Mein kleiner Garten im großen Deutschland

Pflanzen, Blumen und vieles rund um den Hobbygarten

April
2010
26

Leider hat der hier extrem kalte Winter, mit vielen Tagen bei rund 21 Grad Minus, mir manch eine Frühlingszwiebelchen in den Töpfen eingehen lassen. Allerdings sind im Blumenbeet die meisten gut zur Geltung gekommen.

Der Blumengarten bringt noch einiges an Blüten hervor, während auch schon so manches verblüht ist. Lavendel, Katzenminze ect. beginnen nun zu treiben und die Christrosen sind sehr gut angewachsen. Auch Johannisbeersträucher, Weihrauch, Mohn, Lupinie und Pfingstrosen beginnen “Hallo Sonne” zu sagen.

Das Rosenbeet, in welchem derzeit 600 Frühlingszwiebeln auf “noch aufgehen” warten, bzw. sich wieder zurück in den Boden verziehen. Die Christrosen blühen noch wunderschön, die Edelrosen beginnen zu treiben und die Stockrosen, nun, die werden wohl erst etwas im nächsten Jahr.

Die Katzenwelt amüsiert sich und genießt die Sonnenstrahlen auf den Mühlsteinen. Mich amüsiert es allerdings weniger, wenn sie stolz eine Beute anbringen….
Da wären sie doch hinter diesen Landwirtschaftlichen Werkzeugen (die hinter dem Haus stehen) viel besser am Platz :-)

Posted in ...aber mein Garten ... on April 26th, 2010 | Comments Off
April
2010
25

Wunderschön erblickte diese Tulpenart Mitte April, im saukalten Winter 2010, ihr wunderschönes Farbenspiel. Im ersten Moment, beim erblühen, wirkt sie relativ unauffällig. Dieses aber nur solange, bis ihr Erblühen einen Blick in die Blüte erlaubt, der für mich faszinierend war.

Zwiebelgröße: 11/ 12
Botanischer Name: Tulipa greigii
Deutscher Name: Tulpen

Beschreibung:
Albion Star- auf in den Frühling mit diesem kompakten Blüh-Star in Cremeweiß!
Blütenfarbe: cremeweiß, dunkles Herz
Pflanztiefe: 8-10 cm
Wuchshöhe: 20 cm

Kulturhinweise:
Standort: Tulpen gedeihen in sonniger wie auch in halbschattiger Lage in jedem normalen Gartenboden.

Pflanzzeit: September bis Dezember
Blütezeit: April bis Mai

Man pflanzt die Zwiebeln tuffweise in Stauden- und Frühlingsblumenbeete. Lagern Sie diese Zwiebeln trocken und luftig bis zum Pflanzen.

Erhältlich sind diese wunderschönen, cremeweißen Tulpen beim Pflanzen-Onlineshop von Kiepenkerl.

Posted in Blumenzwiebeln on April 25th, 2010 | Comments Off
April
2010
25

Sie ist weiß im Untergrund mit starker roter Punktierung. Für mich persönlich eine ganz ungwohnt schlanke, hohe und grazile Christrose. Bisher kannte ich sie eher gedungen, kleiner und buschiger, hier habe ich quasi eine “Claudia Schiffer der Christrosen”.

Ich will versuchen, ihr das zu geben, was allen Helleborus zu eigen ist, nämlich das sie neutrale bis alkalische Böden bevorzugen, dass heißt für den Garten - und Helleborusliebhaber er sollte Kalkgaben in Form von Naturkalken wie: Muschelkalk, Eierschalen, kalkhaltige Gesteine wie Tuff und Bentonit bevorzugt geben.

Preis: 15,00 Euro erhältlich (wie viele andere wunderschöne Sorten der Christrose bei der Staudengärtnerei Jürgen Peters)

Blütenfarbe: weiß, starker Punktierung, gefüllt
Blühzeit: Januar, Februar, März
Höhe: 60 cm
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch, durchlässig, eher kalkig, nährstoffreich, keine Staunässe
Verwendung: Solitär, Gehölzrand, Garten, Bienenweide
Familie: Ranunculaceae
Herkunft: Züchtung

Posted in Blumen on April 25th, 2010 | Comments Off
April
2010
25

Eine besondere Sorte unter den Helleborus niger, kompakt im Wuchs und sehr blühwillig mit vielen gefüllten Blüten. So richtig Kraft verströmend wirkt dieses kompakte Pflänzchen mit wunderschönen Blüten. Es strahlt einen richtig an.’

Diese Sorte scheint mir besonders gut feucht gehalten zu werden. Kurz nach dem Einpflanzen kam tatsächlich ein “Temperaturschock” es wurde plötzlich um die 20 Grad, während es nachts noch gefror. Alle Pflanzen wurden gleichmässig gegossen. Der Schneetänzer hätte gerne etwas mehr Wasser gehabt als die anderen Pflanzen und ließ doch glatt ein wenig den Kopf hängen. Schnell änderte sich das als eine wasserreiche Stärkung zu ihm durchdrang.

Er steht bei mir unter/neben einem Johannisbeerstrauch, ich denke, da ist er dann etwas “beschattet”.

Helleborus lieben kräftigen, humusreichen und leicht durchlässigen Boden. Dies kann man mit gutem Kompost, etwas Lehm oder Löss und leichter Dränage durch Kies oder kleinen Steinen sicher gut bewältigen.

Blütenfarbe: weiß
Blühzeit: Januar, Februar, März - da der Winter 2010 extrem kalt und lang war könnte ich mir vorstellen, ich erfreue mich noch länger an ihm. Dieses Bild stammt von Mitte April und er wirkt noch ausgesprochen “freudig” am Blühen.

Höhe: 25 cm
Lichtverhältnisse: halbschattig-Schatten
Bodenverhältnisse: frisch, durchlässig, eher kalkig, nährstoffreich
Verwendung: Gehölzrand, Steingarten, Bienenweide
Familie: Ranunculaceae
Herkunft: Züchtung Preis: 9,50 Euro erhältlich wie viele andere, wunderschöne, Arten bei Alpine-Peters.

Posted in Blumen on April 25th, 2010 | Comments Off
April
2010
24

Wie so oft dauert es etwas länger, bis bunt blühende Pflanzen aus dem Winterschlaf erwachen. Ich bin schon sehr, sehr neugierig, wie diese Auslese der Staudengärtnerei Jürgen Peters aussehen wird. Eigentlich ist sie sehr früh blühend (aber der Winter 2009/2010 hat wohl der gesamten Pflanzen- und Menschenwelt zugesetzt) besitzt eine rot gelackte Rückseite, Innen eine weißrosa geaderte Pikoteeform, schwarze Nektarien und dürfte faszinierend aussehen.

Blütenfarbe: weiß-rote Rückseite
Blühzeit: Januar, Februar, März
Höhe: 50-60 cm
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch, durchlässig, eher kalkig, nährstoffreich, keine Staunässe
Verwendung: Solitär, Gehölzrand, Garten, Binenweide
Familie: Ranunculaceae
Herkunft: Züchtung, Staudengärtnerei Jürgen Peters

Preis: 12,50 Euro - auch wenn das im ersten Moment “hoch” klingt, gegenüber den landläufigen Baumarktprodukten, so ist es doch ein Unterschied wie Tag und Nacht ob eine einfach Pflanze - oder wie hier gefüllte - unseren Tag verschönern und ob es sich gerade mal um drei Stengelchen handelt, die in drei Jahren wunderschöne Pflanzen sind oder bereits herrliche, kräftige und stabile Pflanzen, von denen ich davon ausgehen kann, dass sie Sturm, Hagel und dem nächsten Winter widerstehen können.

Zumindest dann, wenn wir Ihnen ein geeignetes Heim geben können: als Schatten- und Halbschattenstauden wachsen sie am Waldrand und haben dort ihre idealen Bedingungen. Da sie im Sommer durch das Blätterdach beschattet werden und im Winter mehr Licht durch das nicht mehr so üppige Blätterdach haben.

Posted in Blumen on April 24th, 2010 | Comments Off
April
2010
24

Sie ist bei mir super angewachsen, diese eigene Sorte Helleborus, die Walter Peters gezüchtet hat, Merkmal ist die grüne Streifung der Blütenblätter (Preis: 12,50 Euro)
Blütenfarbe: sternförmig, weiß mit grüner Streifung.

Ich denke, ich habe Ihr, wie auch der Orientalis-Hybride ‘Schmetterlingsrüsche JP’ und der Torquatus-Hybr. ‘Schneeeule JP’ - Lenzrose einen idealen Platz geben können.
Ihre Blühzeit ist Februar, März, April (in diesem Jahr 2010 vielleicht sogar länger, da erst im April die ersten wärmeren Tage begannen).
Höhe: 50 cm
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: trocken, durchlässig, nährstoffreich, warm, keine Staunässe
Verwendung: Solitär, Gehölzrand, Garten
Familie: Ranunculaceae
Herkunft: Züchtung, Staudengärtnerei Jürgen Peters

Die Pflanzplätze sollten unbedingt tiefgründig sein, da die Helleborus ihre meist fleischigen Wurzeln bis zu 50-60 cm tief in die Erde verwurzeln. Man sollte auch daran denken, dass die Pflanzen Waldbewohner sind und so im Sommer trocken und im Winter feuchter stehen.

Posted in Blumen on April 24th, 2010 | Comments Off
April
2010
24

Sie sind wunderschön und farbenprächtig und blühen nun seit Mitte April 2010. Starke Tulpen, die diesem Winter widerstanden haben, was keinesfalls bei allen Tulpenzwiebeln der Fall war.

Der Stengel ist kräftig genug die starken Blüten, oftmals vier oder fünf zu tragen.

Bestellung dieser herrlichen, mehrblütigen Tulpen wieder möglich bei Kiepenkerl ab: 01.06.2010

Zwiebelgröße: 14/ +
Botanischer Name: Tulipa greigii
Deutscher Name: Tulpen

Beschreibung:
Mehrblütige rosa Tulpenschönheit.

Diese wunderschöne Sorte in dunklem Korallrosa bildet gleich mehrere Blüten an einem Stiel aus. Sie hat große Blüten mit Wildtulpencharakter, die auch im kommenden Jahr wiederkehren. Die Höhe von 40 cm macht sie für die Kübelbepflanzung sehr attraktiv.
Blütenfarbe: korallrosa
Pflanztiefe: 8-10 cm
Wuchshöhe: 30 cm

Kulturhinweise:
Standort: Tulpen gedeihen in sonniger wie auch in halbschattiger Lage in jedem normalen Gartenboden.

Pflanzzeit: September bis Dezember
Blütezeit: April bis Mai

Man pflanzt die Zwiebeln tuffweise in Stauden- und Frühlingsblumenbeete. Lagern Sie diese Zwiebeln trocken und luftig bis zum Pflanzen.

Posted in Blumenzwiebeln on April 24th, 2010 | Comments Off
April
2010
23

Im letzten Sommer habe ich bereits vorgezogene Pflanzen gesetzt, was jedoch auf Grund der Schneckenplage ein recht teurer Spaß geworden ist. Deshalb habe ich in diesem Jahr bereits am März begonnen die günstigere Variante des aus Samen ziehens umzusetzen. Mittlerweile ist auch bereits die erste Frucht eines Zierkürbisses sichtbar.
zierkürbis

Zierkürbisse wie auch einige Sorten Speisekürbisse (gelber Patisson, Sweet Mama und andere) lassen mich nun hoffen, wenigstens zu einem kleine Teil der Schneckenplage Herr zu werden. Mittlerweile versuche ich mit Kaffeepulver gegen die Weinbergschnecken vorzugehen.

Sie lieben es sonnig, können sich noch mit Halbschatten anfreunden, aber bitte nicht dunkler. Platz brauchen sie zum gedeihen unsere Kürbisse, deshalb sollte man ihnen rund 1 bis 1,5 Meter Spielraum geben. Die ersten Tage nach dem Einpflanzen habe ich sie kräftig gegossen, da der Umzug ihre Blätter doch recht schlaff machte. Wobei im Regelfall Kürbisse nur dann gegossen werden soll wenn es sehr lange anhaltend warm ist. Nun gut, warte ich aber lieber mit dem Einstellen des Gießens bis ich denke sicher sein zu können dass die Pflanzen angewurzelt sind.

Sommerkürbisse wie Zucchini werden in unreifem Zustand im Frühsommer geerntet, sie schmecken klein auch besser als wenn man sie groß werden läßt. Es sollten nicht verwendbare Sommerkürbisse ausgeschnitten werden, da sie sonst der Pflanze die Kraft für
neue Früchte nehmen. Die ersten Winterkürbisse dürften im August geerntet werden können. dabei sollten die Früchte ausgereift sein, die Schale sollte sich hart anfühlen und die sortentypische Frabe haben. Dabei hilft es sich den Stielansatz zu betrachten. Er sollte hart und trocken sein. Damit der Kürbis besser hält immer ein Stück Stiel daran lassen und unbedingt vor den Nachtfrösten ernten. Danach kühl und trocken lagern, so können sie bis zum folgenden Frühjahr zum Verzehr geeignet sein.

Durch Zufall war mir aufgefallen, dass die Zierkürbisse sich entlang der Gartenmauer “hangeln” Chance: versuche ich doch einfach dieses unschöne Mauerwerk, mit dem in unserem Absturzgarten, nichts aber auch gar nichts anzufangen ist, mit Kürbissen zu bepflanzen. Kleine, leichte Steine lege ich auch den Ausläufer um dem Kürbisstrang den von mir gewünschten Weg zu zeigen.

Die ersten Zierkürbisse (die von den Schnecken übrig gelassen wurden) konnte ich im August 2007 abnehmen.

Posted in Kürbisse & Melonen on April 23rd, 2010 | Comments Off
April
2010
21

Hier hat es mich fast umgehauen, als ich die Orientalis-Hybride ‘Schmetterlingsrüsche JP’ Größe II - Lenzrose in Händen hielt. Eine eigene Auslese der Staudengärtnerei Jürgen Peters, in meinen Händen hielt.

Der weiße Untergrund mit vielen roten Punkten und grün-weißen vergrößerten Nektarien (Rüsche) scheint sehr wüchsig und blühwillig zu sein. Eine herrliche Pflanze - und das sogar bereits bei der Ankunft, wie muss sie dann in einigen Jahren aussehen?

Sie freuen sich über eine gute Düngergabe, welche aus Naturdüngern bestehen sollte wie: Hornspäne, abgelagerten Kuh- oder Pferdemist, bei Geflügelmist sollte man vorsichtiger sein, es könnten Wurzelverbrennung entstehen und die Pflanzen dadurch schädigen.
Düngen sollte man jedenfalls zwei mal im Jahr, das heißt einmal im Februar/März, wenn sie blühen und neue Blätter treiben, das zweite Mal im Juli/August, wenn die Pflanzen neue Wurzeln bilden um für die Knospen des Frühlings genügend Nährstoffe zu haben.

Ebenfalls sollte die Möglichkeit einer leichten Bewässerung vorhanden sein, bei Frost, wenn die Blätter und Blüten durchhängen, oder in zu heißen Tagen im Sommer.

Preis: 12,50 Euro

Blütenfarbe: weiß, rote Punktierung, starke Nektarien
Blühzeit: Januar, Februar, März
Höhe: 50-60 cm
Lichtverhältnisse: sonnig-halbschattig
Bodenverhältnisse: frisch, durchlässig, eher kalkig, nährstoffreich, keine Staunässe
Verwendung: Solitär, Gehölzrand, Garten, Binenweide
Familie: Ranunculaceae
Herkunft: Züchtung, Staudengärtnerei Jürgen Peters

Posted in Blumen on April 21st, 2010 | Comments Off
April
2010
20

Der Monat in dem der Rasen gepflegt bzw. neu ausgesäät werden sollte.
Kübelpflanzen sind jetzt an der Reihe wenn es um das Thema umtopfen geht.

Sommerpflanzen können nach den launischen April-Tagen direkt ins Freie gesät werden, oder aber zu Anfang April vorgezogen um dann Ende April Anfang Mai ins Freiland zu wandern.

Normalerweise ist das die Zeit, Dahlien vorzuziehen (eine Nacht wässern, danach in große Blumentöpfe, einen Teil davon ins Freie, den anderen Teil in der Wohnung - falls Frost kommt kommt dann alles ins Haus).

Der Gartenkalender vom Fachmann

Wer möchte nicht sofort an die Arbeit gehen? Da noch Nachtfrost möglich ist, können die Blumen noch nicht nach draußen gepflanzt werden. Aber mit Umsicht und ein wenig Glück kann der Garten in diesem Monat schon besonders schön aussehen. Herrlich nach getaner Arbeit auf einem Platz in der warmen Frühjahrssonne all die wunderschön blühenden Frühjahrszwiebeln zu geniessen.

Garten allgemein

Beseitigen Sie regelmäßig Unkraut, jäten Sie jedoch nicht zu rigoros, denn Saatlinge vom letzten Jahr können jetzt schon zum Vorschein kommen. Achten Sie darauf, was Sie herausziehen.

Geben Sie noch jungen Bäumen, Halbstammsträuchern und Stammrosen einen kräftigen Stützpfahl und kontrollieren Sie regelmäßig die Anbindungen.

Geben Sie bei anhaltender Trockenheit und/ oder leichtem Frost jungen Anpflanzungen regelmäßig Wasser, um ein Austrocknen zu verhindern.

Geben Sie bis Mitte Juni all Ihren Rosen einmal im Monat zusätzlichen Dünger.

Bringen Sie an blühenden Frühjahrszwiebeln mit schweren Blüten, z.B. Hyazinthen und ‘Darwin’ Tulpen eine Stütze an, um ein Umwehen oder Knicken der Stengel zu verhindern.
Entfernen Sie verblühte Blüten von Zwiebeln. Verhindern Sie die Saatbildung, das entzieht der Zwiebel viel Energie, wodurch sie in der folgenden Saison weniger oder sogar überhaupt nicht blühen wird.

Das Pflanzenbeet sollte mit Kompost, Stallmist und/ oder feuchtem Torf bearbeitet werden.

Haben Sie Dahlien oder andere sommerblühende Zwiebeln und Knollen vom vorigen Jahr überwintert, kontrollieren Sie sie jetzt auf Schimmel oder faule Stellen. Werfen Sie befallene Zwiebeln weg.

Pflanzen

Dieser Monat ist ideal für das Pflanzen von allen grün bleibenden und blattverlierenden Pflanzen.

Pflanzen in Töpfen gezüchtet (sogenannte Containerpflanzen) können das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden, aber der April, mit seinem sich langsam erwärmenden Boden, verdient den Vorzug.

Konnten Sie im Herbst keine Rosen oder Sträucher pflanzen, dann können diese jetzt noch gepflanzt werden und die Rosen werden diesen Sommer schon in Hülle und Fülle blühen.
Sommerblühende Zwiebeln und Knollen können jetzt in die Erde. Es gibt eine riesige Auswahl zur Ergänzung der ein- und mehrjährigen Pflanzen.

Sie können auch jetzt schon die Saat von ein- oder mehrjährigen Pflanzen ins Freiland säen.

Vor allem Lathyrus sollte rechtzeitig in die Erde.

Rasen
Entfernen Sie Stellen mit wilden Gräsern aus Ihrem Rasen und säen Sie erneut ein.

Kontrollieren Sie den Rasen auf kranke Stellen.

Möchten Sie ein schnelles Resultat, stechen Sie dann die vermoderte oder häßliche Stelle rechteckig aus und legen Sie in dieses Loch eine auf Maß geschnittene Grassode.

Große Moosflächen können mit Eisensulfat bestreut werden.

Treffen Sie Moos in Ihrem ganzen Rasen an, dann vertikutieren Sie.

Vertikutieren ist auch eine Möglichkeit, um alte und abgestorbene Grasreste zu entfernen. Achten Sie darauf, dass Sie mit einem Vertikutierer niemals in einem nassen Rasen an die Arbeit gehen, das hat einen entgegengesetzten Effekt.

Nach dem Vertikutieren und eventuell neuer Einsaat, rollen Sie mit dem Grasroller alles wieder fest.

Stechen Sie die Rasenkanten ab.

Der Rasen kann jetzt wieder regelmäßig gemäht werden.

Geben Sie einmal im Monat Rasendünger für ein schönes Ergebnis.

Bleibt Wasser stehen oder sind einige Flecken sehr nass, stechen Sie mit einer Mistgabel in den Boden und bewegen Sie sie leicht hin und her. Auf diese Weise kann das Wasser tiefer in den Boden sickern.

Kübelpflanzen

Einige Kübelpflanzen (d.h. nichtwinterharte Gewächse, die an einem frostfreien Platz überwintert haben) können nun wieder nach draußen.

Stellen Sie sie nicht gleich an einem warmen sonnigen Frühjahrstag nach draußen, auch wenn es noch so verlockend ist. Sie laufen Gefahr, dass die Blätter in der Sonne verbrennen. Bringen Sie die Pflanzen lieber nach draußen, wenn es wieder einige Tage bewölkt und regnerisch ist.

Kälte, Frost und starker Wind bekommt den Pflanzen auch nicht. Selbst Sorten, die im Herbst einige Frostgrade vertragen können, sind im Frühjahr nicht dagegen beständig. Durch den langen Winterschlaf haben sie zu wenig Widerstandsfähigkeit. Sie müssen langsam wieder akklimatisiert werden.

Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sie im Wechsel von drinnen nach draußen zu setzen. Empfinden Sie das all zu unbequem, dann sorgen Sie in jedem Fall dafür, sie bei drohendem Nachtfrost rechtzeitig z.B. mit Noppenfolie einpacken zu können.

Schauen Sie auch, ob es Pflanzen gibt, die in einen anderen Topf gepflanzt werden müssen. In jedem Fall müssen diese gesäubert werden.

Schneiden Sie abgestorbene Zweige weg und geben Sie der Pflanze entsprechende Pflanzennährstoffe.

Gewöhnen Sie auch Ihre Zitrus- und Obstbäumchen, z.B. Aprikosen, langsam an die Kälte.

Sie können bei Temperaturen über 10 º C. überleben. Im Frühjahr müssen sie regelmäßig zum Abhärten nach draußen, aber bei richtigem Frost wieder nach drinnen. Ein paar Grade unter dem Gefrierpunkt können sie kurze Zeit vertragen, vorausgesetzt, sie sind abgehärtet.

Bevor Sie mit dem Abhärtungsprozess beginnen, können Sie die Pflanzen umtopfen.

Ersetzen Sie in jedem Fall einen Teil der alten Topferde mit lehmhaltiger Erde, z.B. ‘Geranienerde’, diese Erde hält Wasser besser fest.

Schneiden

Schneiden Sie das alte Blatt von Ziergräsern und Farnen jetzt ab.

Verblühte Blütenstände z.B. Japanische Kirsche und Forsythie, können Sie am besten jetzt entfernen.

Sträucher, die auf einjährigem Holz blühen, z.B. der Schmetterlingsflieder (Buddleia) und die Hortensie (Hydrangea) “Annabelle”, können jetzt geschnitten werden.

Entfernen Sie das tote Holz aus Sträuchern, denn jetzt erscheinen die jungen Blätter und es ist gut erkennbar, welche Zweige abgestorben sind.

Haben Sie Ihre Rosen noch nicht geschnitten, dann tun Sie das so schnell wie möglich.

Strauchrosen schneiden Sie bis zu einer Höhe von ca. 45 cm ab.

Stammrosen schneiden Sie über der Veredelung. Schneiden Sie die Zweige bis auf eine maximale Länge von 40 cm zurück, direkt über einem Auge (neue Knospe mit Ausläufern). Trauerrosen können Sie eventuell etwas länger lassen.

Bei Kletterrosen die Haupttriebe nicht schneiden. Die Seitentriebe kräftig bis über dem 5. Auge zurückschneiden. Alte Kletterrosen eventuell durch das komplette Wegschneiden eines alten Hauptzweiges verjüngen.

Entfernen Sie bei Rosen sogenannte Wassertriebe (wilde Triebe mit vielen kleinen Dornen, die sehr schnell wachsen).

Ab April jeden Monat Hecken, z.B. Liguster, Taxus und Leylandii schneiden.

Gemüsegarten

Möchten Sie Trauben pflanzen, dann pflanzen Sie sie diesen Monat. Pflanzen Sie die Traube lieber gegen eine Südmauer oder Zaun für den besten Wuchs.

Kontrollieren Sie Ihre Obstbäume auf beschädigte oder kranke Stellen.

Säubern Sie Ihr Erdbeerbeet. Graben Sie eventuell zu groß gewachsene Pflanzen aus und pflanzen Sie die jungen Teile.

Möchten Sie ein Spargelbeet anlegen, beginnen Sie damit dann Mitte April.

Sie können jetzt schon den ersten Rhabarber ernten.

Um einen Kräutergarten anzulegen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Anis, Fenchel, Petersilie, Bohnenkraut ect. können nun ins Freiland gesät werden.

Säen Sie Anis, Fenchel und Dill auch einmal ins Staudenbeet, ihre filigranen Blätter und die schönen Blütendolden werden ein Gewinn für Ihr Beet sein.

Diverses Gemüse kann jetzt auch gesät werden. Denken Sie an Wurzeln, Rüben, Sellerie, Porree und Zwiebeln. Beschränken Sie sich auch hierbei nicht nur auf den Gemüsegarten, die unterschiedlichen Blattformen und Farben ragen auch in Ihrem Zierbeet heraus.

Teich

Alte Reste und abgestorbene Blätter von Wasserpflanzen holen Sie jetzt aus dem Teich. Mit einer speziellen Schere können Sie einen Verschönerungsschnitt ausführen.

Haben sich die Wasserlilien gelockert? Wenn sie den Winter gut überstanden haben, beginnen sie nun auszulaufen.

Vielleicht möchten Sie einmal eine andere Farbe? Sie haben eine überraschend große Auswahl. Es gibt auch Mini-Wasserlilien, sehr schön in einem Teich oder in einem Wasserbehälter auf Balkon oder Terrasse.

Entlang des Teiches blühen jetzt die ersten Blumen. Vor allem die gelb blühende Dotterblume zieht die Aufmerksamkeit auf sich.

Füllen Sie notfalls Sauerstoffpflanzen auf.

Im Hause

Geben Sie Ihren Zimmerpflanzen während der Wachstumsperiode wöchentlich etwas Zimmerpflanzendünger, aufgelöst im Gießwasser.

Haben Sie noch keine Einjährigen vorgesät? Das geht noch!

In Zimmergewächshäusern oder Kästen mit einer Glasplatte, säen Sie Ihre ein- und zweijährigen und winterharten Pflanzen vor.

Haben Sie das schon im März getan, dann ist es jetzt höchste Zeit, um die jungen Saatlinge vorsichtig einzutopfen.

Achten Sie darauf, dass Sie die Wurzeln nicht beschädigen. Lockern Sie sie deshalb mit einem Stöckchen, und setzen Sie sie vorsichtig mit ein wenig Erde, die daran hängt, in die einzelnen Töpfchen. Setzen Sie sie nicht all zu vielem Licht aus, sie wachsen dann zu schnell und bekommen schlaffe Stiele.

Pfahlwurzeln bildende Saat, z.B. Mohn, können Sie am einfachsten sofort säen, z.B. in Plastikkaffeebecher. Sorgen Sie für Entwässerungslöcher.

Fuchsien und Geranien (pelargonium) müssen abgehärtet werden und können bei schönem Wetter wieder nach draußen. Bei Nachtfrost müssen sie allerdings wieder nach drinnen.

Posted in zum Gartenkalender on April 20th, 2010 | No Comments