Archive for the ‘Kräuter’ Category

Katzenminze gegen Insekten

Auf meiner Katzenminze habe ich bisher eigentlich nur Nutztiere, wie vor allen Dingen Bienen gesehen. Auch Schmetterlinge machen einen Besuch, aber die anderen „stechenden Flugobjekte“ habe ich auf der Katzenminze noch nicht gesehen.

Meine Balkonkästen sind gerade in der Bepflanzung und dürfen gleich versuchen, vorsorglich gegen Mücken aktiv zu werden.

Da sie auch gegen Fliegen eingesetzt wird schmückt sie bei mir alle Balkonkästen. Nepeta wirkt etwa zehn Mal stärker gegen Mücken als herkömmliche Abwehrmittel. Die Chemiker haben die ätherischen Öle bei den Gelbfieber-Moskitos getestet. Dabei wurde mehr als die Hälfte vertrieben. Auch weitere, nervende, Insekten ergriffen die Flucht.

 

Nachweislich wurde sie als Heilpflanze ab dem 9. Jhr. n. Chr. eingesetzt. Dass sie aber auch gegen Würmer helfen sollte war mir neu. Nun habe ich recherchiert, und tatsächlich: Albertus Magnus hebt in seinen Schriften hervor, dass Katzen sich mit der Nepeta „imprägnieren“. Auch Hildegard von Bingen erwähnt die Katzenminze in ihren Schriften. Während sie in erster Linie deren Verwendung als Heilpflanze unter anderem bei Halskrankheiten einsetzte. Wohl deshalb waren meine Katzen noch im Winter muntere Katzenminzefresser.

Wenn man/frau in Erwägung zieht, daß sie als Tee harntreibend, menstruationsfördernd, abtreibend, krampflösend und fiebersenkend wirken soll ergbt das eine Logik. Außerdem soll sie gegen Brechdurchfall wirken und mit Salz vermischt und roh oder gekocht gegessen gegen Würmer helfen.

 

Kaufmöglichkeit durch einen Klick auf das Pflanzenbild:

Pfefferminze trocknen

Minzen aller Arten sollten an sonnigen Tagen um die Mittagszeit herum geerntet werden.  Am besten, wenn es zuvor geregenet hat. Bei Regen ist es meistens noch leicht feucht unter den Minzpflanzen, die dann länger für die Trocknungszeigt benötigen, was Auswirkungen hat auf die Qualität des Trocknungsgutes. Übrigens sollten Pfefferminzkräuter vor dem Blühen geerntet werden.

Manch einer zupft die Blättchen ab und legt diese dann luftig auf Papier … zur vollständigen Trocknung ab zu wenden …vollkommen trocken können sie dann trocken in Gläser gefüllt werden.

An anderer Stelle habe ich jedoch gelesen, dass die Stengel abgeschnitten werden sollten, da ein reißen nicht sinnvoll wäre….

Stinkt sie nach Heu war zuviel Restfeuchtigkeit vorhanden.

Monarden nach dem ersten Winter

Im letzten Jahr, 2012, habe ich sehr viele Monarden gepflanzt.

Sehr unterschiedlich sind sie nun – im Juli 2013 – entweder auf dem Weg zum blühen oder aber sie kommen nur ganz vorsichtig aus der Erde. Entscheidend dürften hier die Sorten und die Lichtverhältnisse sein. Aber auch die Tatsache, dass an gewissen Stellen – als Schutz vor Schnecken – ganz feine Holzhobelspäne besser gesagt mm große Holzkörnchen gestreut wurden. Das nämlich hat sich wie ein Film auf die Erde gelegt und einigen Monarden den Gang zur Sonne schwer gemacht.

Welche Sorten sich wie verhalten kann ich leider erst sagen, wenn sie zum blühen gekommen sind und ich die Sorten klar definieren kann. Leider scheinen nicht alle Sorten wieder gekommen zu sein…..

Auch habe ich versucht aus den Samen Pflänzchen zu ziehen. Die Temperaturen, die jetzt über 20 Grad liegen müssten mir bis Ende Juli zeigen ob daraus Pflanzen entstehen oder ob die Hybriden steril sind – also nur über eine Teilung neue Pflanzen gezogen werden können.

Die Monarda Red Shades aus dem Supermarkt dürfte es in jedem Fall leider nicht geschafft haben. Die starke Pflanze auf dem Foto ist ca. 60 cm hoch und die Blütenansätze sehen weiß aus. Allerdings habe ich keine weißen Monarden gepflanzt. Es könnten somit die hellrosa Indianernessel sein oder die Monarda Panama oder die Monarda Fistulosa oder oder oder ….

Purpurviolette Indianernessel – Monarda fistulosa-Hybr. ‚Scorpion‘

Wie auf dem Foto zu sehen ist blüht sie sehr schön und es lässt sich deutlich erkennen, wie eine Monarde aussehen kann. Ab Juli 2012 blüht sie das erste Mal seit der Pflanzung. Beide Pflanzen – geschützt wie auch in der Sonne – haben Blüten entwickelt und sind ca. 1 m hoch geworden.

Im ersten Frühjahr nach ihrer Pflanzung im September 2011 beginnt sie nun Ende März 2012 ans Tageslicht zu kommen mit ihren ersten, feinen, und lilafarbenen „Ästchen“. Erstaunlicherweise die weniger geschützte Pflanze.

Auch eine von ihnen soll an einer relativ geschützten Stelle untergebracht sein, damit ich im nächsten Jahr meine Freude an Ihr habe. Sie wird rechts bei meinem „Hochsitz“ sein. Im September 2011, drei Tage nach ihrer Ankunft, sah sie so aus:

In öffentlichen Anlagen und in Botanischen Gärten sieht man die Indianernesseln inzwischen recht häufig. In Hausgärten sind sie aber noch völlig unterrepräsentiert. Es sind starke, anhaltend blühende Farbgeber, sie sind langlebig, und kommen mit fast jedem Boden zurecht.

Die Sorte ‚Scorpion‘ besitzt kräftige purpurviolette Blüten. Die Blüten sind ca. 6 cm groß und besitzen einen starken Duft. Ich würde mich freuen, wenn auch bei Ihr die besondere Eigenschaft der langen Blüte zum Tragen kommt.

Wie beim hohen Phlox ist ein gewisser Mehltaubefall, insbesondere im Spätsommer, bei Indianernesseln oft nicht zu vermeiden. Die Standard-Mehltaupilze kommen in jedem Garten, und an nahezu jedem Standort vor. Die Monarden gehen dadurch nicht ein und blühen bei nicht zu starkem Befall völlig normal.

(Lieferung im 9cm-Topf – ca. 0,7l)

Pflanzen-Steckbrief:
Lebensbereich: Staudenbeet
Wuchshöhe: 70 bis 100 cm
Blütezeit: Juni, Juli, August
Blütenfarbe: violett
Standort (Licht): sonnig
Standort (Boden): trocken, normal, feucht
Frosthärte: frosthart (kein Winterschutz nötig)
Herkunft: Züchtung/Hybride

Diese herrliche Monarde aus dem Haus Pflanzen-Vielfalt wird neben einer lilafarbenen Clematis seinen Platz bekommen. Geschützt zwar und dennoch voll in der Möglichkeit sich über Sonne zu freuen.

Monarda fistulosa

Ich vermute mal ganz stark, dass diese – jetzt im Juli 2012 blühende Monarde eine Fistulosa ist. Leider sind die Bezeichnungen über den Winter verschwunden und ich muss mich des öfteren daran orientieren, wie die Pflanzen im Ursprungskatalog aussahen.

Ganz besonders gespannt bin ich auf diese angenehm duftende Monardenpflanze, die auch als Wilde Bergamotte bekannt ist. Sie ist diejenige, die am bekanntesten ist unter diesen Monarden. Sie wird in Nordamerika als Heilpflanze sowie als Gewürz verwendet. Aus frischen und getrockneten Blättern kann Tee zubereitet werden. Die Blätter und Blüten können roh oder gegart gegessen werden.

Diese meist rosalila blühende Wildpflanze veträgt, im Gegensatz zu den anderen häufiger angebotenen Monarda-Hybriden deutlich mehr Trockenheit, und ist weniger mehltauanfällig. Die breit-lanzettlichen Blätter duften beim Zerreiben aromatisch zitrusartig und können zur Zubereitung von Tees verwendet werden.
Wie beim hohen Phlox ist ein gewisser Mehltaubefall, insbesondere im Spätsommer, bei Indianernesseln oft nicht zu vermeiden. Die Standard-Mehltaupilze kommen in jedem Garten, und an nahezu jedem Standort vor. Die Monarden gehen dadurch nicht ein und blühen bei nicht zu starkem Befall völlig normal.

(Lieferung im 9cm-Topf – ca. 0,7l)

Pflanzen-Steckbrief:
Lebensbereich: Staudenbeet, Gehölzrand, Kräuter
Wuchshöhe: 70 bis 100 cm
Blütezeit: Juli, August, September
Blütenfarbe: rot, rosa
Standort (Licht): sonnig
Standort (Boden):trocken, normal
Frosthärte: frosthart (kein Winterschutz nötig)
Herkunft: Nordamerika, Mexiko

So sah sie im September 2011, kurz vor dem einpflanzen aus.

Gefunden habe ich Sie bei der Gärtnerei mit Pflanzenversand Garten-Vielfalt.

Monarda Red Shades

Ende Juni 2012 ist diese rote Monarde die erste meiner gepflanzten Monarden, die mich – wie auf dem Foto zu sehen ist – mit Ihrem Blüherfolg erfreut. Der laue Januar und der frostige Februar brachten für mich schon Bedenken mit sich, dass die Monardenstauden eventuell den Winter nicht überleben. Es sieht jedoch anders aus: einige sind kurz vor dem erblühen.

Evtl. auch Monarda didyma Red Shades genannt wurde im März 2012 gepflanzt, mein überfüllter Garten hat sie gerne aufgenommen.

Ziemlich irritiert hat mich das Bild auf der Verpackung, welches so gar nicht zu der Optik passte, die ich von Monarden erwarte. Da ich aber im letzten Jahr erstmalig Monarden gepflanzt habe war ich etwas unsicher.
Meiner Meinung nach ist das hier die Monarda Red Shades (oder kommt womöglich in ein paar Monaten etwas ganz anderes heraus, was dann besser erkennbar ist 😉

Die Indianernessel, wie sie auch genannt wird, liebt einen halbschattigen Platz. Der Boden sollte feucht und nährstoffreich sein.

Innerhalb der Verpackung waren 6 Pflanzen in rot abgebildet, es dürften auch diese Sorten darin enthalten sein, zumindest vermute ich das jetzt und lasse mich dann überraschen 😉

Baldrian

Die Mutterpflanze des Baldrians in meinem Garten sieht 2012 so aus:

Mittlerweile sind durch die Samen schon diverse Jungpflanzen gewachsen, über die sich mein Freundeskreis freuen darf.

Baldriantee enthält Alkaloide, Valepotriate und ätherische Öle, die müde machen und beruhigend Wirken. Die Wirkung des Baldriantees ist durch medizinische Studien gestüzt.

Bisher war ich davon ausgegangen, dass nur die Wurzeln des Baldrians für Baldriantee verwendet werden. Jedoch habe ich mich informiert, dass oftmals schon schon Blätter oder Blüten helfen können, kleinere Unwohlkeiten zu überwinden. Ein Esslöffel Baldrian reicht für eom Liter Baldriantee. Das ist für eine Person natürlich zuviel. Einfach nur eine kleine Menge Tee im Verhältnis zubereiten. Den Baldriantee rund 10 Minuten ziehen lassen und im Anschluss sofort trinkheiss geniessen.

2008 kommt im Februar die Baldrianpflanze erstmalig wieder ans Tageslicht, die 2007  zum ersten Mal wiederkam, nachdem ich diese 2006 gekauft hatte. Violett-dunkelrote kleine Blattspitzen schieben sich mit nunmehr vier Zentimetern an die Oberfläche und der Sonne entgegen.
baldrian 
2006 eingepflanzt, blühte er 2007 zum ersten Mal.
baldrianpflanze
Im Jahr zuvor hatte sie wohl noch mit dem Eingewöhnen zu kämpfen. Ab März begann die Pflanze sich neu aufzubauen und Anfang Mai hat die Blüte begonnen sich zu entwickeln. Eine meiner Pflanzen ist rund 1 m die andere schon fast 1,50 m (diese steht jedoch an einem ganz anderen Standort).

Garnicht so einfach käuflich zu erwerben ist die Baldrianpflanze. In den hier örtlich ansässigen Baumärkten gab es keine Chance, also wurde mal wie gesteigert auf diese Pflanze, deren Name vermutlich vom botanischen Namen Valeriana officinalis, welches sich von valere = „gesund sein“ ableitet. Zuhause ist der Baldrian in Europa und Asien, millterweile auch im nordöstlichen Amerika. Ein unempfindliches und starkes Pflänzchen, welches schnell zur großen Pflanze werden kann.
baldrian
Die Baldrianstaude kann eine Höhe von 50 bis 150 cm erreichen, wobei der runde und hohe Stängel meist nur in der oberen Hälfte verzweigt ist. Die hellrosa bis weißen Blüten sind in rispigen Trugdolden angeordnet und besitzen einen angenehmen Duft. Erst beim Trocknen der Blüten entsteht der charakteristische Baldriangeruch.
baldrianblüte

Der runde, hohle Stängel ist meist nur in der oberen Hälfte verzweigt und trägt hellrosa bis weiße, in rispigen Trugdolden angeordneten Blüten. Die Blätter sind fiederschnittig oder gefiedert. Die frischen Blüten besitzen einen angenehmen Duft, erst beim Trocknen entsteht der charakteristische Baldriangeruch. Katzen aber auch Ratten fühlen sich davon sehr angezogen. Medizinisch verwendet werden die unterirdischen Pflanzenteile.

Da er bei Mutter Natur gerne in Ufernähe wächst freut er sich über einen feuchten Standort. Wenn man die wertvollen Wurzeln ernten möchte, die oftmals als Heilmittel angewendet werden, so empfiehlt es sich, einen Teil der Blütenstände zu entfernen, da sich dann kräftigere Rhizome bilden. Vereinfacht gesagt: Wurzel ernten, trocknen und Sud kochen.

Als Zierpflanze ist Baldrian recht unempfindlich. An einem idealen Standort kann er durchaus bis 1,5 Meter hoch werden. Meine Pflanzen sind dieses Jahr, 2007, über diese 1,50 m Marke „hinausgeschossen“.

Im Volksmund wurde der Baldrian auch Katzenkraut genannt, da er aufgrund seines Geruches Katzen anlockt. Eine Kombination bauten die Menschen damals zwischen den guten Sehkräften und einer vermeintlichen Verwendung als Augenheilmittel. Aber der Baldrian wurde auch als Mittel gegen Pest und andere Seuchen angewendet; über den Erfolg dürfte sich jedoch streiten lassen. Seine Bezeichnung im Brauchtum, Hexenkraut, lässt sich wohl am ehesten auf seinen Geruch zurückführen, der angeblich böse Geister und Hexen vertreiben sollte. Dieser typische Geruch soll der Sage nach auch dem Rattenfänger von Hameln geholfen haben, der angeblich einen Baldrianzweig an seinem Gürtel befestigt hatte und so die Ratten anlockte.
Richtig dosiert ist seine Anwendung wissenschaftlich unumstritten: Unerwünschte Nebenwirkungen und Entstehen einer Abhängigkeit gibt es bei ihm nicht – Baldrian ist gut mit Hopfen kombinierbar (verstärkte Wirksamkeit). Baldrian wirkt u. a. bei Kopfweh, Migräne, Schlafstörungen, bzw. Einschlafstörungen, Unruhe und Stress, Wechselbeschwerden und anderem mehr.

Baldrian ist heute bestimmt eines der bekanntesten Schlaf- und Beruhigungsmittel aus dem Kräutergarten; während er jedoch im Altertum überwiegnd bei Frauenleiden (krampflösende Wirkung) eingesetzt wurde. Seine beruhigende Wirkung wurde erst im 19. Jahrhundert entdeckt.
Zubereitung: von der Baldrianwurzel (1-2 Teelöffel pro Tasse) kann man entweder einen Aufguss herstellen, sie abkochen oder ein Kaltmazerat herstellen. Weil Baldrian einen unangenehmen Geschmack hat, wird er häufig mit anderen Kräutern (z.B. Melisse) gemischt.
****2008***
Im Mai 2008 ist der Baldrian im Außenlager bereits kurz vor der Blüte und rund 50 cm hoch. Im Katzenasyl ist er etwas kleiner und bis zur Blüte dürfte es noch etwas dauern. Die Sonnenbestrahlung ist etwas unterschiedlich an den beiden Orten. Feststellen muss ich, dass die Vermehrung funktioniert hat 🙂

Pflanzen für 2,69/Stück, ab der Abnahme von 2 Stück (Stand 16.6.07) habe ich hier entdeckt:
Werbung - Exotischer Garten - www.ExoGa.de

oder aber:



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