskets’ nicht. Diese trocknen noch schneller aus! Wenn keine blühenden Pflanzen aus den Seiten des ‘basket’ wachsen, können Sie dem ‘basket’ jeden zweiten Tag ein Tauchbad in einem großen Eimer oder Kunststoffkübel geben.
Dadurch, dass die Körbe hängen, ist die Verdampfung groß und müssen sie auch bei schlechtem Wetter mindestens ein Mal pro Tag gut gegossen oder getaucht werden.

Verwenden Sie, wenn möglich, Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne aufgewärmt ist. Ihre Pflanzen erschrecken sich vom eiskalten Leitungswasser.

Gemüsegarten
Graben Sie Schnittlauch, Peterselie und andere frostempfindliche Kräuter aus und setzen Sie sie in einen Topf in die Küche. So haben Sie den ganzen Winter herrliche, frische Kräuter in Reichweite.

Dies ist eine gute Zeit, um Kiwis zu pflanzen. Nach dem Pflanzen schneiden Sie die Pflanze ordentlich zurück. Im Frühjahr werden Sie mit kräftigen jungen Trieben belohnt. Um Kiwis zu ernten, müssen Sie normalerweise eine weibliche und eine männliche Pflanze nebeneinander setzen. Wir haben jedoch zweigeschlechtige Pflanzen in unserem Sortiment.

Sind die Kiwis am Ende dieses Monats noch nicht reif, holen Sie sie dann ins Haus und lassen Sie sie dort nachreifen.
Sind die Tomaten und Kürbisse Ende September noch nicht reif, holen Sie sie dann ins Haus um nachzureifen.

Birnen sind reif, wenn Sie den Stiel drehen können und er loslässt. Heben Sie Fallobst so schnell wie möglich auf, es verhindert Schimmelkrankheiten.

Es ist immer noch Erntezeit für Äpfel und manche späte Pflaumen. Heben Sie gefallenes Obst sofort auf, um Beschimmeln und die dadurch verursachten Krankheiten zu verhindern. Haben Sie an einem warmen Tag geerntet, lassen Sie das Obst dann erst eine Nacht abkühlen, bevor Sie es endgültig lagern. Bewahren Sie das makellose Obst an einem etwas dunklen, kühlen Ort auf.

Frei gewordene Beete können jetzt umgegraben werden. Frischer und halb zersetzter organischer Dünger kann am Ende dieses Monats angebracht werden.

Sie können jetzt schon mit dem Pflanzen von diversen Obstbäumen beginnen. Auch in einem kleinen Stadtgarten kommen zum Beispiel Spalierbäume an einer Garten- oder Schutzwand entlang gut zur Geltung und sie brauchen wenig Platz.

Niedrig bleibende Obstbäume wie eine ‘Schnur’ wachsen lassen. Hierfür züchten Sie schmale Obstsäulen, mit einem langen Hauptzweig mit zahlreichen kurzen Seitenzweigen daran (nicht länger als 30 cm). Indem Sie verschiedene Obstsorten 50 cm voneinander entfernt pflanzen, bekommen Sie eine sehr geschmackvolle und besondere Hofabtrennung.

An einer Südmauer können Sie sogar in den gemäßigten Klimazonen Pfirsiche, Aprikosen und Trauben pflanzen.
Nach der letzten Ernte der Himbeeren schneiden Sie die abgetragenen Fruchtstängel ganz bis zum Boden ab. Dies gibt den neuen Bodentrieben mehr Möglichkeiten, sich zu entwickeln.

Ab Mitte September können auch Brombeeren gepflückt werden.

Nehmen Sie soviel wie möglich Blätter rund um Ihre Weintrauben weg, durch die volle Sonne werden die Trauben voller und schmackhafter werden.

Trauben für sofortigen Verzehr können Sie jetzt pflücken. Warten Sie hiermit nicht zu lange. Früchte, die zu dicht aufeinander sitzen, werden schneller faul. Mit Hilfe einer spitzen Schere schneiden Sie überflüssige oder kranke Beeren ab.

Teich
Dieser Monat ist sehr geeignet für das Anlegen eines neuen Teiches. Durch das abnehmende Tageslicht wird das Algenwachstum um einiges weniger sein. Während die Sonne aber noch warm genug ist, um neue Pflanzen wachsen zu lassen.

Denken Sie beim Bepflanzen eines neuen Teiches nicht nur an die Uferbepflanzung und Wasserlilien, sondern auch an ausreichend Sauerstoff produzierende Pflanzen.

Befestigen Sie ein Netz über Ihrem Teich, um abgefallene Blätter aufzufangen. Wenn Sie ein Netz nicht so schön finden, dann ist es wichtig, um nahezu täglich abgefallenes Laub mit einem Kescher abzuschöpfen.
Entfernen Sie hässliche Blätter der Wasserlilie vorsichtig. Lassen Sie ein kleines Stück beim Stängel sitzen, dies verhindert, dass Wasser in die hohlen Stängel läuft, wodurch die Pflanze faulen kann.

Es ist auch empfehlenswert, Wasserlilien, die in Körben wachsen, eine neue Lage Nährstoffsubstrat zu geben. Bringen Sie auch gleich auf den Boden des Teiches eine neue Lage Bodensubstrat an.

Im Haus
Blumen aus eigenem Garten bleiben in einem Bukett länger schön wenn Sie sie auf die richtige Art ins Wasser stellen. Eine Rose schräg abschneiden. Die Stiele von Astilbe und Dahlia kurz in warmes Wasser tauchen. Die Wolfsmilch (Euphorbia) blüht länger, wenn die Schnittflächen der Stiele kurz in kochendes Wasser gehalten werden.

Schnittblumen pflücken Sie am besten morgens früh. Stellen Sie die Blumen nach dem Pflücken erst in einen Eimer, zur Not in eine Zeitung gewickelt.
Dahlien und roter Sonnenhut müssen jedoch ganz offen sein bevor Sie sie pflücken.

Stellen Sie ein Blumenbukett nie nah an eine Schüssel mit reifendem Obst, das freigesetzte Äthyleengas verursacht Knospenabfallen und Verwelken.
Nicht nur im Garten können Sie mit Zwiebeln an die Arbeit, auch die Anzucht im Haus für frühzeitige Blüte Haus ist eine schöne Beschäftigung.
Wenn Sie schon im Dezember Blumenzwiebeln im Haus in Blüte haben wollen, pflanzen Sie Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln dann so, dass sie mit ihrer Spitze auf gleiche Höhe wie die Erdoberfläche in Topf oder Schale kommen. Krokusse müssen ein paar Zentimeter unter die Erde und Narzissen mit ihrer Spitze ein paar Zentimeter darüber.

Stellen Sie die Töpfe oder Schalen an einen dunklen und kühlen Ort (um die 12° C.). Nach durchschnittlich acht Wochen werden die meisten Zwiebeln Triebe gebildet haben.

Garten allgemein
Hohe und blühende Gartenpflanzen wenn nötig aufbinden und übermäßige Saatbildung entfernen.
Saat ernten für das nächste Jahr. Die Saat an trockener und dunkler Stelle gut trocknen lassen und danach drinnen aufbewahren in Papiertüten.
Winterharte Pflanzen auf Ungeziefer kontrollieren.
Verblühte Blüten und überflüssige Blätter zurückschneiden und zum Komposthaufen bringen.
Verwelkte Sommerpflanzen beseitigen.
Markieren Sie mit Stöckern (eventuell mit farbigem Draht dazwischen gespannt, zur Erinnerung an die Farbe, die Sie dort haben möchten) die kahlen Stellen in Ihren Beeten.
Unkraut jäten.
Das Zierbeet nach Wunsch auffüllen mit winterblühenden Pflanzen.

Frühjahrsblühende Zwiebeln jetzt auswählen und neue Pläne machen.
Möchten Sie sich neue Rosen anschaffen, dann schauen Sie sich jetzt um, im Nachbars Garten oder bei speziellen Mustergärten. Die Rosen sind jetzt am schönsten, also eine gute Gelegenheit, Ideen zu sammeln und eine Wahl zu treffen.

Binden Sie neue Ausläufer der Kletterrose jetzt fest. Klemmen Sie den Zweig nicht ab, indem Sie ihn hinter das Klettergerüst biegen, sondern binden Sie den jungen Zweig lose an die Vorderseite des Klettergerüstes.

Pflanzen
Laubabwerfende Sträucher, Rosen und Bäume jetzt pflanzen.
Winterharte Pflanzen eventuell ausgraben, teilen und die jüngsten (äußeren) Teile erneut pflanzen.
Neu gekaufte Stauden in die Blumenbeete pflanzen. Der Boden ist jetzt noch warm, wodurch schnell neue Wurzeln gebildet werden. So sind die Pflanzen gut angewurzelt bevor der Winter einfällt.

Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen einpflanzen, den Ballen erst in einen Eimer Wasser, bis er gesättigt ist. Achtung: Nie in einen zu nassen Boden einpflanzen.

Frühjahrsblühende Blumenzwiebeln pflanzen. Neben der allgemein bekannten Pflanzart im Verband (auf regelmäßigen Abstand von einander), wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen von alters her gepflanzt werden, können Sie die Zwiebeln auch auf eine natürliche Art pflanzen. Streuen Sie die Zwiebeln aus der lockeren Hand und pflanzen Sie sie wo sie gelandet sind.

Winterfarbe anbringen. Durch das Pflanzen von zum Beispiel Zierkohl, winterharten Stiefmütterchen und beerentragenden Sträuchern geben Sie Ihrem Garten auch im Winter mehr Farbe.

Grünbleibende Sträucher, Koniferen und Kletterpflanzen dürfen diesen Monat verpflanzt werden.Bei größeren Sträuchern, Bäumen und Koniferen, die Sie nächste Saison verpflanzen möchten, jetzt die Wurzeln rund um abstechen. In die jetzt entstandene Rinne streuen Sie Torfmull.

Beschneiden
Verblühte Hortensien können Sie stehen lassen für eine schöne Wintersilhuette, aber sie können auch gepflückt und im Haus getrocknet werden.
Hecken wie Liguster, Buche oder Koniferen bekommen diesen Monat einen guten Schnitt. Schneiden Sie die Hecke konisch verlaufend. Also oben schmaler als unten.
Schneiden Sie verblühte Blüten von Dahlien, Begonien und Cannas regelmäßig ab. Dies stimuliert das Weiterblühen.

Haben Sie Schnittformen wie Buxus, Liguster oder Efeu noch nicht geschnitten, dann geht das jetzt noch. Abgeschnittene Buxuszweige können Sie auch ziehen.
Sommerblühende Heide darf jetzt zurückgeschnitten werden.
Sommerzwiebeln ausgraben

Dahlien, Cannas und Knollenbegonien können jetzt noch prächtig blühen. Nach dem ersten Nachtfrost ist es jedoch Zeit, auch diese auszugraben. Schütteln Sie die Erde ab und entfernen Sie eventuell beschädigte Teile. An einem geschützten Platz trocknen lassen.

Sobald die Sommerzwiebeln und Knollen trocken sind, diese in eine alte Zeitung wickeln und frostfrei bewahren. Echte Begonienliebhaber bewahren die getrockneten Knollen mit der hohlen Seite nach oben in Kisten mit trockenem Torfmull.

Rasen
Der Spätsommer ist die Zeit, um Ihren Rasen gründlich zu pflegen oder einen neuen Rasen anzulegen.
Entfernen Sie hässliche Stücke, indem Sie die Sode großzügig ausstechen, diese Stelle können Sie neu einsäen.
Das Gras wöchentlich mähen und bei langer Trockenheit regelmäßig gut sprengen.
Harken Sie die abgefallenen Blätter zusammen und verteilen Sie sie zwischen den Stauden im Beet.

Für schnelleres Kompostieren und ein noch besseres Resultat streuen Sie immer wieder eine dünne Lage Blätter über den Rasen und gehen Sie mit dem Rasenmäher darüber. Das abgemähte Gras, zusammen mit dem Blatthäcksel, deponieren Sie auf dem Komposthaufen oder verteilen Sie im Beet.

Geben Sie vor dem Winter ein letztes Mal Dünger für einen möglichst grünen Grasteppich im Winter.Moosbildung können Sie jetzt auch gut anpacken. Mit einem Vertikutierer lösen Sie das Moos, auch können Sie Eisensulfat streuen. Danach können Sie erneut einsäen. Für Stellen, wo das Moos ständig wiederkommt, kaufen Sie am besten spezielle Grassaat für den Schatten.

Kübelpflanzen
Im Prinzip fallen alle Pflanzen in Töpfen, Containern und Kübeln unter den Begriff Kübelpflanzen. Auch Zimmerpflanzen, die Sie den Sommer über nach draußen gestellt haben. Vorausgesetzt, dass der Nachtfrost nicht zu früh einsetzt, können Sie die Töpfe ruhig draußen stehen lassen.
Geben Sie regelmäßig Wasser und, solange die Pflanzen blühen, wöchentlich Dünger.

Vergessen Sie beim Wasser geben Ihre ‘Hanging Baskets’ nicht. Diese trocknen noch schneller aus! Wenn keine blühenden Pflanzen aus den Seiten des ‘basket’ wachsen, können Sie dem ‘basket’ jeden zweiten Tag ein Tauchbad in einem großen Eimer oder Kunststoffkübel geben.

Dadurch, dass die Körbe hängen, ist die Verdampfung groß und müssen sie auch bei schlechtem Wetter mindestens ein Mal pro Tag gut gegossen oder getaucht werden.
Verwenden Sie, wenn möglich, Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne aufgewärmt ist. Ihre Pflanzen erschrecken sich vom eiskalten Leitungswasser.

Gemüsegarten
Graben Sie Schnittlauch, Peterselie und andere frostempfindliche Kräuter aus und setzen Sie sie in einen Topf in die Küche. So haben Sie den ganzen Winter herrliche, frische Kräuter in Reichweite.
Dies ist eine gute Zeit, um Kiwis zu pflanzen. Nach dem Pflanzen schneiden Sie die Pflanze ordentlich zurück. Im Frühjahr werden Sie mit kräftigen jungen Trieben belohnt. Um Kiwis zu ernten, müssen Sie normalerweise eine weibliche und eine männliche Pflanze nebeneinander setzen. Wir haben jedoch zweigeschlechtige Pflanzen in unserem Sortiment.
Sind die Kiwis am Ende dieses Monats noch nicht reif, holen Sie sie dann ins Haus und lassen Sie sie dort nachreifen.

Sind die Tomaten und Kürbisse Ende September noch nicht reif, holen Sie sie dann ins Haus um nachzureifen.
Birnen sind reif, wenn Sie den Stiel drehen können und er loslässt. Heben Sie Fallobst so schnell wie möglich auf, es verhindert Schimmelkrankheiten.

Es ist immer noch Erntezeit für Äpfel und manche späte Pflaumen. Heben Sie gefallenes Obst sofort auf, um Beschimmeln und die dadurch verursachten Krankheiten zu verhindern. Haben Sie an einem warmen Tag geerntet, lassen Sie das Obst dann erst eine Nacht abkühlen, bevor Sie es endgültig lagern. Bewahren Sie das makellose Obst an einem etwas dunklen, kühlen Ort auf.
Frei gewordene Beete können jetzt umgegraben werden. Frischer und halb zersetzter organischer Dünger kann am Ende dieses Monats angebracht werden.

Sie können jetzt schon mit dem Pflanzen von diversen Obstbäumen beginnen. Auch in einem kleinen Stadtgarten kommen zum Beispiel Spalierbäume an einer Garten- oder Schutzwand entlang gut zur Geltung und sie brauchen wenig Platz.

Niedrig bleibende Obstbäume wie eine ‘Schnur’ wachsen lassen. Hierfür züchten Sie schmale Obstsäulen, mit einem langen Hauptzweig mit zahlreichen kurzen Seitenzweigen daran (nicht länger als 30 cm). Indem Sie verschiedene Obstsorten 50 cm voneinander entfernt pflanzen, bekommen Sie eine sehr geschmackvolle und besondere Hofabtrennung.

An einer Südmauer können Sie sogar in den gemäßigten Klimazonen Pfirsiche, Aprikosen und Trauben pflanzen.
Nach der letzten Ernte der Himbeeren schneiden Sie die abgetragenen Fruchtstängel ganz bis zum Boden ab. Dies gibt den neuen Bodentrieben mehr Möglichkeiten, sich zu entwickeln.

Ab Mitte September können auch Brombeeren gepflückt werden.

Nehmen Sie soviel wie möglich Blätter rund um Ihre Weintrauben weg, durch die volle Sonne werden die Trauben voller und schmackhafter werden.

Trauben für sofortigen Verzehr können Sie jetzt pflücken. Warten Sie hiermit nicht zu lange. Früchte, die zu dicht aufeinander sitzen, werden schneller faul. Mit Hilfe einer spitzen Schere schneiden Sie überflüssige oder kranke Beeren ab.

Teich
Dieser Monat ist sehr geeignet für das Anlegen eines neuen Teiches. Durch das abnehmende Tageslicht wird das Algenwachstum um einiges weniger sein. Während die Sonne aber noch warm genug ist, um neue Pflanzen wachsen zu lassen.

Denken Sie beim Bepflanzen eines neuen Teiches nicht nur an die Uferbepflanzung und Wasserlilien, sondern auch an ausreichend Sauerstoff produzierende Pflanzen.

Befestigen Sie ein Netz über Ihrem Teich, um abgefallene Blätter aufzufangen. Wenn Sie ein Netz nicht so schön finden, dann ist es wichtig, um nahezu täglich abgefallenes Laub mit einem Kescher abzuschöpfen.
Entfernen Sie hässliche Blätter der Wasserlilie vorsichtig. Lassen Sie ein kleines Stück beim Stängel sitzen, dies verhindert, dass Wasser in die hohlen Stängel läuft, wodurch die Pflanze faulen kann.

Es ist auch empfehlenswert, Wasserlilien, die in Körben wachsen, eine neue Lage Nährstoffsubstrat zu geben. Bringen Sie auch gleich auf den Boden des Teiches eine neue Lage Bodensubstrat an.

Im Haus
Blumen aus eigenem Garten bleiben in einem Bukett länger schön wenn Sie sie auf die richtige Art ins Wasser stellen. Eine Rose schräg abschneiden. Die Stiele von Astilbe und Dahlia kurz in warmes Wasser tauchen. Die Wolfsmilch (Euphorbia) blüht länger, wenn die Schnittflächen der Stiele kurz in kochendes Wasser gehalten werden.

Schnittblumen pflücken Sie am besten morgens früh. Stellen Sie die Blumen nach dem Pflücken erst in einen Eimer, zur Not in eine Zeitung gewickelt.

Pfingstrosen und Lilien pflücken Sie am besten während sie noch in der Knospe stehen.
Dahlien und roter Sonnenhut müssen jedoch ganz offen sein bevor Sie sie pflücken.

Stellen Sie ein Blumenbukett nie nah an eine Schüssel mit reifendem Obst, das freigesetzte Äthyleengas verursacht Knospenabfallen und Verwelken.

Nicht nur im Garten können Sie mit Zwiebeln an die Arbeit, auch die Anzucht im Haus für frühzeitige Blüte Haus ist eine schöne Beschäftigung.

Wenn Sie schon im Dezember Blumenzwiebeln im Haus in Blüte haben wollen, pflanzen Sie Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln dann so, dass sie mit ihrer Spitze auf gleiche Höhe wie die Erdoberfläche in Topf oder Schale kommen. Krokusse müssen ein paar Zentimeter unter die Erde und Narzissen mit ihrer Spitze ein paar Zentimeter darüber.
Stellen Sie die Töpfe oder Schalen an einen dunklen und kühlen Ort (um die 12° C.). Nach durchschnittlich acht Wochen werden die meisten Zwiebeln Triebe gebildet haben.
Von einem der größten Pflanzenshops stammen diese umfangreichen Tipps für Haus, Hof, Garten und Blumenpracht: Bakker-Holland.

Die Tip(p)s aus diesem Gartenkalender stammen von:


Schöne Pflanzen - Jetzt bestellen!

Posted in zum Gartenkalender on August 30th, 2010 | Comments Off
August
2010
30

1. September
Noemi - Aegidius - Harald - Ruth - Alois - Verena

2. September
Ingrid - Emmerich

3. September
Degenhard - Gregor - Sophie

4. September
Iris - Irmgard - Rosemarie - Swidbert - Rosa - Sven - Antonius - Rosalia - Hermine - Ida

5. September
Maria Theres - Roswitha

6. September
Theobald - Gundolf - Magnus

7. September
Otto - Judith - Regina - Dietrich - Melchior - Dieter - Markus - Adula

8. September
Alan - Franz - Adrian - Korbinian - Hadrian - Maria -

9. September
Otmar - Orthold

10. September
Nikolaus - Theodard

11. September
Josef - Willibert - Aldemar - Maternus - Ludwig

12. September
Marianne - Marion - Rebekka - Maria - Nadine - Guido - Jessica

13. September
Johannes - Amatus - Notburg - Tobias

14. September
Dolores

15. September
Melitta - Josef - Roland - Ludmilla - Oranna

16. September
Hadwart - Kornelius - Julia - Cyprian - Edith - Cornelius

17. September
Hildegard - Ariane - Robert - Lambert

18. September
Richardis

19. September
Theodor - Wilhelmine - Igor - Bertold - Januarius
20. September
Eustachius - Henri

21. September
Jonas - Debora - Matthäus

22. September
Emmeram - Canditus - Gunthild - Moritz - Victor - Mauritius

23. September
Thekla - Lutwin - Linus - Gerhild - Rotrud - Basin

24. September
Virgil - Rupert - Mercedes - Hermann - Gislar - Gerhard

25. September
Petrus - Wigger - Firmin - Nikolaus

26. September
Kosmas - Kaspar - Damian - Eugenia

27. September
Dietrich - Thilo - Kjeld - Vinzenz Hiltrud

28. September
Dietmar - Thekla - Lioba - Wenzel

29. September
Gabriel - Michael - Raphael - Gabriele

30. September
Sophie - Theresia - Leopard - Viktor - Urs - Hieronymus

cwa district 9 district 9 district 9 neill blomkamp?

Posted in zu den Namenstagen on August 30th, 2010 | Comments Off
August
2010
28

Nun, das Wetter war so ein Fall für sich (und für meine Nerven) im Juli und im August 2010. Bei uns hier war zuerst eine fünfwöchige Krachhitze mit über 30 Grad und ohne Regen, der dann der Dauerregen folgte.
Was sich wohl darüber freut meine Kürbisse…

Gegen die Schnecken und gegen meine Nerven waren die von mir geliebten Dahlien

Diese blühte bereits im Juli - wobei nun im August die Bauerdalien beginnen zu blühen

Im Rosenbeet blühte es bereits im Juli recht kräftig, nach dem Rückschnitt kommt nun noch eine weitere Blütenrunde.

Der “Garten” sieht zwar mehr aus wie ein Dschungel als ein Garten, da durch den Regen dem Unkraut nicht mehr Herr zu werden ist. Aber ich erfreue mich an den Stockrosen die über 2,50 groß wurden (und nun als Samen getrocknet werden) an den sich vermehrenden Himbeersträuchern, den Dahlien, dem Rittersporn und auch der Lupinie (die im Juli ihre Hauptblüte hatte).
Ringelblumen der verschiedensten Sorten in klein und groß sowie diverse Tagetessorten und die wilde Malve sagen ebenfalls “hallo”.

Posted in ...aber mein Garten ... on August 28th, 2010 | Comments Off
August
2010
28

Start und Ziel (als auch Standplatz des Zeltes für den großen Durst und den kleinen oder großen Hunger der historischen Fahrradfahrt durch das Sindelbachtal am 30. Mai 2010 - Sindeldorf - Altdorf - Marlach und zurück - war hier am Hexenhaus. Die Katzen hatten an diesem Tag “Gartenverbot”.



Die beiden Herren mit historischen Fahrrädern und passender historischer Kleidung ermöglich(t)en dem Kastanienbaum an der Einfahrt zum Hexenhäuschen auch ein “Repräsentieren” an dieser Stelle.



Allen Respekt für diesen Herren auf dem Hochrad - das Wetter und meine langsame Digitalkamara ermöglichten leider, leider, leider kein besseres Bild. Aber wer weiß, vielleicht in den nächsten Jahren wieder einmal ….

Für alle Notfälle gerüstet war und ist das ständige Begleitfahrzeug


Posted in ...aber mein Garten ... on August 28th, 2010 | Comments Off
August
2010
22

Gute Zinkspender sind Ingwer, Thymian, Kümmel, Salbei, Rosmarin, Estragon und Basilikum.

Durch Zufall kam ich auf die Duftwirkung der Kräuter, da ich diese zum Trocknen aufgehängt hatte. Urplötzlich war die Rattancouch wieder der Renner. Noch nie zuvor waren alle vier Samtpfoten auf, in oder um die Truhe versammelt. Kurz nachdem der Estragon über ihr hing war es ein Getümmel - fluggs überlegt und noch Katzenminze dazugehängt :-)

Ich werde mal so einiges, was ich an Kräutern habe trocken und in einen Kissenüberzug packen, mal sehen, wie eine Kombination aus Baldrian, Katzenminze, Estragon und Pfefferminze zieht und wirkt.

Mittlerweile gibt es dort auch Zitronengras, Zitronenthymian und Oregano sowie Salbei.

Posted in zum Naturkratzbaum on August 22nd, 2010 | Comments Off
August
2010
22

Übrigens ist Zitronenthymian einfach eine Variante des Thymians, die einen intensiv zitronigen Duft ausströmt und sich wunderbar zum Würzen von Fleisch eignet. Aber es ist auch einfach nur schön, den Duft im Garten zu genießen, so meinen wohl meine Katzen, denen der Geruch sehr behagt.

Oftmals ist Zitronenthymian wüchsiger als der normale wenn bespw. der Boden nicht optimal für Kräuter beschaffen ist, weil vielleicht zu lehmig, nass und nährstoffreich). Auch sind die Blätter sind vom Zitronenthymian größer.

Am besten gedeihen sie an (voll-)sonnigen Plätzen. Das Substrat sollte einen leicht basisch bis neutralen pH-Wert haben und sollte durchlässig und kiesig sein. Zitronen-Thymian eignet sich auch für Zimmerkultur, wobei er täglich mindestens 5 Stunden direkte Sonne benötigt. Die Pflanze wächst als niedriger Halbstrauch, wobei die Stängel eher niederliegen und verholzen. Übrigens ist der Zitronen-Thymian eine Kreuzung aus Feldthymian und Echten Thymian.

Zu ernten wird es wohl beim Thymian am einfachsten sein, den Stiel festzuhalten und mit zwei Fingern an ihm entlang zu fahren. Möglich ist auch die Ästchen abzuschneiden, zu trocknen und sie dann den Speisen beizufügen, Hölzchen raus und fertig.

Ein anderer Weg ist einfrieren: die abgeschnittenen Zweige in einer Tüte im Ganzen einfrieren. Dann die Tüte zwischen den Händen rubbeln. Die Blättchen fallen ab und bilden den Bodensatz in der Tüte, die Zweige liegen obenauf und können rausgenommen werden. Tüte wieder in den Tiefkühlschrank und fertig ist die Würzfreude.

Posted in Kräuter on August 22nd, 2010 | Comments Off
August
2010
22

Er steht seit rund 2 Jahren hier an meinem Hexenhaus, der Salbei, und dabei so ziemlich “untergegangen” aber still und heimlich hat er sich in den schlechtesten Wohnverhältnissen eingelebt.

Wer so standhaft ist, der verdient einen schöneren Platz, umgetopft und nunmehr doch viel besser behütet. Deshalb steht er nun in bester Kräuterumgebung an meinem Naturkratzbaum. Die Katzen haben mit ihm weniger “am Hut” mit diesem über das ganze Jahr grünen etwa 60 cm hohen Halbstrauch mit verholzenden Trieben. Er besitzt längliche, olivgrau bis grünlich gefärbte, dicht behaarte und netznervige Blätter. Ab April habe ich violette Blüten erhalten, es gibt aber ebenso weiße oder rosafarbene Blüten.

Ich will versuchen ihm einen sonnig warmen Standort und gut durchlässigen, kalk- und mineralreichen Boden mit nicht zu hohem Humusgehalt zu geben.

Ausgesät wird ab Mitte Mai ins Freiland an einen sonnig warmen Platz und vereinzelt die Jungpflanzen auf 30 - 40 cm Abstand. Ab März ist auch eine Vorkultur am Zimmerfenster möglich. Vermehrt werden kann durch Teilung, Absenker und Stecklinge. Salbei lässt sich wie bei mir über die Jahre auch gut im Topf kultivieren.

Die Pflanze sollte im Frühjahr zurückschnitten und im Winter mit Reisig o.ä. Materialien vor Frost geschützt werden.

Geerntet werden die jungen frischen Blätter von Mai bis November. Zum Trocknen sind die Pflanzen kurz vor der Blüte etwa 10 - 15 cm über dem Boden abzuschneiden.

Er ist sehr aromatisch und in der italienischen Küche sehr beliebt. Besonders zu empfehlen für Hackfleisch- oder Geflügelfüllungen, Suppen, Käse, Fisch, Fleisch und Leber. Wichtig ist dabei aber immer nur ganz vorsichtig den Salbei beizugeben um den Gerichten keinen unangenehmen Beigeschmack zu verpassen.

Posted in Kräuter on August 22nd, 2010 | Comments Off
August
2010
22

ist ein mehrjähriges Gewürzkraut, von dem ich gespannt bin, wie es am Naturkratzbaum gedeiht und was meine Katzen von ihm halten. Er ist eine dekorative Pflanze mit einem verzweigten Wurzelstock, aus dem später verholzende Ausläufer resultieren. An den 40 - 60 cm hohen vierkantigen, rötlich braunen Stängeln sitzen kleine eiförmige Blättchen, die fein behaart sind. Von Juli bis September ist der dichte Busch mit zahllosen rosa- purpurfarbenen Blüten besetzt.

Ich will versuchen dem Oregano einen sonnig warmen Standortzu geben mit durchlässigem, trockenen Boden, der eher leicht und mager sein sollte. Ich hoffe, dass bei diesen Wünschen ein großer Terracottatopf ebenso ankommt wie bei meinem Estragon.

Ab April wird in Schalen mit Anzuchterde das Saatgut eingepflanzt, ich selber habe eine Jungpflanze gekauft. Die Keimung dauert je nach Temperatur 2 - 4 Wochen. Jungpflanzen dürfen nicht vor Mai an einen sonnigen Platz im Freiland. Da die Pflanze sich rasch ausbreitet sind 1 -2 vorkultivierte Jungpflanzen ausreichend. Auch eine Vermehrung durch Stecklinge und Wurzelausläufer ist möglich.

Nach dem Winter 2009/2010 benötigen die Pflänzchen bei mir mit Sicherheit einen leichten Winterschutz - bei mir durch Kaffeesäcke aus Jute oder aber Verpackung mit Luftpolsterfolie.
Im Frühjahr werden die Triebe (wenn sie durch den Winter gekommen sein sollten) bis dicht über dem Boden zurückgeschnitten.

Ernte
Geerntet werden die frischen Blätter und jungen Triebspitzen vom späten Frühjahr bis zum Herbst. Die Würzkraft ist während der Blüte am intensivsten, daher sind auch in dieser Zeit Sträuße zum Trocknen zu schneiden.

Eingesetzt wird es sehr gerne und häufig in italienischen Gerichten aller Art, sowie für Tomatengerichte, Schweine- und Lammfleisch, Saucen, Suppen, Eintopfgerichte, Aufläufe und Nudelsaucen.

Posted in Kräuter on August 22nd, 2010 | Comments Off
August
2010
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In diesem Jahr, 2010, mit einem sehr heißen Juli sind zum ersten Mal “stabile” Pfläzchen aus den Zitronengrassamen gekommen, die nunmehr den dritten Monat sich der Sonne entgegenstrecken. Die Versuche der letzten Jahre haben keinen langfristigen Erfolg gebracht.

Zitronengras lässt sich im Topf anbauen. Dafür eine frische Pflanze in ein Wasserglas stellen und warten, bis sich Wurzeln entwickeln. In sandigen Boden setzen und darauf achten, dass die Pflanze ausreichend Sonne, Wärme und Feuchtigkeit bekommt. Mein Zitronengras sitzt in normaler Erde und ich hoffe, es funktioniert langfristig.

Viele Gräser gibt es schon im Katzenasyl, aber noch kein Zitronengras. Zeit also, einen Versuch zu starten um aus Samen Zitronengras zu ziehen.

Es soll einen feinen Zitronengeschmack besitzen und als Würze für Salate und Getränke eingesetzt wird, auch genannt: Cymbopogon flexuosus.

Es sei ein leicht zu kultivierendes Gras mit hervorragendem Zitronengeschmack. Kleingeschnitten ist das Gras eine interessante Würze für viele Salate und Getränke, wenn Zitronenaroma erwünscht ist. Zur Gewinnung von Zitronenöl wird Zitronengras seit ca. 100 Jahren in Ostindien kultiviert.

Pflege:
Es wächst auf nahezu allen Böden und ist wärmeliebend, bei frostfreier Überwinterung ausdauernd. Bevorzugt sonnige Standorte. Sparsam, aber gleichmässig mit Wasser und Nährstoffen versorgen. Hinweis: Zitronengrassamen keimen naturgemäss nicht mehr als zu 50 %. Typische Keimfähigkeitsraten betragen 35 - 40 %.

Kurzkulturanleitung:

Aussaat:
Anfang Februar - Anfang August in keimfreie Aussaaterde in Kisten oder Töpfe

Reihenabstand:
30 cm, in der Reihe auf 15 cm verziehen

Saattiefe:
0,5 - 1 cm

Keimdauer:
5 - 14 Tage bei 20 - 25°C

Erntezeit:
Januar - Dezember

1,79 Euro pro Samenpäckchen

Diese, und viele weitere Samen, von denen ich hier noch berichten werde, habe ich bezogen vom Samenhaus. Das Samenhaus vertreibt SPERLI Samenmischungen für Garten oder Balkon. Nachdem ich in all’ den Jahren in diversen Supermärkten und Baumärkte die Samen gekauft haben, die dort “eben” vorrätig waren, so habe ich hier eine große Auswahl und Preise, die unter dem Supermarkt/Baumarkt-Niveau liegen.

Das Zitronengras ist an beiden Stellen gut angewachsen und wächst stark und stabil.

Posted in Gräser & Farme on August 6th, 2010 | Comments Off
August
2010
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Die am weitesten verbreitete Orchideenart könnte ja vielleicht auch für einen Anfänger wie für mich geeignet sein, deshalb zu meiner weißen Orchidee noch diese herrlich violett farbene.

Ich biete ihr - hoffentlich - einen hellen Standort ohne direkte Sonne. Die Blätter werde gelegentlich besprüht und der Topf ab und an in Wasser getaucht werden. Ansonsten bekommen sie einmal in der Woche ein Schnapsgläschen voll Wasser.

Diese Orchidee mit den schmetterlingsförmigen Blüten blüht mitunter monatelang. Wobei in glücklichen Fällen die Blütenstängel bis zu 30 Zentimeter lang werden können.

Posted in Orchideen on August 1st, 2010 | Comments Off