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Hexen, Kürbisse und Herbstimmung

Anfang Oktober 2013 können wir uns nachmittags nicht beklagen, da sind im günstigsten Falle schon mal 18 Grad zu erreichen. Nachts jedoch sind die Autoscheiben bereits – zumindest bei mir – eingefroren. Langsam also wird es Zeit sich auf Herbst einzustellen, die Palmen und andere Großpflanzen ins Haus zu bringen und mich demnächst mit den Pflanzen zu beschäftigen, die überwintern sollen.

Dazu gehören meine Begonien sowie Geranien oder Gerbera.

Begonnen mit der Dekoration habe ich schonmal ­čśë

Im September 2010 sind wir gerade mal bei fröhlichen 15 Grad und für Holzheizer wie für mich wird es Zeit wieder Brennmaterial zu besorgen. Beim Aufräumen meines Holzlagers bin ich mit viel „Frust“ auf den kleinen Grill gestoßen, der bereits im Frühjahr von einem freundlichen Holzlieferanten als Zielscheibe verwendet wurde.

Munter vor sich hinrostend wollte ich ihn nun zum Sperrmüll vorbereiten….

Was aber ein richtiges Hexenhaus ist, das hat auch seine Hexe … in diesem Fall Kürbisse kochend, die aus meinen Zierkürbissen auf den Mühlsteinen „geborgen“ wurden. Ob dieser ausgediente Grill nun weiterhin farblich in Brauntönen zur Hexe bleiben wird oder wie dieser obige alte Milchkübel in silber gespritzt wird, das ist noch offen…

Igel in meinem Garten

In diesem Jahr sind es vier Stück, die sich sogar streicheln lassen. Oder sagen wir lieber, bei zweien haben wir es probiert und sie haben sich nicht einmal eingekugelt. Sie waren ja meine Stimme schon täglich gewöhnt.

Ihr Igelfutter schmeckt ihnen leider nicht so gut wie das Katzenfutter…. Schade, ich habe jetzt nämlich ganz viel hier, nachdem es ausverkauft war und ich schon wollte, dass die Rasselbande artgerecht ernährt wird. Dazu gehört auch ganz viel Wasser, was mir am wichtigsten erscheint. Die Näpfe sind täglich leer.

Meine riesigen Pflanzen und Blumen locken die Insekten an, darüber freuen sich die Igel. Mein Komposthofen ist nicht begrenzt und sie können darin wühlen (leider auch in meinen Pflanzkästen, die sie gehörig auseinander genommen haben). Das Naturkratzbaumareal ist für zwei von ihnen der bevorzugte Ort. Die beiden sind dort lieber als an der Katzenfutterstelle. Einer von beiden liegt auch ab und zu in einer Holzhütte, die ich nach seinem ersten, für mich sichtbaren, Besuch mit Heu befüllt habe.

Zu Tode erschrocken hatte ich mich ja, als meinem Moggele – dem ersten Igel – in einer Nacht drei weitere Tiere folgten, die alles andere als leise waren. Solche Geräusche konnte ich nicht zuordnen und es wurde mir warm und kalt gleichzeitig. Auch heute noch muss ich mit Taschenlampe in den Garten um keinen stacheligen Freund zu treten. Bei der großen Auswahl kann überall einer rumspringen. Denn langsam sind sie nicht! Ganz im Gegenteil: wenn sie auf die Futterstelle zu rennen, dann interessiert sie weder mein menschlicher Fuß noch meine Streunerkatzen, die gerne mit ihnen spielen würden.

Für Haustiere stellen Igel im Normalfall keine Gefahr da – weder für Hunde noch für Katzen. Bei mir fressen sogar Streunerkatzen und Igel friedlich nebeneinander. Es fehlt nämlich keiner der Kategorien etwas. Leider aber lieben die Igel das Katzenfutter mehr als das ihnen zugedachte Igelfutter ­čśë

Das Sehvermögen von Igeln hält sich sehr in Grenzen. Wohl deshalb durfte ich mich ihnen annähern. Dadurch, dass sie sehr gut hören haben sie sich wohl aber an meine Stimme gewöhnt und ich löse bei ihnen weder Angst noch Stachelkleid aus. Sie können ebenso gut fauchen und vor sich hin glucken wie manch ein anders Tier. Und leise sind sie dabei nicht!!! Durch ihr ausgesprochen gut ausgeprägtes Riechvermögen lockt Nahrung oder ein Artgenosse sie schnell an.

Laufkäfer, Regenwürmer und die Larven von Nachtschmetterlingen. Ohrwürmer sind eine besondere Delikatesse aber auch Schnecken, Hundert- und Tausendfüsser wie Spinnen und sonstige Insekten. Pflanzliche Nahrung nehmen Igel nur zufällig auf, etwa wenn an einem Regenwurm noch etwas Gras haftet. Obst und Gemüse gehören nicht auf ihren Speiseplan.

Zwar könn(t)en Igel ca. 7 Jahre alt werden, aber die Gefahren von Mähdreschern und Autos reduzieren die durchschnittliche Lebenszeit auf leider nur zwei Jahre. Meinen vieren drücke ich allen Daumen – und mir, dass sie hier bleiben und doch lieber auf Igelfutter umsteigen ­čÖé

Was mich sehr erstaunt ist die Tatsache, dass es hier in meinem Garten vier Igel gibt – die in jeweils zwei Paaren unterwegs sind. Zwei beim Naturkratzbaum, wo sie am futtern sind und die zwei beiden anderen direkt an der Katzenfutterstelle.

Leider aber haben die Igel Mitbewohner: sie sind berüchtigt dafür, dass zwischen ihren Stacheln viele Zecken und Flöhe wohnen. Deshalb werde ich das Mittelchen, welches normalerweise die Katzen bekommen fein dosieren und eine Katzenration auf vier Igel verteilen. Das könnte so ungefähr hinkommen. Ebenso will ich es mit der Entwurmung machen. Denn ich sehe schon Kotreste, die für mich nicht so „gesund“ aussehen.

Mein Garten im Juni 2012

Mein Blumenbeet habe ich als gesamtes noch nicht fotografiert, da ich ja hier über die einzelnen Blumen berichte.

Allerdings gibt es neben den einzelnen Blumen auch noch den

Naturkratzbaum

die Mühlensteine mit Erdbeeren, Dahlien, Sonnenblumen, Ringelblumen, Kürbissen und und und

aber auch meine Hexe, die zu diesem Hexenhaus gehört

und auch die rankenden Weintrauben….

Sträuße

Nachdem leider nicht alle Pflanzen sich miteinander vertragen und Strauß voll aussehen sollte bin ich immer auf der Suche nach „Begleitpflanzen“. Leider ist meine Schleierkrautpflanze noch recht mini und gibt nicht viel ab was „aufbauschen“ könnte.

Ich verwende bspw. für Dahlien (aber auch andere Sträuße) die noch grünen und ansehnlichen Zweige der Pfingstrosen.

Auch hier wurde mit Pfingstrosen „gestreckt“ und „umfasst“

Gelber Gruß aus meinem Garten

Von Sonnenbräuten, Ringelblumen und Sonnenblumen:

Frühjahr 2011

Sollten wir tatsächlich „Glück“ gehabt haben und Ende Februar verabschiedet sich der Winter? Das wäre ja nach den vergangenen beiden Jahren grandios.

Zumindest sind die Blumenkästen im Haus deponiert und schmücken die Fenster.

Im Garten sind alle Frühjahresboten bereits im Beginn des Wachstums. Egal ob Krokusse, Narzissen, Hyzinthen, Tulpen, Christ- oder Lenzrosen, alles, was ich für die Zeit erwarte zeigt sich. Auch haben bereits meine Lupinien begonnen ihr Grün zu entwickeln.

Im Haus beginne ich bereits einiges vorzuziehen: angefangen von Ringelblumen, Mini-Sonnenblumen, Katzenminze und dem Hängebambus. Die Kräuter beim Naturkratzbaum sind schon kräftig grün und mein Bambus scheint den Winter überlebt zu haben.

Misteln

Ich kaufe sie jedes Jahr, habe aber noch nie daran gedacht, Misteln im eigenen Garten anzusiedeln?

Ich will es nun einmal versuchen, diese „Schmarotzer“ bei mir heimisch werden zu lassen.

Dazu müssen die frischen Beeren gequetscht und mit der Unterseite von zwei- oder dreijährigen Trieben verbunden werden. Dazu muss man allerdings wissen, um welche Mistel-Unterart es sich handelt: Die Laubholz-Mistel wächst bevorzugt auf Apfel, Pappel, Linde, Robinie, Birke und Eberesche. Die Tannen-Mistel ist dagegen auf Weiß-Tanne spezialisiert, die Kiefern-Mistel auf Kiefer und Lärche.

Nun weiß ich natürlich nicht, wo mein Modell „Viscum Album“ sich wohl fühlen könnte. Das Verbreitungsgebiet der Weissbeerigen Mistel sind die wintermilden Regionen Südskandinaviens sowie Mittel- und Südeuropas. Dort wächst sie zerstreut auf Laubbäumen wie z. B. verschiedenen Obstbaumarten, Linden, Ahorn oder Weissdorn bevorzugt an basenreichen Standorten.

Nun, dann werde ich es „einfach mal“ versuchen….

Die Mistel lebt als Halbschmarotzer auf Bäumen und Zapfen mit einem wurzelähnlichen Organ und siedelt sich an Asten an, um Wasser und Nährsalze aufzunehmen. die Laubholzmistel wächst unter anderem auf dem Apfelbaum, der Eberesche, Pappel und Linde.

Ob mein Versuch funktionieren wird, wird sich erst im zweiten Jahr zeigen. Wurde ein Baum erfolgreich angezapft (aus diesem grunde junge (2-3 Jahre alte) Aste zum andrücken des Samen benutzen), erscheinen die ersten zwei Blättchen. Nach 4-6 Jahren trägt die Pflanze zum ersten mal Beeren.



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