Mein kleiner Garten im großen Deutschland

Pflanzen, Blumen und vieles rund um den Hobbygarten

Oktober
2014
1

01. 10. Ludwin, Theresia, Remigius, Werner, Allowin, Giselbert
02. 10. Jakob
03. 10. Ewald, Ludgar, Niketius, Udo, Irmgard
04. 10. Franz, Aurea
05. 10. Flavia, Meinolf, Galla, Attila, Placido
06. 10. René, Adalbero, Bruno
07. 10. Gerold, Rosa, Georg, Justina
08. 10. Simeon, Gunther, Demetrius
09. 10. Dionysius, Sibylle, Günther, Abraham, Sara, Johannes, Sibylle, Arnuald
10. 10. Gereon, Viktor, Jakob, Tuto, Kassius, Florentius
11. 10. Bruno, Quirin, Brun, Edelburga, Jakob
12. 10. Maximilian, Edwin, Gottfried, Bernhard
13. 10. Theophil, Eduard, Andreas, Reginbald, Koloman, Sintbert, Aurelia, Lubentius, Gerald
14. 10. Kalixtus, Burkhard, Hildegund, Alan, Fortunata
15. 10. Teresa, Aurelia
16. 10. Gallus, Bertrand, Gerhard, Margareta, Hedwig, Gallus
17. 10. Ignatius, Anselm
18. 10. Lukas, Gwenn
19. 10. Isaak, Jean, Paul, Petrus
20. 10. Wendelin, Vitalis
21. 10. Clementine, Ursula
22. 10. Cordula, Corinna, Salome, Kordula, Ingobert, Blandina
23. 10. Jakobus, Johannes, Richmut, Oda, Severin, Ignatius
24. 10. Antonius, Albert
25. 10. Crispin, Krispin, Ludwig, Daria, Chrysanth
26. 10. Armand, Wigand, Amandus, Witta, Josephine
27. 10. Wolfhard
28. 10. Simon, Alfred, Judas
29. 10. Berengar, Narzissus, Margarete
30. 10. Dietger
31. 10. Wolfgang, Notburga, Quintin

Posted in zu den Namenstagen on Oktober 1st, 2014 | Kommentare deaktiviert
September
2014
29

Wundervolle Beeren zeigen sich nun in Hülle und Fülle. Zusammen mit den leuchtenden Farben des Herbstlaubes verschönen Sie Ihnen die notwendigen Arbeiten im Garten. Das Wetter kann bisweilen sonnig und warm sein, doch kann es in diesem Monat auch schon Nachtfrost geben.

Garten allgemein

Pflegen, aufräumen und säubern

Winterharte Pflanzen auf den Winter vorbereiten, indem Sie sie zurückschneiden und, wenn nötig, Winterschutz anbringen.

Markieren Sie mit Stöckchen (eventuell mit farbigem Draht daran, zur Erinnerung an die Farbe, die Sie dort haben möchten) die kahlen Stellen in Ihrem Beet.

Verblühte Blumen und überflüssiges Laub zurückschneiden und zum Kompostieren bringen.

Verblühte Sommerpflanzen (einjährige) entfernen.

Unkraut jäten.

Sammeln Sie abgefallenes Laub, um Ihre Pflanzen, Rosen und Sträucher damit zu schützen. Eine ca. 10 cm dicke Lage ist ausreichend, um den Wurzelballen zu schützen.

Steingartenpflanzen reagieren häufig empfindlicher auf Feuchtigkeit als auf Kälte. Decken Sie die empfindlichsten Sorten evtl. ab.

Befestigen Sie neue Ausläufer der Kletterrose. Klemmen Sie den Zweig nicht ab, indem Sie ihn hinter das Klettergerüst biegen, sondern binden Sie die jungen Zweige lose an die Vorderseite des Klettergerüstes.

Pflanzen

Laubabwerfende Sträucher, Rosen und Bäume jetzt pflanzen.

Winterharte Pflanzen, die zu groß geworden sind, eventuell ausgraben, schneiden und die jüngsten (äußeren) Triebe neu pflanzen.

Neu gekaufte, winterharte Pflanzen in die Blumenbeete pflanzen. Der Boden ist jetzt noch warm genug, um die Wurzeln ausreichend wurzeln zu lassen.

Blumenzwiebeln in die Beete und zum Beispiel in Töpfe pflanzen.

In großen Körben und Töpfen ist Etagenbepflanzung eine Empfehlung für monatelange Farbe. Hierfür werden die am spätesten blühenden Zwiebeln als erstes gepflanzt, mit einer Schicht Erde bedeckt, gefolgt von Zwiebeln aus einer früheren Blühperiode. Dies ist zu wiederholen, bis der Korb oder Topf voll ist.

Das Zierbeet auffüllen mit winterblühenden Pflanzen. Winterfarben bekommen Sie z.B. durch Pflanzung von Zierkohl, winterharten Stiefmütterchen und Beeren tragenden Sträuchern.

Grünbleibende Sträucher, Koniferen und Kletterpflanzen dürfen diesen Monat noch (um-) gepflanzt werden.

Bei größeren Sträuchern, Bäumen und Koniferen, die Sie in der nächsten Saison umpflanzen möchten, jetzt die Wurzeln rund herum abstechen. In die jetzt entstandene Rinne streuen Sie Torfmull.

Rasen

Harken Sie das Laub zusammen und verteilen Sie es zwischen die winterharten Pflanzen in den Beeten.

Für schnelleres Kompostieren und ein noch besseres Resultat streuen Sie immer wieder eine dünne Lage Blätter über den Rasen und gehen Sie mit dem Rasenmäher darüber. Das abgemähte Gras deponieren Sie zusammen mit dem Blatthäcksel im Kompostierer oder Sie verteilen es auf den Beeten.

Vor allem in dieser Zeit ist Ihr Rasen empfindlich gegen die Larven der Langbeinmücke. Diese fressen die Wurzeln an. Streuen Sie rechtzeitig ein Schnakenmittel, um großen Schaden zu verhindern.

Ihr Rasen kann auch unter verschiedenen Pilzkrankheiten leiden, z.B. unter dem Hexenring. Als erste Vorzeichen erkennt man Kreise von stark wachsendem Gras. Im Spätsommer und im Herbst erscheinen Ringe von Sporen tragenden Pilzen. Hexenringe kann man gut mit Moosvernichter bekämpfen. Das Eisensulfat, welches darin enthalten ist, tötet auch den Hexenring.

Sommerzwiebeln ausgraben

Sofern Sie es noch nicht getan haben, Gladiolen herausholen und die Knollen auf einem trockenen Platz trocknen.

Dahlien, Canna’s und Knollenbegonien können jetzt noch prächtig blühen. Nach dem ersten Nachtfrost ist es aber an der Zeit, auch diese herauszuholen. Schütteln Sie die Erde ab und entfernen Sie eventuell beschädigte Teile. Auf einem geschützten Platz trocknen lassen.

Sobald die Sommerzwiebeln und Knollen trocken sind, wickeln Sie diese in eine alte Zeitung und bewahren sie frostfrei auf.

Kübelpflanzen

Im Prinzip fallen alle Pflanzen in Töpfen, Containern und Kübeln unter den Begriff Kübelpflanzen. Auch Zimmerpflanzen, die Sie im Sommer nach draußen gestellt haben. Einige ausgewachsene Kübelpflanzen können mit etwas Extra-Schutz bis -12° C draußen bleiben.

Legen Sie hierfür den Topf mit einer Lage Noppenfolie aus (oder, weniger schön, packen Sie den Topf damit ein). Bringen Sie eine Lage Mulch oder Stroh rund um die Wurzeln an.

Eine zweite Möglichkeit ist, die Töpfe und Pflanzen mit Rohrmatten zu umwickeln.

Die dritte Möglichkeit für diese Pflanzengruppe ist, sie gut in die Erde einzugraben.

In Form geschnittener Buchsbaum und Liguster können ruhig draußen überwintern. Vergessen Sie nicht, ab und zu Wasser zu geben. Die Blätter geben immer noch Feuchtigkeit ab, besonders bei praller Wintersonne. Bei sehr strengem Frost können Sie die Sträucher vorübergehend ebenfalls mit Noppenfolie schützen.

Bringen Sie die echten (subtropischen) Kübelpflanzen, wie Oleander, Hibiskus und Zitrusbäumchen, in einen frostfreien Raum im Haus oder in ein frostfreies Gewächshaus.

Pelargonien (geranium), Fuchsien und Punica etwas zurückschneiden und auf einen trockenen, kühlen und hellen Platz stellen. Nur Wasser geben, um Austrocknung zu verhindern.

Gemüsegarten

Sie können nun schon mit dem Pflanzen von diversen Obstbäumen beginnen. Auch in einem kleinen Stadtgarten kommen z.B. Spalierbäume entlang einer Gartenmauer oder eines Zaunes gut zur Geltung und nehmen wenig Platz ein.

Niedrig bleibende Obstbäume wie eine “gerade Schnur” wachsen lassen. Hierfür pflanzen Sie schmale Obstsäulen mit einem langen Hauptast mit zahlreichen kurzen Seitentrieben (nicht länger als 30 cm). Wenn Sie verschiedene Obstsorten im Abstand von 50 cm pflanzen, erhalten Sie eine sehr schmackhafte und besondere Abtrennung.

An eine Südmauer können Sie sogar in gemäßigten Klimazonen Pfirsiche, Aprikosen und Weintrauben pflanzen.

Der Oktober ist sehr gut geeignet, um Kiwis anzupflanzen. Nach dem Pflanzen schneiden Sie die Pflanze kräftig zurück. Im Frühjahr werden sie mit kräftigen, jungen Trieben belohnt. Um Kiwis ernten zu können, müssen Sie normalerweise sowohl eine weibliche als auch eine männliche Pflanze nebeneinander pflanzen. Die Kiwisträucher, die wir anbieten, sind zweigeschlechtlich!

Es ist immer noch Erntezeit für Äpfel, Birnen und einige späte Pflaumen. Sammeln Sie Fallobst sofort auf, um Schimmelbildung und die dadurch verursachten Krankheiten zu verhindern. Bewahren Sie die Früchte auf einem etwas dunklen, kühlen Platz auf.

Frei gewordene Beete können umgegraben werden. Frischer und halbzersetzter organischer Mist kann am Ende dieses Monats ausgebracht werden.

Graben Sie Schnittlauch, Petersilie und andere frostempfindliche Kräuter aus, pflanzen Sie sie in einen Topf und stellen Sie diesen in die Küche. So haben Sie den ganzen Winter herrlich frische Kräuter zur Hand.

Teich

Befestigen Sie an der Oberfläche Ihres Teiches ein Netz, um abfallende Blätter aufzufangen. Gefällt Ihnen das nicht, müssen Sie fast täglich die abgefallenen Blätter mit einem Kescher abfischen.

Zeit für großes Saubermachen. Um Bodenübersäuerung während der Wintermonate zu verhindern und um Algenbildung im zeitigen Frühjahr zuvorzukommen, ist es wichtig, dass im Herbst eine Großreinigung im Teich stattfindet. Abgestorbene Pflanzenteile und Blätter müssen entfernt werden.

Ebenfalls ein Zuviel an Wasserpflanzen. Dies ist gutes Material für den Komposthaufen. Seien Sie vorsichtig, lassen Sie das Pflanzenmaterial, das Sie entnehmen, ein paar Stunden auf dem Rand des Teiches liegen. Viele Tierchen, die sehr wichtig für das Gleichgewicht im Teich sind, finden gerade zwischen dieser Art Pflanzen einen Unterschlupf. Wenn Sie das Laub einige Zeit liegen lassen, haben die Tierchen die Chance, in den Teich zurückzugleiten.

Achten Sie vor allen Dingen gut auf den Grund des Teiches. Wenn viel Bodensatz von halbzersetztem, organischen Material auf dem Grund liegt, müssen Sie diesen auch entfernen.

Mit einem harten Besen fegt man den Rand des Teiches sauber.

Der Herbst ist eine gute Zeit, um Pflanzen umzutopfen und zu dichte Pflanzenmassen auszudünnen. Alte Wasserpflanzen können Sie teilen und anschließend die besten Teile wieder einpflanzen.

Es ist zu empfehlen, Wasserlilien, die in Körben wachsen, mit einer neuen Lage Nährstoffsubstrat zu versorgen. Bringen Sie auch gleichzeitig über dem Boden des Teiches eine neue Lage Bodensubstrat ein.

Bei Einbruch des Winters ist ein richtiger Wasserhärtegrad wichtig. Sie müssen einen Wert von 10 bis 12 pH-Wert haben. Vor allem im Herbst ist das wichtig, denn dann haben wir es im Teich mit einer zunehmenden Menge von CO2 zu tun. Das kommt vor allem durch den abnehmenden Wuchs der Wasserpflanzen. Bei einem guten pH-Wert wird das überflüssige CO2 durch das Calcium gebunden.

Zuviel CO2 führt zu Sauerstoffmangel. Auf jeden Fall dann, wenn im Teich noch eine große Menge organischen Materials vorhanden ist, wird dieses durch bakteriellen Abbau freigesetzt. Mit Hilfe eines Belüftungssets sorgen die Luftbläschen nicht nur für Sauerstoff im Wasser, es erweist auch seine Dienste, wenn es friert. An der Stelle, wo die Luftbläschen aus dem Wasser steigen, wird kaum Eisbildung auftreten.

Viele Teichpflanzen, wie Muschelpflanzen (Pistia stratiotes) und Wasserhyazinthen müssen herein geholt werden. Sie können sie gut in einem Aquarium oder in einer geräumigen, mit Wasser gefüllten, Schale überwintern. Die Pflanzen benötigen auf jeden Fall ausreichendes Licht.

Im Haus

Nicht nur im Garten können Sie Zwiebeln pflanzen, auch die frühe Aufzucht im Haus ist eine schöne Beschäftigung.

Wenn schon im Dezember in Ihrem Haus Blumenzwiebeln blühen sollen, pflanzen Sie dann Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln so, dass ihre “Nasen” das gleiche Niveau haben wie die Erde im Topf oder in der Schale. Krokusse müssen einige Zentimeter unter dem Boden sein und Narzissen müssen mit ihrer Nase gut ein paar Zentimeter darüber sein.

Zwiebeln für einmaligen Gebrauch können sogar nur auf Wasser aufgezogen werden.

Stellen Sie die Töpfe oder Schalen auf einen dunklen und kühlen Platz (ca. 12° C). Nach ca. 8 Wochen werden die meisten Zwiebeln Triebe gebildet haben.

Posted in zum Gartenkalender on September 29th, 2014 | No Comments
September
2014
3

Juhu, im August 2014 die ersten reifen Früchte der Andenbeere, die auch noch super schmecken.


Im Juni 2014 kann ich Euch nun die Blüten und die entstehenden Früchte der Andenbeere aus “Eigenzucht” zeigen. Natürlich sind die Früchte noch nicht reif und ich hoffe auch, dass kein Hagel oder ähnliches reife Früchte verhindern wird. Im letzten Jahr gab es welche aber…. die Pflanze hatte ich jung im Juli bekommen und bis Oktober wurden die Früchte nicht komplett reif. Sie reiften im Haus nach, aber unter Sonne reifen ist anders.

In diesem Jahr wurde es anders weil ich diese Pflanze bereits ab Oktober 2013 vorgezogen hatte, sie konnte also viel früher als hätte ich sie jetzt gekauft die Blütenansätze bilden und dadurch Früchte entstehen lassen.

2014, im zweiten Jahr des Ursprungsstockes, gibt es die Originalpflanze nicht mehr – der zu heiße Mai hat sie geschafft, im wörtlichen Sinne. Die jedoch zuvor abgeschnittenen Ausläufer sind alle!!! angewachsen. Die Pflanze, die, die älteste ist hat bereits Fruchtansätze, jetzt im Juni 2014.

Wohl mehrjährig, nicht aber winterhart ist diese stark wachsende Pflanze die von einem halben bis zu zwei Metern hoch werden kann. Sie besitzt eiförmig-zugespitzten Blätter und weich behaarte Stengel. Die ursprüngliche Heimat der Andenbeeren sind die Anden Perus und Chiles. Von dort brachte man die Pflanze Anfang des 19. Jahrhunderts nach Südafrika und später nach Australien. Heute werden die leckeren Beeren nicht nur dort, sondern auch in den USA, Neuseeland, Indien und Südfrankreich angebaut.

Boden und Standort

Andenbeeren sind wärmebedürftige Pflanzen. Geben Sie ihnen einen geschützten und vollsonnigen Standort mit lockerem Boden, der sich schnell erwärmt. In Gebieten mit frühen Herbstfrösten ist der Anbau nicht empfehlenswert, hier kommen die Früchte kaum zur Reife. Am besten gedeihen Andenbeeren im Weinbauklima. Eine Vielzahl von Anbauversuchen hat zudem ergeben, dass sich die Andenbeeren nicht gut für die Kultur im Gewächshaus eignen. Zwar kann hier früher geerntet werden, aber die Pflanzen bringen mehr Blattmasse und weniger Früchte als im Freiland hervor. Zudem schmecken die Früchte weniger süß und aromatisch.

Hülle der unreifen Frucht. Die Kapstachelbeere (Physalis peruviana), nach dem botanischen Gattungsnamen oft verkürzt Physalis, aber auch Andenbeerrgamentartigen Lampionhüllen steckenden orangegelben Früchte schmecken süß-säuerlich, ihr Aroma erinnert etwas an Stachelbeeren. Deshalb und wegen des Anbaus in Südafrika trägt die Andenbeere auch den Namen Kapstachelbeere. Die mit der Tomate verwandte Pflanze lässt sich genauso leicht wie diese im Garten kultivieren.

Posted in Palmen und Exoten on September 3rd, 2014 | No Comments
August
2014
30

Eine bereits im ersten Jahr blühende Staudensorte. Eine riesige Farbvielfalt in Gold ? aber auch in Scharlach, Orange, Rosarot, CrĂ©me, Purpur und in Gelb kann gegeben sein.

Sie kann dort überleben, wo Stauden winterhart sind. Geeignet für 15 cm-Töpfe geeignet oder im Gartenbeet an einem sonnigen Platz. Ausgezeichnet geeignet für die Verwendung im Landschaftsbau.

Bei mir kam sie im August 2014 an einen halbschattigen Platz, sonnige Plätze gibt es bei mir leider nicht mehr, da der Vermieter zu viele Bäume rund um das Grundstück angepflanzt hat. Sie wurden gut gewässert und mit einer Schicht Rindenmulch bedeckt.

Diese buschigen, verzweigt wachsenden Zierpflanze besitzen dunkelgrüne Blätter. Sie blühen im ersten Jahr sitzen von Juli bis September mit farbenfrohen Blüten auf straffen Stielen und verwandeln hoffentlich auch meinen Garten in eine blühende Oase. Die Farbvarianten des blühwilligen ‘Cheyenne Spirit’ reichen von funkelndem Scharlach, schillerndem Rot, intensivem Purpur. Die kräftigen Farben der festen, großen Blüten stehen im Kontrast zu den großen, braunen Kegeln dieses Scheinsonnenhuts.

Echinacea purpurea ‘Cheyenne Spirit’ ist eine sonnenliebende Zierpflanze, die aber auch im Halbschatten gedeiht. Durch seinen geringen Wasserbedarf ist dieser Scheinsonnenhut eine pflegeleichte Pflanze. Entfernt man regelmäßig die verblühten Blüten, um ‘Cheyenne Spirit’ beim Weiterblühen zu unterstützen, ansonsten wünscht sich die voll frostharte Gartenpflanze einen durchlässigen, nährstoffreichen und sandig-humosen Boden. In Gruppen oder auch Kolonien kann man den Scheinsonnenhut ‘Cheyenne Spirit’ für prächtige, farbenfrohe Beete und flächige Bepflanzungen einsetzen. Aber auch als Solitärpflanze ist diese hübsche Staude zum Beispiel im Kübel gut geeignet, da sie allein eine tolle Farbpalette bietet.

Diverse Echinacea-Pflanzen zum Kauf.

Posted in Allgemein on August 30th, 2014 | Kommentare deaktiviert
August
2014
30

Der Sommer ist noch nicht vorbei und es gibt noch so viel zu genießen. Das erste taubehangene Spinnennetz, farbige Beeren und Schmetterlinge, der einzigartige, herbstliche Lichtfall und der Garten steht wahrscheinlich noch in voller Blüte. Doch gibt es noch die nötigen Aufgaben, die Ihre Aufmerksamkeit verlangen.

Garten allgemein
Hohe und blühende Gartenpflanzen wenn nötig aufbinden und übermäßige Saatbildung entfernen.
Saat ernten für das nächste Jahr. Die Saat an trockener und dunkler Stelle gut trocknen lassen und danach drinnen aufbewahren in Papiertüten.
Winterharte Pflanzen auf Ungeziefer kontrollieren.
Verblühte Blüten und überflüssige Blätter zurückschneiden und zum Komposthaufen bringen.
Verwelkte Sommerpflanzen beseitigen.
Markieren Sie mit Stöckern (eventuell mit farbigem Draht dazwischen gespannt, zur Erinnerung an die Farbe, die Sie dort haben möchten) die kahlen Stellen in Ihren Beeten.
Unkraut jäten.
Das Zierbeet nach Wunsch auffüllen mit winterblühenden Pflanzen.

Frühjahrsblühende Zwiebeln jetzt auswählen und neue Pläne machen.

Möchten Sie sich neue Rosen anschaffen, dann schauen Sie sich jetzt um, im Nachbars Garten oder bei speziellen Mustergärten. Die Rosen sind jetzt am schönsten, also eine gute Gelegenheit, Ideen zu sammeln und eine Wahl zu treffen.

Binden Sie neue Ausläufer der Kletterrose jetzt fest. Klemmen Sie den Zweig nicht ab, indem Sie ihn hinter das Klettergerüst biegen, sondern binden Sie den jungen Zweig lose an die Vorderseite des Klettergerüstes.

Pflanzen
Laubabwerfende Sträucher, Rosen und Bäume jetzt pflanzen.
Winterharte Pflanzen eventuell ausgraben, teilen und die jüngsten (äußeren) Teile erneut pflanzen.
Neu gekaufte Stauden in die Blumenbeete pflanzen. Der Boden ist jetzt noch warm, wodurch schnell neue Wurzeln gebildet werden. So sind die Pflanzen gut angewurzelt bevor der Winter einfällt.

Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen einpflanzen, den Ballen erst in einen Eimer Wasser, bis er gesättigt ist. Achtung: Nie in einen zu nassen Boden einpflanzen.

Frühjahrsblühende Blumenzwiebeln pflanzen. Neben der allgemein bekannten Pflanzart im Verband (auf regelmäßigen Abstand von einander), wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen von alters her gepflanzt werden, können Sie die Zwiebeln auch auf eine natürliche Art pflanzen. Streuen Sie die Zwiebeln aus der lockeren Hand und pflanzen Sie sie wo sie gelandet sind.
Winterfarbe anbringen. Durch das Pflanzen von zum Beispiel Zierkohl, winterharten Stiefmütterchen und beerentragenden Sträuchern geben Sie Ihrem Garten auch im Winter mehr Farbe.
Grünbleibende Sträucher, Koniferen und Kletterpflanzen dürfen diesen Monat verpflanzt werden.
Bei größeren Sträuchern, Bäumen und Koniferen, die Sie nächste Saison verpflanzen möchten, jetzt die Wurzeln rund um abstechen. In die jetzt entstandene Rinne streuen Sie Torfmull.

Beschneiden
Verblühte Hortensien können Sie stehen lassen für eine schöne Wintersilhuette, aber sie können auch gepflückt und im Haus getrocknet werden.
Hecken wie Liguster, Buche oder Koniferen bekommen diesen Monat einen guten Schnitt. Schneiden Sie die Hecke konisch verlaufend. Also oben schmaler als unten.
Schneiden Sie verblühte Blüten von Dahlien, Begonien und Cannas regelmäßig ab. Dies stimuliert das Weiterblühen.

Haben Sie Schnittformen wie Buxus, Liguster oder Efeu noch nicht geschnitten, dann geht das jetzt noch. Abgeschnittene Buxuszweige können Sie auch ziehen.

Sommerblühende Heide darf jetzt zurückgeschnitten werden

Sommerzwiebeln ausgraben
Dahlien, Cannas und Knollenbegonien können jetzt noch prächtig blühen. Nach dem ersten Nachtfrost ist es jedoch Zeit, auch diese auszugraben. Schütteln Sie die Erde ab und entfernen Sie eventuell beschädigte Teile. An einem geschützten Platz trocknen lassen.
Sobald die Sommerzwiebeln und Knollen trocken sind, diese in eine alte Zeitung wickeln und frostfrei bewahren. Echte Begonienliebhaber bewahren die getrockneten Knollen mit der hohlen Seite nach oben in Kisten mit trockenem Torfmull.

Rasen
Der Spätsommer ist die Zeit, um Ihren Rasen gründlich zu pflegen oder einen neuen Rasen anzulegen.
Entfernen Sie hässliche Stücke, indem Sie die Sode großzügig ausstechen, diese Stelle können Sie neu einsäen.

Das Gras wöchentlich mähen und bei langer Trockenheit regelmäßig gut sprengen.
Harken Sie die abgefallenen Blätter zusammen und verteilen Sie sie zwischen den Stauden im Beet.
Für schnelleres Kompostieren und ein noch besseres Resultat streuen Sie immer wieder eine dünne Lage Blätter über den Rasen und gehen Sie mit dem Rasenmäher darüber. Das abgemähte Gras, zusammen mit dem Blatthäcksel, deponieren Sie auf dem Komposthaufen oder verteilen Sie im Beet.
Geben Sie vor dem Winter ein letztes Mal Dünger für einen möglichst grünen Grasteppich im Winter.
Moosbildung können Sie jetzt auch gut anpacken. Mit einem Vertikutierer lösen Sie das Moos, auch können Sie Eisensulfat streuen. Danach können Sie erneut einsäen. Für Stellen, wo das Moos ständig wiederkommt, kaufen Sie am besten spezielle Grassaat für den Schatten.

Kübelpflanzen
Im Prinzip fallen alle Pflanzen in Töpfen, Containern und Kübeln unter den Begriff Kübelpflanzen. Auch Zimmerpflanzen, die Sie den Sommer über nach draußen gestellt haben. Vorausgesetzt, dass der Nachtfrost nicht zu früh einsetzt, können Sie die Töpfe ruhig draußen stehen lassen.
Geben Sie regelmäßig Wasser und, solange die Pflanzen blühen, wöchentlich Dünger.
Vergessen Sie beim Wasser geben Ihre ‘Hanging Baskets’ nicht. Diese trocknen noch schneller aus! Wenn keine blühenden Pflanzen aus den Seiten des ‘basket’ wachsen, können Sie dem ‘basket’ jeden zweiten Tag ein Tauchbad in einem großen Eimer oder Kunststoffkübel geben.
Dadurch, dass die Körbe hängen, ist die Verdampfung groß und müssen sie auch bei schlechtem Wetter mindestens ein Mal pro Tag gut gegossen oder getaucht werden.

Verwenden Sie, wenn möglich, Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne aufgewärmt ist. Ihre Pflanzen erschrecken sich vom eiskalten Leitungswasser.

Gemüsegarten
Graben Sie Schnittlauch, Peterselie und andere frostempfindliche Kräuter aus und setzen Sie sie in einen Topf in die Küche. So haben Sie den ganzen Winter herrliche, frische Kräuter in Reichweite.

Dies ist eine gute Zeit, um Kiwis zu pflanzen. Nach dem Pflanzen schneiden Sie die Pflanze ordentlich zurück. Im Frühjahr werden Sie mit kräftigen jungen Trieben belohnt. Um Kiwis zu ernten, müssen Sie normalerweise eine weibliche und eine männliche Pflanze nebeneinander setzen. Wir haben jedoch zweigeschlechtige Pflanzen in unserem Sortiment.

Sind die Kiwis am Ende dieses Monats noch nicht reif, holen Sie sie dann ins Haus und lassen Sie sie dort nachreifen.
Sind die Tomaten und Kürbisse Ende September noch nicht reif, holen Sie sie dann ins Haus um nachzureifen.

Birnen sind reif, wenn Sie den Stiel drehen können und er loslässt. Heben Sie Fallobst so schnell wie möglich auf, es verhindert Schimmelkrankheiten.

Es ist immer noch Erntezeit für Äpfel und manche späte Pflaumen. Heben Sie gefallenes Obst sofort auf, um Beschimmeln und die dadurch verursachten Krankheiten zu verhindern. Haben Sie an einem warmen Tag geerntet, lassen Sie das Obst dann erst eine Nacht abkühlen, bevor Sie es endgültig lagern. Bewahren Sie das makellose Obst an einem etwas dunklen, kühlen Ort auf.

Frei gewordene Beete können jetzt umgegraben werden. Frischer und halb zersetzter organischer Dünger kann am Ende dieses Monats angebracht werden.

Sie können jetzt schon mit dem Pflanzen von diversen Obstbäumen beginnen. Auch in einem kleinen Stadtgarten kommen zum Beispiel Spalierbäume an einer Garten- oder Schutzwand entlang gut zur Geltung und sie brauchen wenig Platz.

Niedrig bleibende Obstbäume wie eine ‘Schnur’ wachsen lassen. Hierfür züchten Sie schmale Obstsäulen, mit einem langen Hauptzweig mit zahlreichen kurzen Seitenzweigen daran (nicht länger als 30 cm). Indem Sie verschiedene Obstsorten 50 cm voneinander entfernt pflanzen, bekommen Sie eine sehr geschmackvolle und besondere Hofabtrennung.

An einer Südmauer können Sie sogar in den gemäßigten Klimazonen Pfirsiche, Aprikosen und Trauben pflanzen.
Nach der letzten Ernte der Himbeeren schneiden Sie die abgetragenen Fruchtstängel ganz bis zum Boden ab. Dies gibt den neuen Bodentrieben mehr Möglichkeiten, sich zu entwickeln.

Ab Mitte September können auch Brombeeren gepflückt werden.

Nehmen Sie soviel wie möglich Blätter rund um Ihre Weintrauben weg, durch die volle Sonne werden die Trauben voller und schmackhafter werden.

Trauben für sofortigen Verzehr können Sie jetzt pflücken. Warten Sie hiermit nicht zu lange. Früchte, die zu dicht aufeinander sitzen, werden schneller faul. Mit Hilfe einer spitzen Schere schneiden Sie überflüssige oder kranke Beeren ab.

Teich
Dieser Monat ist sehr geeignet für das Anlegen eines neuen Teiches. Durch das abnehmende Tageslicht wird das Algenwachstum um einiges weniger sein. Während die Sonne aber noch warm genug ist, um neue Pflanzen wachsen zu lassen.

Denken Sie beim Bepflanzen eines neuen Teiches nicht nur an die Uferbepflanzung und Wasserlilien, sondern auch an ausreichend Sauerstoff produzierende Pflanzen.

Befestigen Sie ein Netz über Ihrem Teich, um abgefallene Blätter aufzufangen. Wenn Sie ein Netz nicht so schön finden, dann ist es wichtig, um nahezu täglich abgefallenes Laub mit einem Kescher abzuschöpfen.
Entfernen Sie hässliche Blätter der Wasserlilie vorsichtig. Lassen Sie ein kleines Stück beim Stängel sitzen, dies verhindert, dass Wasser in die hohlen Stängel läuft, wodurch die Pflanze faulen kann.

Es ist auch empfehlenswert, Wasserlilien, die in Körben wachsen, eine neue Lage Nährstoffsubstrat zu geben. Bringen Sie auch gleich auf den Boden des Teiches eine neue Lage Bodensubstrat an.

Im Haus
Blumen aus eigenem Garten bleiben in einem Bukett länger schön wenn Sie sie auf die richtige Art ins Wasser stellen. Eine Rose schräg abschneiden. Die Stiele von Astilbe und Dahlia kurz in warmes Wasser tauchen. Die Wolfsmilch (Euphorbia) blüht länger, wenn die Schnittflächen der Stiele kurz in kochendes Wasser gehalten werden.

Schnittblumen pflücken Sie am besten morgens früh. Stellen Sie die Blumen nach dem Pflücken erst in einen Eimer, zur Not in eine Zeitung gewickelt.
Dahlien und roter Sonnenhut müssen jedoch ganz offen sein bevor Sie sie pflücken.

Stellen Sie ein Blumenbukett nie nah an eine Schüssel mit reifendem Obst, das freigesetzte Äthyleengas verursacht Knospenabfallen und Verwelken.
Nicht nur im Garten können Sie mit Zwiebeln an die Arbeit, auch die Anzucht im Haus für frühzeitige Blüte Haus ist eine schöne Beschäftigung.
Wenn Sie schon im Dezember Blumenzwiebeln im Haus in Blüte haben wollen, pflanzen Sie Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln dann so, dass sie mit ihrer Spitze auf gleiche Höhe wie die Erdoberfläche in Topf oder Schale kommen. Krokusse müssen ein paar Zentimeter unter die Erde und Narzissen mit ihrer Spitze ein paar Zentimeter darüber.

Stellen Sie die Töpfe oder Schalen an einen dunklen und kühlen Ort (um die 12° C.). Nach durchschnittlich acht Wochen werden die meisten Zwiebeln Triebe gebildet haben.

Garten allgemein
Hohe und blühende Gartenpflanzen wenn nötig aufbinden und übermäßige Saatbildung entfernen.
Saat ernten für das nächste Jahr. Die Saat an trockener und dunkler Stelle gut trocknen lassen und danach drinnen aufbewahren in Papiertüten.
Winterharte Pflanzen auf Ungeziefer kontrollieren.
Verblühte Blüten und überflüssige Blätter zurückschneiden und zum Komposthaufen bringen.
Verwelkte Sommerpflanzen beseitigen.
Markieren Sie mit Stöckern (eventuell mit farbigem Draht dazwischen gespannt, zur Erinnerung an die Farbe, die Sie dort haben möchten) die kahlen Stellen in Ihren Beeten.
Unkraut jäten.
Das Zierbeet nach Wunsch auffüllen mit winterblühenden Pflanzen.

Frühjahrsblühende Zwiebeln jetzt auswählen und neue Pläne machen.
Möchten Sie sich neue Rosen anschaffen, dann schauen Sie sich jetzt um, im Nachbars Garten oder bei speziellen Mustergärten. Die Rosen sind jetzt am schönsten, also eine gute Gelegenheit, Ideen zu sammeln und eine Wahl zu treffen.

Binden Sie neue Ausläufer der Kletterrose jetzt fest. Klemmen Sie den Zweig nicht ab, indem Sie ihn hinter das Klettergerüst biegen, sondern binden Sie den jungen Zweig lose an die Vorderseite des Klettergerüstes.

Pflanzen
Laubabwerfende Sträucher, Rosen und Bäume jetzt pflanzen.
Winterharte Pflanzen eventuell ausgraben, teilen und die jüngsten (äußeren) Teile erneut pflanzen.
Neu gekaufte Stauden in die Blumenbeete pflanzen. Der Boden ist jetzt noch warm, wodurch schnell neue Wurzeln gebildet werden. So sind die Pflanzen gut angewurzelt bevor der Winter einfällt.

Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen einpflanzen, den Ballen erst in einen Eimer Wasser, bis er gesättigt ist. Achtung: Nie in einen zu nassen Boden einpflanzen.

Frühjahrsblühende Blumenzwiebeln pflanzen. Neben der allgemein bekannten Pflanzart im Verband (auf regelmäßigen Abstand von einander), wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen von alters her gepflanzt werden, können Sie die Zwiebeln auch auf eine natürliche Art pflanzen. Streuen Sie die Zwiebeln aus der lockeren Hand und pflanzen Sie sie wo sie gelandet sind.

Winterfarbe anbringen. Durch das Pflanzen von zum Beispiel Zierkohl, winterharten Stiefmütterchen und beerentragenden Sträuchern geben Sie Ihrem Garten auch im Winter mehr Farbe.

Grünbleibende Sträucher, Koniferen und Kletterpflanzen dürfen diesen Monat verpflanzt werden.Bei größeren Sträuchern, Bäumen und Koniferen, die Sie nächste Saison verpflanzen möchten, jetzt die Wurzeln rund um abstechen. In die jetzt entstandene Rinne streuen Sie Torfmull.

Beschneiden
Verblühte Hortensien können Sie stehen lassen für eine schöne Wintersilhuette, aber sie können auch gepflückt und im Haus getrocknet werden.
Hecken wie Liguster, Buche oder Koniferen bekommen diesen Monat einen guten Schnitt. Schneiden Sie die Hecke konisch verlaufend. Also oben schmaler als unten.
Schneiden Sie verblühte Blüten von Dahlien, Begonien und Cannas regelmäßig ab. Dies stimuliert das Weiterblühen.

Haben Sie Schnittformen wie Buxus, Liguster oder Efeu noch nicht geschnitten, dann geht das jetzt noch. Abgeschnittene Buxuszweige können Sie auch ziehen.
Sommerblühende Heide darf jetzt zurückgeschnitten werden.
Sommerzwiebeln ausgraben

Dahlien, Cannas und Knollenbegonien können jetzt noch prächtig blühen. Nach dem ersten Nachtfrost ist es jedoch Zeit, auch diese auszugraben. Schütteln Sie die Erde ab und entfernen Sie eventuell beschädigte Teile. An einem geschützten Platz trocknen lassen.

Sobald die Sommerzwiebeln und Knollen trocken sind, diese in eine alte Zeitung wickeln und frostfrei bewahren. Echte Begonienliebhaber bewahren die getrockneten Knollen mit der hohlen Seite nach oben in Kisten mit trockenem Torfmull.

Rasen
Der Spätsommer ist die Zeit, um Ihren Rasen gründlich zu pflegen oder einen neuen Rasen anzulegen.
Entfernen Sie hässliche Stücke, indem Sie die Sode großzügig ausstechen, diese Stelle können Sie neu einsäen.
Das Gras wöchentlich mähen und bei langer Trockenheit regelmäßig gut sprengen.
Harken Sie die abgefallenen Blätter zusammen und verteilen Sie sie zwischen den Stauden im Beet.

Für schnelleres Kompostieren und ein noch besseres Resultat streuen Sie immer wieder eine dünne Lage Blätter über den Rasen und gehen Sie mit dem Rasenmäher darüber. Das abgemähte Gras, zusammen mit dem Blatthäcksel, deponieren Sie auf dem Komposthaufen oder verteilen Sie im Beet.

Geben Sie vor dem Winter ein letztes Mal Dünger für einen möglichst grünen Grasteppich im Winter.Moosbildung können Sie jetzt auch gut anpacken. Mit einem Vertikutierer lösen Sie das Moos, auch können Sie Eisensulfat streuen. Danach können Sie erneut einsäen. Für Stellen, wo das Moos ständig wiederkommt, kaufen Sie am besten spezielle Grassaat für den Schatten.

Kübelpflanzen
Im Prinzip fallen alle Pflanzen in Töpfen, Containern und Kübeln unter den Begriff Kübelpflanzen. Auch Zimmerpflanzen, die Sie den Sommer über nach draußen gestellt haben. Vorausgesetzt, dass der Nachtfrost nicht zu früh einsetzt, können Sie die Töpfe ruhig draußen stehen lassen.
Geben Sie regelmäßig Wasser und, solange die Pflanzen blühen, wöchentlich Dünger.

Vergessen Sie beim Wasser geben Ihre ‘Hanging Baskets’ nicht. Diese trocknen noch schneller aus! Wenn keine blühenden Pflanzen aus den Seiten des ‘basket’ wachsen, können Sie dem ‘basket’ jeden zweiten Tag ein Tauchbad in einem großen Eimer oder Kunststoffkübel geben.

Dadurch, dass die Körbe hängen, ist die Verdampfung groß und müssen sie auch bei schlechtem Wetter mindestens ein Mal pro Tag gut gegossen oder getaucht werden.
Verwenden Sie, wenn möglich, Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne aufgewärmt ist. Ihre Pflanzen erschrecken sich vom eiskalten Leitungswasser.

Gemüsegarten
Graben Sie Schnittlauch, Peterselie und andere frostempfindliche Kräuter aus und setzen Sie sie in einen Topf in die Küche. So haben Sie den ganzen Winter herrliche, frische Kräuter in Reichweite.
Dies ist eine gute Zeit, um Kiwis zu pflanzen. Nach dem Pflanzen schneiden Sie die Pflanze ordentlich zurück. Im Frühjahr werden Sie mit kräftigen jungen Trieben belohnt. Um Kiwis zu ernten, müssen Sie normalerweise eine weibliche und eine männliche Pflanze nebeneinander setzen. Wir haben jedoch zweigeschlechtige Pflanzen in unserem Sortiment.
Sind die Kiwis am Ende dieses Monats noch nicht reif, holen Sie sie dann ins Haus und lassen Sie sie dort nachreifen.

Sind die Tomaten und Kürbisse Ende September noch nicht reif, holen Sie sie dann ins Haus um nachzureifen.
Birnen sind reif, wenn Sie den Stiel drehen können und er loslässt. Heben Sie Fallobst so schnell wie möglich auf, es verhindert Schimmelkrankheiten.

Es ist immer noch Erntezeit für Äpfel und manche späte Pflaumen. Heben Sie gefallenes Obst sofort auf, um Beschimmeln und die dadurch verursachten Krankheiten zu verhindern. Haben Sie an einem warmen Tag geerntet, lassen Sie das Obst dann erst eine Nacht abkühlen, bevor Sie es endgültig lagern. Bewahren Sie das makellose Obst an einem etwas dunklen, kühlen Ort auf.
Frei gewordene Beete können jetzt umgegraben werden. Frischer und halb zersetzter organischer Dünger kann am Ende dieses Monats angebracht werden.

Sie können jetzt schon mit dem Pflanzen von diversen Obstbäumen beginnen. Auch in einem kleinen Stadtgarten kommen zum Beispiel Spalierbäume an einer Garten- oder Schutzwand entlang gut zur Geltung und sie brauchen wenig Platz.

Niedrig bleibende Obstbäume wie eine ‘Schnur’ wachsen lassen. Hierfür züchten Sie schmale Obstsäulen, mit einem langen Hauptzweig mit zahlreichen kurzen Seitenzweigen daran (nicht länger als 30 cm). Indem Sie verschiedene Obstsorten 50 cm voneinander entfernt pflanzen, bekommen Sie eine sehr geschmackvolle und besondere Hofabtrennung.

An einer Südmauer können Sie sogar in den gemäßigten Klimazonen Pfirsiche, Aprikosen und Trauben pflanzen.
Nach der letzten Ernte der Himbeeren schneiden Sie die abgetragenen Fruchtstängel ganz bis zum Boden ab. Dies gibt den neuen Bodentrieben mehr Möglichkeiten, sich zu entwickeln.

Ab Mitte September können auch Brombeeren gepflückt werden.

Nehmen Sie soviel wie möglich Blätter rund um Ihre Weintrauben weg, durch die volle Sonne werden die Trauben voller und schmackhafter werden.

Trauben für sofortigen Verzehr können Sie jetzt pflücken. Warten Sie hiermit nicht zu lange. Früchte, die zu dicht aufeinander sitzen, werden schneller faul. Mit Hilfe einer spitzen Schere schneiden Sie überflüssige oder kranke Beeren ab.

Teich
Dieser Monat ist sehr geeignet für das Anlegen eines neuen Teiches. Durch das abnehmende Tageslicht wird das Algenwachstum um einiges weniger sein. Während die Sonne aber noch warm genug ist, um neue Pflanzen wachsen zu lassen.

Denken Sie beim Bepflanzen eines neuen Teiches nicht nur an die Uferbepflanzung und Wasserlilien, sondern auch an ausreichend Sauerstoff produzierende Pflanzen.

Befestigen Sie ein Netz über Ihrem Teich, um abgefallene Blätter aufzufangen. Wenn Sie ein Netz nicht so schön finden, dann ist es wichtig, um nahezu täglich abgefallenes Laub mit einem Kescher abzuschöpfen.
Entfernen Sie hässliche Blätter der Wasserlilie vorsichtig. Lassen Sie ein kleines Stück beim Stängel sitzen, dies verhindert, dass Wasser in die hohlen Stängel läuft, wodurch die Pflanze faulen kann.

Es ist auch empfehlenswert, Wasserlilien, die in Körben wachsen, eine neue Lage Nährstoffsubstrat zu geben. Bringen Sie auch gleich auf den Boden des Teiches eine neue Lage Bodensubstrat an.

Im Haus
Blumen aus eigenem Garten bleiben in einem Bukett länger schön wenn Sie sie auf die richtige Art ins Wasser stellen. Eine Rose schräg abschneiden. Die Stiele von Astilbe und Dahlia kurz in warmes Wasser tauchen. Die Wolfsmilch (Euphorbia) blüht länger, wenn die Schnittflächen der Stiele kurz in kochendes Wasser gehalten werden.

Schnittblumen pflücken Sie am besten morgens früh. Stellen Sie die Blumen nach dem Pflücken erst in einen Eimer, zur Not in eine Zeitung gewickelt.

Pfingstrosen und Lilien pflücken Sie am besten während sie noch in der Knospe stehen.
Dahlien und roter Sonnenhut müssen jedoch ganz offen sein bevor Sie sie pflücken.

Stellen Sie ein Blumenbukett nie nah an eine Schüssel mit reifendem Obst, das freigesetzte Äthyleengas verursacht Knospenabfallen und Verwelken.

Nicht nur im Garten können Sie mit Zwiebeln an die Arbeit, auch die Anzucht im Haus für frühzeitige Blüte Haus ist eine schöne Beschäftigung.

Wenn Sie schon im Dezember Blumenzwiebeln im Haus in Blüte haben wollen, pflanzen Sie Tulpen- und Hyazinthenzwiebeln dann so, dass sie mit ihrer Spitze auf gleiche Höhe wie die Erdoberfläche in Topf oder Schale kommen. Krokusse müssen ein paar Zentimeter unter die Erde und Narzissen mit ihrer Spitze ein paar Zentimeter darüber.
Stellen Sie die Töpfe oder Schalen an einen dunklen und kühlen Ort (um die 12° C.). Nach durchschnittlich acht Wochen werden die meisten Zwiebeln Triebe gebildet haben.
Von einem der größten Pflanzenshops stammen diese umfangreichen Tipps für Haus, Hof, Garten und Blumenpracht: Bakker-Holland.



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Posted in zum Gartenkalender on August 30th, 2014 | No Comments
August
2014
30

1. September
Noemi – Aegidius – Harald – Ruth – Alois – Verena

2. September
Ingrid – Emmerich

3. September
Degenhard – Gregor – Sophie

4. September
Iris – Irmgard – Rosemarie – Swidbert – Rosa – Sven – Antonius – Rosalia – Hermine – Ida

5. September
Maria Theres – Roswitha

6. September
Theobald – Gundolf – Magnus

7. September
Otto – Judith – Regina – Dietrich – Melchior – Dieter – Markus – Adula

8. September
Alan – Franz – Adrian – Korbinian – Hadrian – Maria –

9. September
Otmar – Orthold

10. September
Nikolaus – Theodard

11. September
Josef – Willibert – Aldemar – Maternus – Ludwig

12. September
Marianne – Marion – Rebekka – Maria – Nadine – Guido – Jessica

13. September
Johannes – Amatus – Notburg – Tobias

14. September
Dolores

15. September
Melitta – Josef – Roland – Ludmilla – Oranna

16. September
Hadwart – Kornelius – Julia – Cyprian – Edith – Cornelius

17. September
Hildegard – Ariane – Robert – Lambert

18. September
Richardis

19. September
Theodor – Wilhelmine – Igor – Bertold – Januarius
20. September
Eustachius – Henri

21. September
Jonas – Debora – Matthäus

22. September
Emmeram – Canditus – Gunthild – Moritz – Victor – Mauritius

23. September
Thekla – Lutwin – Linus – Gerhild – Rotrud – Basin

24. September
Virgil – Rupert – Mercedes – Hermann – Gislar – Gerhard

25. September
Petrus – Wigger – Firmin – Nikolaus

26. September
Kosmas – Kaspar – Damian – Eugenia

27. September
Dietrich – Thilo – Kjeld – Vinzenz Hiltrud

28. September
Dietmar – Thekla – Lioba – Wenzel

29. September
Gabriel – Michael – Raphael – Gabriele

30. September
Sophie – Theresia – Leopard – Viktor – Urs – Hieronymus

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Posted in zu den Namenstagen on August 30th, 2014 | Kommentare deaktiviert
August
2014
29

Zugegeben, bisher hatte ich nicht viel Glück mit den von mir so geliebten Echinacea Pflanzen. Dennoch will ich es noch eimal versuchen eine solche Pflanze hier zu beheimaten. Gespannt bin ich auch, wie die Cheyenne Spirit hier anwachsen wird.

Echinacea purpurea ‘Green Envy’ / Sonnehut wächst straff aufrecht und ist horstbildend (was bedeutet, dass die Pflanze Jahr für Jahr größer und voluminöser wird.

botanisch: Echinacea purpurea ‘Green Envy’
deutsch: Sonnehut
Herkunft:
Wuchs: bis zu 75 cm hoch, aufrecht
Blatt: dunkelgrün, eiförmig
Blüte: cremegrüne Blüten zur Mitte rosafarbend
Blütezeit: Juli – September
Boden: frischer, durchlässiger Boden
Standort: sonnig
Eigenschaften: Bienenweide

Dieser Sonnenhut kam auf dem Postweg nach einer Onlinebestellung von der Baumschule NewGarden. Souverän verpackt, alle Pflanzen in sehr gutem Zustand und in kleinen Verpackungschips eingebettet kamen sie bei mir an.

Ein paar Tage durften sie geschützt stehen, bevor sie nun in meinen Garten eingepflanzt wurden. Zum Schutz erhielten sie noch eine Mulchschicht oben auf.

Dieser Pflanze, die sich auch als Schnittblume eignet, sollte im Herbst ein Rückschnitt der Stängel gegönnt werden.

Diverse Echinacea-Pflanzen zum Kauf.

Posted in Blumen on August 29th, 2014 | Kommentare deaktiviert
August
2014
16

01. 08. Alfons Maria, Petrus, Ulrich, Abel
02. 08. Eusebius
03. 08. Nikodemus, Lydia, Benno
04. 08. Johannes, Rainer
05. 08. Dominika, Oswald, Stanislaus
06. 08. Gilbert, Hermann
07. 08. Kajetan, Afra, Juliana, Donatus, Sixtus
08. 08. Altmann, Dominikus, Cyriakus
09. 08. Edith
10. 08. Astrid, Lorenz, Laurentius
11. 08. Klara, Susanna, Donald, Nikolaus, Philomena, Tiburtius
12. 08. Radegund, Johannes, Karl
13. 08. Hippolyt, Gertrud, Gerold, Wigbert, Kassian, Ludolf, Markus
14. 08. Athanasia, Maximilian, Meinhard, Eberhard
15. 08. Mechthild, Assunta, Rupert, Johann Adam
16. 08. Rochus, Stephan, Theodor, Christian
17. 08. Benedikta, Hyazinth, Jutta
18. 08. Reinald, Helena, Claudia
19. 08. Sebald, Charitas, Johannes, Reginlind
20. 08. Ronald, Bernhard, Samuel, Oswin
21. 08. Pius, Maximilian, Pius, Balduin, Gratia
22. 08. Lätizia, Regina, Sigfrid
23. 08. Rosa, Richild
24. 08. Michaela, Bartholomäus, Karl
25. 08. Ludwig, Elvira, Josef, Patricia, Ebba, Christoph
26. 08. Miriam, Gregor
27. 08. Cäsar, Monika, Gebhard
28. 08. Augustinus, Elmar, Adelind
29. 08. Sabina, Theodora, Beatrix
30. 08. Heribert, Amadeus, Rebekka, Felix
31. 08. Raimund, Paulin, Wala

Posted in zu den Namenstagen on August 16th, 2014 | Kommentare deaktiviert
August
2014
15

In diesem Sommermonat ist der Garten immer wieder ein wahres Fest voller Farben und Düfte. Benutzen Sie den Garten oder den Balkon als zusätzliches “Wohnzimmer”, um die Sonne und schwüle Sommerabende voll zu genießen!
Sollte ein Tag einmal nicht so schön sein, dann beschäftigen Sie sich mit ein paar leichten Arbeiten, damit Ihr Garten oder Balkon länger schön und üppiger ausschaut.

Garten allgemein
Regelmäßiges Wässern oder Sprengen ist in diesem warmen Monat ohne viel Regen eine Voraussetzung für einen überschwänglichen Wuchs und üppige Blühweise. Lassen Sie den Boden niemals austrocknen.

Wassertropfen wirken wie ein Vergrößerungsglas und verursachen dadurch Brandflecken auf dem Rasen, vor allem aber auf Blumen und Blätter. Gleichzeitig verdampft während der Mittagszeit das meiste Wasser, also nicht in der Mittagszeit sprühen! Der frühe Morgen oder Nachmittag ist der beste Zeitpunkt.

Wenn Sie morgens sprengen, beschränken Sie das Entstehen von Schimmelkrankheiten wie Mehltau und Clematiswelke bei Clematissorten.

Es hat einen Vorteil, wenn Sie ca. zweimal pro Woche längere Zeit sprengen als täglich nur einige Minuten. Bei kurzem und dadurch oberflächlichem Sprengen dringt das Wasser kaum in den Boden und erreicht die Wurzeln nur wenig.

Entfernen Sie regelmäßig alles Unkraut, auf von Pfaden und der Terrasse.

Schneiden Sie ausgeblühte Blüten von Stauden so schnell wie möglich ab, Sie haben dann die größte Chance für eine zweite Blüte.

Ausgeblühte Rosen entfernen, Saatbildung (Hagebutten) laugt die Rosen aus. Verwöhnen Sie die Rosen mit (Rosen-) Dünger, dann kommen sie wieder schneller zu Kräften.

Sobald die letzten Blüten verblüht sind, können Sie die Blütendolden abschneiden bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt.

Binden Sie hoch wachsende Pflanzen rechtzeitig an. Ein unerwarteter Regenguß oder eine Windböe können sie umwehen.

Denken Sie beim Anbinden auch an die jetzt schnell in die Höhe schießenden Dahlien, Gladiolen und Cannas. Praktisch sind die verstellbaren Pflanzenstützen.

Tragen Sie an den Wurzeln von Rhododendren und Azaleen eine Lage Mulch auf. Da sie oberflächig wurzeln, können sie schnell austrocknen.

Blühen einige Pflanzen in einer anderen Farbe als Sie es erhofft haben und wollen Sie diese im Herbst verpflanzen? Binden Sie dann einen bunten Draht in der Farbe der Blüten an den Stängel, denn wenn die Pflanze ausgeblüht hat, können Sie die Farbe nicht mehr erkennen. So können Sie leicht neue Kompositionen schaffen.
Urlaubsversorgung
Sorgen Sie dafür, dass alle ausgeblühten Blütenköpfchen und Saatkapseln aus Ihren blühenden Pflanzen entfernt sind bevor Sie verreisen. Auf die Art haben Sie eine größere Chance, bei Ihrer Rückkehr eine noch größere Blütenpracht vorzufinden. Wenn Sie die Saat an der Pflanze reifen lassen, ist die Gefahr groß, dass es mit der Blüte Ihrer Pflanze für den Rest der Saison vorbei ist.

Pflanzen

Die Saat, z.B. von Mohn, Rittersporn und Jungfer im Grünen kann nun schon reif sein. Sie können sie trocknen und drinnen aufbewahren bis zum kommenden Jahr, aber auch gleich im Garten verstreuen, dann haben Sie mit Sicherheit im folgenden Jahr neue üppige Blumen.

Ab Anfang Juli bis September können Sie im Herbst blühende Zwiebeln pflanzen. Denken Sie an die Herbstzeitlose (Colchicum).

Pflanzen, die in Töpfen gezüchtet wurden (sog. Containerpflanzen), können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden.

Tauchen Sie, bevor Sie Containerpflanzen pflanzen, den Ballen in einen Eimer mit Wasser, bis dieser gesättigt ist. Achtung: niemals in einen zu nassen Boden pflanzen.

Herbstastern und Herbstchrysanthemen können nun gepflanzt werden.

Im Frühjahr blühende Zwiebeln und Knollen können nun schon in den Boden. Das kann aber auch später sein, vielleicht ist nach dem Urlaub ein guter Zeitpunkt, um neue Frühjahrszwiebeln auszusuchen und neue Pläne zu machen.
Urlaubsversorgung
Versuchen Sie immer, einen Nachbarn oder Freund zu finden, der Ihren Garten oder auf Ihrem Balkon regelmäßig gießt. Ist das nicht möglich, dann geht es nicht anders, als den Garten so nass wie möglich zu machen bevor Sie in Urlaub gehen. Entfernen Sie möglichst viele ausgeblühte und noch in Blüte stehenden Blüten. Kontrollieren Sie auf Schnecken, Läuse und anderes Ungeziefer.

Schneiden

Kletterhortensien nach der Blüte flach gegen den Giebel zurückschneiden.

Schneiden Sie alle Formschnitte von Sträuchern, wie z.B. Buxus, Liguster aber auch Lavendel.

Wintergrünen Sträuchern (Hecken) und Koniferen den letzten Schnitt vor dem Winter geben.

Blatt verlierende Hecken ein letztes Mal in dieser Saison schneiden.

Ausgeblühte Rosen entfernen, die Bildung von Hagebutten laugen die Pflanze aus. Verwöhnen Sie die Pflanze mit etwas (Rosen-)Dünger, dann kommt sie wieder schneller zu Kräften.

Wenn die letzten Blumen ausgeblüht haben, können Sie die Blütendolden bis zu einem gut entwickelten Fünfblatt abschneiden.

Neue Ausläufer von Trauben können Sie bis zum 4. Blatt zurückschneiden.
Die jungen Blättchen können Sie, mit einem Stückchen Käse aufgerollt, herrlich auf dem Grill rösten. Wenn Sie diese Leckerei den ganzen Sommer lang genießen möchten, dann schneiden Sie nicht alle jungen Ausläufer gleichzeitig ab.

Wollen Sie große Trauben haben, dann entfernen Sie ungefähr die Hälfte aller Trauben. Eine Traube per Zweig ist im allgemeinen eine gute Wahl. Machen Sie bei den übrigen Trauben die kleinsten Beeren ab (Korinthen).

Steht der Lavendel in voller Blüte, schneiden Sie einige Zweige zum Trocknen heraus. Getrocknete Lavendelblüten, in einem Leinensäckchen, duften herrlich zwischen Ihrer Wäsche.

Schneiden Sie ausgeblühte Blüten von Dahlien, Begonien und Cannas regelmäßig ab. Das stimuliert das Durchblühen.

Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai sogenannte Wassertriebe, das sind steil in die Höhe wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schneideeingriffen können helle “Perücken” entstehen. Diese Triebe entziehen viele Nährstoffe und Wasser, welche die Bäume besser gebrauchen können. Der Sommer ist ein guter Zeitpunkt um sie abzuschneiden.
>LI>Entfernen Sie überflüssige Früchte von Apfel- Birnen- und Pflaumenbäumen. Das sind meistens die im Wachstum zurückgebliebenen Früchte. Auf diese Art werden die restlichen Früchte größer.

Verwöhnen Sie Ihre Obstbäume in diesem Monat mit Extra “Vitaminen” in der Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Supplemente aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wuchsperiode Krankheiten und Schimmel vor.

Nach der Ernte von Beeren müssen die Sträucher zurückgeschnitten werden.

Rasen

Beprühen Sie bei anhaltendem schönen Wetter Ihren Rasen regelmäßig. Einmal pro Woche einige Stunden wirkt besser als täglich ein bisschen.
Der Rasen muss auch diesen Monat wieder regelmäßig gemäht werden. Bei anhaltender Sonne den Rasen nicht zu kurz mähen, da er sonst zu schnell verbrennt (wird gelb).

Düngen Sie die Rasenfläche monatlich, sie werden ein schönes Resultat sehen. Tun Sie das aber an einem etwas trüben, nicht sonnigen Tag; das verhindert gelbe Flecken.
Urlaubsversorgung
Mähen Sie das Gras, bevor Sie verreisen, schön kurz, aber niemals kürzer als 2/3 der Graslänge. Halten Sie sich jedoch nicht daran, leidet der Rasen darunter und läuft Gefahr zu versengen. Besprühen Sie den Rasen so, dass der Boden bis auf ca. 10 cm Tiefe gut feucht ist.

Kübelpflanzen

Denken Sie bei der Anschaffung neuer Kübelpflanzen auch einmal an Pflanzen, die Sie an Ihren Urlaub im Süden erinnern, z.B. eine Zwergolive, ein Feigenbäumchen und die Zwergpalme. Sogar eine Bananenpflanze kann selbst gezüchtet werden.

Geben Sie allen Pflanzen in Töpfen, Schalen oder Kübeln täglich Wasser, bei warmem Wetter morgens und abends.

Eine Ausnahme sind Töpfe mit Fettpflanzen (Succulenten), z.B. Hauswurz und subtropische Pflanzen wie Palmlilie (Yucca) und die Zwergpalme (Chamaerops), diese können gut einen Tag ohne Wasser auskommen.

Vergessen Sie beim Gießen nicht Ihre “Hanging Baskets”. Diese trocknen noch schneller aus! Vorausgesetzt, es wachsen keine blühenden Pflanzen aus den Seiten der “Hanging Baskets”, können Sie den Körben ein Tauchbad in einem großen Eimer oder Kunststoffkübel verabreichen.

Dadurch, dass die Körbe hängen, ist die Verdampfung groß und müssen mindestens einmal pro Tag gut begossen oder getaucht werden.

Gebrauchen Sie möglichst Regenwasser, aber auf jeden Fall Wasser, das von der Sonne erwärmt ist. Ihre Pflanzen erschrecken sehr bei eiskaltem Leitungswasser.

Geben Sie allen Kübel- und Pflanzen in Töpfen oder Kästen wöchentlich flüssigen Dünger oder streuen Sie etwas Dünger auf den Topfboden.

Geben Sie “Hanging Baskets” wöchentlich in Gießwasser aufgelösten Dünger, vor allem Einjährige wachsen sehr schnell und benötigen deshalb viel Nährstoffe. Das gilt übrigens auch für Einjährige in Töpfen und Kästen.
Urlaubsversorgung
Pflanzen in Töpfen sind für Austrocknung sehr anfällig weil ihre Wurzeln nur ein kleines Gebiet haben, um Wasser zu entziehen. Diese Pflanzen können Sie am besten auf einen schattigen Platz im Garten ein Stückchen eingraben. Auch Zimmerpflanzen, die bereits für den Sommer draußen standen, können auf diese Art durch den Urlaub kommen.

Gemüsegarten

Neue Ausläufer der Trauben können nun bis zum 4. Blatt zurückgeschnitten werden. Die jungen Blättchen können Sie, aufgerollt mit einem Stückchen Käse, herrlich auf dem Grill rösten. Wollen Sie diese Leckerei den ganzen Sommer genießen, dann schneiden Sie nicht alle jungen Ausläufer täglich ab.

Wollen Sie große Trauben ernten, dann entfernen Sie ungefähr die Hälfte aller Traubendolden. Eine Traube per Zweig ist im Allgemeinen optimal. Entfernen Sie bei den restlichen Trauben die kleinsten Beeren (Korinthen).

Haben Sie im Winter Obstbäume geschnitten, dann erscheinen im Mai und Juni sogenannte Wassertriebe. Das sind gerade in die Höhe wachsende Zweige. Vor allem in der Nähe von großen Schneideeingriffen können helle “Perücken” entstehen. Diese Triebe entziehen viel Nährstoffe und Wasser, die der Baum besser gebrauchen kann. Der Sommer ist ein guter Monat um sie abzuschneiden.

Entfernen Sie überflüssige Früchte von Apfel-, Birnen- und Pflaumenbäumen. Es sind meistens im Wuchs zurückgebliebene Früchte. Auf diese Art werden die restlichen Früchte größer.

Verwöhnen Sie die Obstbäume in diesem Monat mit Extra “Vitaminen” in Form von Spurenelementen und Mineralien (z.B. Supplementen aus Seetang). Diese beugen in dieser schnellen Wuchsperiode Krankheiten und Schimmel vor.

Geben Sie Obstbäumen täglich zusätzlich Wasser.

Pflücken Sie die ersten Aprikosen und Pfirsiche bevor sie völlig reif sind.

Haben Sie Ihren Gemüsegarten gedüngt, umgegraben usw. dann können Sie mit der Aussaat diverser Wintergemüse beginnen, z.B. Winterspinat und, im Hinblick auf den Winter, diverse Kohlsorten.

Haben Sie früh in der Saison Wurzeln gesät, dann können Sie nun die dicksten ernten. Drücken Sie die frei gekommenen Löcher gut zu, das verhindert Befall der Wurzelfliege.

Kontrollieren Sie Ihr Erdbeerbeet auf Unkraut.

Geben Sie Erdbeeren (auch denen im Topf) wöchentlich einen Dünger (ins Gießwasser) mit einem hohen Kaligehalt.

Die Erdbeeren können immer noch geerntet werden. Pflücken Sie sie mit dem Grün, die Frucht hält sich länger und es verhindert Schimmel auf den Pflanzen.

Nach der Ernte müssen die alten Erdbeerpflanzen durch neue ersetzt oder die jungen Ausläufer abgeschnitten und erneut ausgepflanzt werden.

Haben Sie Kürbisse oder Kalebassen, halten Sie sie im Zaum, es sind echte Wucherer. Ist es ein trübes Wetter, helfen Sie der Pflanze beim Bestäuben. An einer Pflanze blühen sowohl weibliche als auch männliche Blüten. Nehmen Sie eine männliche Blüte, holen Sie die Blütenblättchen herab und streichen Sie leicht über die Stempel der weiblichen Blüten. Diese können Sie übrigens an einem kleinen Fruchtansatz unter der Blüte erkennen.

Bei sehr feuchtem Wetter können Kürbisse, auf der nassen Erde liegend, verfaulen. Legen Sie zum Schutz etwas Stroh, oder weniger schön jedoch sehr effektiv, ein Stück Schaumgummi unter die Früchte.

Diverse Kräuter mit Saatbildung, z.B. Dill, Fenchel, Anis, Koriander und Kümmel können nun geerntet und getrocknet werden. Kräuter, die sich besser zum Einfrieren eignen sind: Schnittlauch, Petersilie oder Salbei. Sehr praktisch sind kleine fix und fertige Portionen, eingefroren in einer Eisschale und anschließend in Tiefkühlbeutel gefüllt.
Urlaubsversorgung
Schauen Sie im Gemüse- und Obstgarten genau nach Ungeziefer und Unkraut und entfernen Sie dieses. Alles Gemüse und Obst, das fast oder völlig reif ist, muss auch geerntet werden. Dieses kann während Ihrer Abwesenheit verfaulen und kommt Ungeziefer, Schimmel und Krankheiten entgegen.

Teich
Lassen Sie Ihren Teich und seine Bepflanzung so weit wie möglich in Ruhe.

Entfernen Sie zu viel Entenflott mit einem Schöpfnetz. Eine Decke von Entenflott erstickt die anderen Wasserpflanzen. Kippen Sie das Schöpfnetz auf dem Boden aus und kontrollieren Sie, ob Sie keinen jungen Kaulquappen oder Salamander herausgeschöpft haben, meistens kriechen sie von selbst nach oben.

Legen Sie einmal einen Stein an die sonnige Seite Ihres Teiches. Frösche und andere Kaltblütler müssen sich täglich aufwärmen und sitzen dazu gern auf einem Stein. Auch Schmetterlinge schätzen so einen warmen Stein.

Halten Sie die Blätter von Wasserlilien im Zaum. Durch ihre Schattenbildung können sie, genau wie Entenflott, die übrige Teichbepflanzung gewissermaßen ersticken.

Kontrollieren Sie regelmäßig das Entstehen von Seegras, schaufeln Sie es regelmäßig heraus.

Füllen Sie den Teich bei Verdampfung regelmäßig auf. Tun Sie das in Etappen, sodass das Teichwasser nicht zu sehr abkühlt.

Ist der Teich trüb, kontrollieren Sie zuerst, ob ausreichend Sauerstoffpflanzen vorhanden sind. Zugabe von Wasserflöhen bringt auch ein schnelles Resultat.

Geben Sie auch der Außenbepflanzung regelmäßig Wasser.

Im Haus

Reiben Sie alle Blattpflanzen von oben und auch von unten mit einem Schwamm und lauwarmem Wasser ab.

Öffnen Sie regelmäßig die Fenster, auch Zimmerpflanzen benötigen frische Luft. Denken Sie auch an die Wurzeln, lockern Sie die Erde mit einer Gabel auf.

Posted in zum Gartenkalender on August 15th, 2014 | Kommentare deaktiviert
Juli
2014
5

Der Bartfaden, der von Juni bis September mit seinen schönen Rispen blüht, sollte in keinem Garten fehlen. Zudem sei er für Schnecken uninteressant, somit für mich noch um ein vielfaches interessanter.

Ob ich ihm den von ihm gewünschten nährstoffreichen, humosen Boden biegten kann wird sich noch zeigen. Die Staude, die bis zu 1 m hoch wird, eignet sich für sonnige Rabatten, ist aber auch als Schnittblume sehr beliebt. Sie gilt wohl eigentlich als winterhart, dennoch könnte in rauhen Lagen ein Winterschutz förderlich sein.

Foto folgt wenn er blüht.

Jetzt, nachdem er Anfang Juli frisch gepflanzt ist bekommt er nahezu täglich sein Wasser da die Wurzeln ja noch nicht im Erdreich verankert sind. Zu seinem Schutz habe ich nach dem ersten Angießen eine Rindenmulchschicht um die Pflanze gegeben. Jetzt in den Sommerwochen muss er (auch wenn er einmal angewachsen ist) täglich oder jeden 2. Tag gewässert werden, wenn er nicht kümmern soll.

Mir ist bei den von mir überwinterten Penstermonarten aufgefallen, dass sich diese sehr leicht teilen lassen … oder sagen wir ließen… Denn meine Pflanzen wurden überwintert.
und sind somit nicht so stark und staatlich, dass das Teilen sinnvoll wird. Vielleicht bietet mir der Penstermon Barbatus da bessere Chancen.

Posted in Blumen on Juli 5th, 2014 | Kommentare deaktiviert